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Bürger gegen Hitler : Vorgeschichte, Aufbau und Wirken des bayerischen »Sperr-Kreises«

معرفی کتاب «Bürger gegen Hitler : Vorgeschichte, Aufbau und Wirken des bayerischen »Sperr-Kreises«» نوشتهٔ Limbach, Manuel، منتشرشده توسط نشر Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Company KG در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der »Sperr-Kreis« war ein bürgerlicher Widerstandskreis gegen den Nationalsozialismus in Bayern. In der Widerstandsforschung wurde er bisher nur am Rande behandelt. Die Untersuchung der Ursprünge, Motive und Ziele der Gruppe erfolgt auf umfassender Quellengrundlage. Eine Mischung aus individual- und kollektivbiographischem Zugang macht die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der etwa 66 Mitglieder der Widerstandsgruppe deutlich. Das Ziel des Widerstandskreises war der Aufbau einer »Auffangorganisation« für die Zeit nach dem Untergang des »Dritten Reiches« in Bayern. Seine Führungsriege – der ehemalige Bayerische Gesandte in Berlin, Franz Sperr, sowie die früheren Weimarer Reichsminister Otto Geßler und Eduard Hamm – stand früh mit dem bayerischen Kronprinzen Rupprecht in Verbindung, der im Falle des Zusammenbruchs als Integrationsfigur an die Spitze Bayerns treten sollte. Zur Wiederherstellung von Sicherheit und Ordnung trat man mit geeigneten Persönlichkeiten aus Militär, Polizei, Justiz, Verwaltung und Wirtschaft in Kontakt. Im Verlauf des Krieges nahm der Kreis mit dem westlichen Ausland sowie mit anderen Widerstandsgruppen Fühlung auf. So geriet er in das Fahrwasser des gescheiterten Attentats vom 20. Juli 1944, in dessen Folge seine führenden Köpfe verhaftet wurden. Sperr wurde hingerichtet, Hamm verlor sein Leben im Gefängnis. Doch sollte ein Großteil der ehemaligen Mitglieder der Gruppe den Krieg überleben und sich am Wiederaufbau und der Rückkehr zum Rechtsstaat beteiligen. Der Sperr-Kreis war ein burgerlicher Widerstandskreis gegen den Nationalsozialismus in Bayern. In der Widerstandsforschung wurde er bisher nur am Rande behandelt. Die Untersuchung der Ursprunge, Motive und Ziele der Gruppe erfolgt auf umfassender Quellengrundlage. Eine Mischung aus individual- und kollektivbiographischem Zugang macht die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der etwa 66 Mitglieder der Widerstandsgruppe deutlich. Das Ziel des Widerstandskreises war der Aufbau einer Auffangorganisation fur die Zeit nach dem Untergang des Dritten Reiches in Bayern. Seine Fuhrungsriege - der ehemalige Bayerische Gesandte in Berlin, Franz Sperr, sowie die fruheren Weimarer Reichsminister Otto Gessler und Eduard Hamm - stand fruh mit dem bayerischen Kronprinzen Rupprecht in Verbindung, der im Falle des Zusammenbruchs als Integrationsfigur an die Spitze Bayerns treten sollte. Zur Wiederherstellung von Sicherheit und Ordnung trat man mit geeigneten Personlichkeiten aus Militar, Polizei, Justiz, Verwaltung und Wirtschaft in Kontakt. Im Verlauf des Krieges nahm der Kreis mit dem westlichen Ausland sowie mit anderen Widerstandsgruppen Fuhlung auf. So geriet er in das Fahrwasser des gescheiterten Attentats vom 20. Juli 1944, in dessen Folge seine fuhrenden Kopfe verhaftet wurden. Sperr wurde hingerichtet, Hamm verlor sein Leben im Gefangnis. Doch sollte ein Grossteil der ehemaligen Mitglieder der Gruppe den Krieg uberleben und sich am Wiederaufbau und der Ruckkehr zum Rechtsstaat beteiligen Der bürgerliche Widerstandskreis gegen den Nationalsozialismus in Bayern, der »Sperr-Kreis«, wurde von der Forschung bislang eher vernachlässigt. Der Autor analysiert auf umfassender Quellengrundlage die Ursprünge, Motive und Ziele der Gruppe. Mittels einer Mischung aus individual- und kollektivbiographischem Zugang macht er ferner die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der etwa 66 Mitglieder der Widerstandsgruppe deutlich, thematisiert die Schicksale ihrer Protagonisten und beleuchtet die Beteiligung ehemaliger Mitglieder bei dem Wiederaufbau und an der Rückkehr zum Rechtsstaat nach Kriegsende Die Studie über den »Sperr-Kreis« erweitert das Bild des vornehmlich preußisch und konservativ-monarchistisch geprägten Eliten-Widerstands um die Komponente einer bayerisch-bürgerlichen Widerstandsgruppe ***Angaben zur beteiligten Person Limbach: Dr. Manuel Limbach ist Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundesarchiv Koblenz Eine bayerisch-bürgerliche Widerstandsgruppe und ihre Pläne für die Zeit nach dem Dritten Reich
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