معرفی کتاب «Buchkultur und Wissensvermittlung in Mittelalter und Früher Neuzeit (German Edition)» نوشتهٔ Andreas Gardt (editor); Mireille Schnyder (editor); Jürgen Wolf (editor); Susanne Schul (editor)، منتشرشده توسط نشر De Gruyter; Walter de Gruyter Inc. در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Knowledge structuring and knowledge transfer are closely linked to the materiality and mediality of the book. The articles in this volume examine the phenomena of radical changes in the media from handwriting to printing to digital media; the history of books and libraries through historical perspectives of society, culture and ideas; the relationship between text and knowledge structuring; and the semantics of the book. The volume also reveals the various complexities of combining book culture with epistemic practices. Vorwort I. Materialität und Medialität des Buchs Von geschriebenen Drucken und gedruckten Handschriften. Irritierende Beobachtungen zur zeitgenössischen Wahrnehmung des Buchdrucks in der 2. Hälfte des 15. und des beginnenden 16. Jahrhunderts Sammlungsobjekte zwischen Bild und Buch. Die Klebebände in der Fürstlich Waldeckschen Hofbibliothek in Arolsen Die älteren Brüder Schlegel und ihr Buch ohne Titel. Eine buchgeschichtliche Kuriosität aus dem früheren 18. Jahrhundert Das Verborgene sichtbar machen. Neue Vermittlungs- und Vernetzungsmöglichkeiten durch die Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften Das Buch als Zeichen Das Buch als Experiment. Georges Bataille liest Angela von Foligno „In angello cum libello...“. Kleine Metaphysik des Buches II. Buch und Gesellschaft „Obseruiert vnd durchgegründet“. Renward Cysat (1545–1614) als Sammler und Vermittler von Wissen Francesco Andreinis Capitan Schröck in der Fürstenbibliothek Arolsen. Eine neue Quelle zum europäischen Kulturtransfer in der Hofgesellschaft und zur Rezeption der Commedia dell’arte in Deutschland Wissenspopularisierung in der Aufklärung. Das Kasseler Kunsthaus im Blickpunkt von „Liebhabern und Reisenden“, 1769–1779 „... ein ganz artiges Stück“. Waldecker Fürsten als Mäzene der Universitätsbibliothek Göttingen III. Buchkultur und Ordnungen des Wissens frouwen-Wissen – herren-Wissen? ,Geschlecht‘ als Kategorie des Wissens in mittelhochdeutschen Narrationen Das Kopfkissenbuch des Alten vom Berge „Die Welt im Buch“ – aber welche Welt? Anmerkungen zu Schedels Weltchronik Der Wille zur Ordnung: Albrecht Dürers Befestigungslehre (1527) als Sachbuch und herrschaftspragmatisches Pamphlet „Dann es ist nit der gelerten bůch“: Wissen, Buch und Erfahrung bei Jörg Wickram Poetologien der Mischung. Textmodelle im Barock Wissensformationen. Zur Theorie und Praxis sprachwissenschaftlichen Arbeitens in der Frühen Neuzeit In den „Sümpfen der Hypothesen“ – Wissensvermittlung auf Irrwegen: die Prillwitzer Idole und die landesarchäologische Forschung in der Aufklärungszeit
Wissensordnungen und Praktiken der Wissensvermittlung sind eng mit der Materialität und spezifischen Medialität des Buches verbunden. Der mittelalterliche Codex, die frühen Drucke, das moderne und schließlich das digitalisierte Buch sind nicht nur Teil sozialer Handlungen und gesellschaftlicher Interessen, sondern auch Instrumente der Wissensmodellierung, -ordnung, -vermittlung und -reflexion. Über die Konzeptionalisierung und ideelle Überformung des Mediums ist das Buch zugleich Träger einer Wissenssemantik, die sowohl Macht und Herrschaft eng an den Besitz von Büchern bindet als auch Transzendenzerfahrung im Umgang mit dem Buch verspricht.
Exemplarisch erfasst und reflektiert werden in dem Band die medialen Umbrüche von der handschriftlichen Buchproduktion zum Druck und zu den digitalen Medien, daneben sozial-, kultur- und ideengeschichtliche Dimensionen der Buch- und Bibliotheksgeschichte, auch das Verhältnis von Text- und Wissensordnungen sowie die Semantik des Buchs und vielfältige Aspekte der Vernetzung von Buchkultur und Wissenspraktiken.
Wissensordnungen und Praktiken der Wissensvermittlung sind eng mit der Materialität und spezifischen Medialität des Buches verbunden. Der mittelalterliche Codex, die frühen Drucke, das moderne und schließlich das digitalisierte Buch sind nicht nur Teil sozialer Handlungen und gesellschaftlicher Interessen, sondern auch Instrumente der Wissensmodellierung, -ordnung, -vermittlung und -reflexion. Über die Konzeptionalisierung und ideelle Überformung des Mediums ist das Buch zugleich Träger einer Wissenssemantik, die sowohl Macht und Herrschaft eng an den Besitz von Büchern bindet als auch Transzendenzerfahrung im Umgang mit dem Buch verspricht. Exemplarisch erfasst und reflektiert werden in dem Band die medialen Umbrüche von der handschriftlichen Buchproduktion zum Druck und zu den digitalen Medien, daneben sozial-, kultur- und ideengeschichtliche Dimensionen der Buch- und Bibliotheksgeschichte, auch das Verhältnis von Text- und Wissensordnungen sowie die Semantik des Buchs und vielfältige Aspekte der Vernetzung von Buchkultur und Wissenspraktiken. Herausgegeben Von Andreas Gardt, Mireille Schnyder Und Jürgen Wolf Unter Mitarbeit Von Susanne Schul. Includes Bibliographical References.