Brechts Metamorphosen: Von Jesus Zu Stirner, Lenin Und Lao-Tse (German Edition)
معرفی کتاب «Brechts Metamorphosen: Von Jesus Zu Stirner, Lenin Und Lao-Tse (German Edition)» نوشتهٔ Lenz Prütting، منتشرشده توسط نشر VERLAG KARL ALBER در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Brecht hat im Laufe seiner geistigen Entwicklung eine ganze Reihe von ideologischen Positionen eingenommen und für sein poetisches Werk fruchtbar gemacht, von denen die marxistische nur eine von vielen war. Deshalb stellt dieser neue Blick auf Brecht sein Werk als einzelne Stationen einer nach allen Seiten offenen Entwicklung dar und konzentriert sich dabei auf die Positionen, die bisher in der Forschung zu kurz gekommen, übersehen oder schlichtweg geleugnet worden sind: die nationalprotestantischen Anfänge des jungen Dichters, die enge Orientierung an der Philosophie von Max Stirner in den frühen Augsburger Dramen und die ebenso enge Orientierung an Lao-Tse in den späten klassischen Werken. Cover Inhalt Vorwort Einleitung 1) Brechts Kämpfe »mit mir gegen mich« Erinnerungen 2) »Ich muss immer dichten.« 3) Stirner und Lao-tse 4) Ausblicke Kapitel I: Gläubigkeiten und Ergriffenheiten oder Die Frage nach Sünde, Schuld und Buße 1.1 Im Würgegriff der Herzneurose Auslassungen eines Märtyrers Die Bekenntnisse eines Erstkommunikanden 1.2 »Ich bin’s, ich sollte büßen.« 1.3 Passions-Szenarios 1.4 »Wir opfern uns gern.« Der brennende Baum Ecce homo Ardens sed virens 1.5 Erste Zweifel Sorge Emaus Der Hagel 1.6 »Heil mir, dass ich Ergriffene sehe!« Der heilige Gewinn Kriegsfürsorge Hans lody Der Tod fürs Vaterland Der Fähnrich 1.7 Der fremde Mann Epilog Kapitel II: Umbrüche und Aufbrüche oder Die Suche nach der »Anima naturaliter pagana« 2.1 Einleitung Das Beschwerdelied Serenade 2.2 Umbrüche »im Banne Griechenlands« 2.2.1 Goethe und Heine 2.2.2 Feuerbach 2.2.3 Nietzsche 2.3 Der Umbruch im Zeichen Baals 2.3.1 Der biblische Baal 2.3.2 Der Baal des jungen Brecht Unerhörte Möglichkeiten Vom Schwimmen in Seen und Flüssen nasses gedicht Das Schiff Grosser Dankchoral Lobgesang nach: Befiehl du deine Wege Hymne an Gott Gegen Verführung Als ich im weissen Krankenzimmer der Charité 2.4 Der Umbruch im Zeichen Stirners 2.4.1 Das Geheimnis der hohen Stirn Lied an Herrn Münsterer 2.4.2 Forschungslücken und Forschungsansätze Gegen Verführung 2.4.3 Stirners Frohe Botschaft für den jungen Brecht Philosophisches Tanzlied Lied von den Seligen 2.4.4 Stirners Kritik der gläubigen Unvernunft 2.5 Bilanz und Ausblick Kapitel III: Selbstverausgabungen und Verklärungen oder Der Einzige Baal und sein Eigentum 3 Vom Einsamen zum Einzigen 3.1 Johsts Einsamer Grabbe 3.2 Brechts Einziger Baal 3.2.1 Der Choral vom grossen Baal 3.2.2 »Baal frisst« 3.2.3 Baal verzehrt sich 3.2.4 »Baal tanzt« Philosophisches Tanzlied 3.2.5 »Baal verklärt sich« Der Tod im Wald 3.3 Bilanz und Ausblick Kapitel IV: Vereinzigungen und Aneignungen oder Der Einzige Kragler und sein Eigentum 4.1 Brechts spätes Unbehagen an seinem frühen Stück 4.2 Kraglers Emanzipation zum Eigner seiner selbst 4.3 Partei und Verein 4.4 Revolutionäre und Empörer 4.5. Bilanz und Ausblick Kapitel V: Enteinzigungen und Enteignungen oder Der Einzige im Sog des Man 5.1 Einleitung 5.2 Man ist Man Lied der Kämpfer 5.3 Man ist Niemand 5.4 »Verwisch die Spuren!« 5.5 Bilanz und Ausblick Kapitel VI: Vereisungen und Gefeitheiten oder Der Kult des kalten Herzens 6.1 Einleitung 6.2 Haltungen tendenzieller Unbetroffenheit: kynisch, zynisch, stoisch, sachlich Porträt eines Schriftstellers Septembermorgen 6.3 Exerzitien tendenzieller Unbetroffenheit 6.3.1 »Ist es nicht kälter geworden?« Eispalast 6.3.2 »Nicht mit dem Herzen, sondern kalt!« Vereinsamt Ratschläge einer älteren Fohse an eine jüngere. 6.3.3 Baal III Ballade von den Abenteurern 6.4 Bilanz und Ausblick Kapitel VII: Verkennungen und Verblendungen �oder �Weh dem, der mitgeht! 7.1 Einleitung 7.2 Zur Ätiologie des Mitgehens 7.3 Die Einfühlungstheorie 7.4 Brechts Rezeption und Kritik der Einfühlungstheorie 7.5 Platons theatralische Sendung 7.6 Bilanz und Ausblick Kapitel VIII: Neue Umbrüche, neue Aufbrüche, neue Gläubigkeiten, neue Sünden oder Weh dem, der seinem Herzen folgt! 8.1 Einleitung 8.2 Neue Gläubigkeiten Vergiss nicht, dies sind die Jahre 8.3 »Mosaische Unterscheidungen« aller Art Wer aber ist die Partei 8.4 Das Prinzip Einverständnis 8.5 Selbstbelehrungen aller Art 8.5.1 Ein Lehrstück über Egoismen aller Art 8.5.2 Ein Lehrstück über das Einverständnis mit Enteinzigungen und Enteignungen aller Art 8.5.3 Ein Lehrstück über das Einverständnis mit Säuberungen aller Art 8.5.3.1 Der Handlungsverlauf 8.5.3.2 Lehrstück-Theorie und Lehrstück-Praxis 8.5.3.3 Die ›bürgerliche‹ Rezeption der Massnahme 8.5.3.4 Die kommunistische Rezeption der Massnahme 8.6 Bilanz der Lehrstücks-Phase 8.7 Weitere Aufkündigungen 8.8 Mutter Partei 8.9 Ausblick Kapitel IX: Erwärmungen und Aufschmelzungen oder Die Entdeckung des ›sanften Prinzips‹ 9.1 Einleitung 9.2 Leben »in finsteren Zeiten« 9.2.1 Gewalt-Phantasien aus dem Geiste Lenins Anrede 9.2.2 Gewalt-Maßnahmen aus dem Geiste Stalins Gedanken über die Dauer des Exils 9.2.3 Gewalt-Rechtfertigung im Geiste der Soziodizee Ist das Volk unfehlbar? 9.3 Gewalt-Abwehr im Geiste des Herrn Keuner 9.4 Gewalt-Kritik aus dem Geiste des Lao-tse 9.4.1 Brechts Entdeckung des Taoteking Die Krücken Die höflichen Chinesen Legende von der Entstehung des Buches Taoteking [srtn]auf dem Weg des Laotse in die Emigration Das Lied vom Rauch 9.4.2 Brechts Aneignung des Taoteking 9.4.3 Das ›sanfte Prinzip‹ und die Frage »Wer wen?« 9.5 Die Wiederkehr des ›Guten Menschen‹ 9.5.1 Einleitung 9.5.2 Der ›Gute Mensch‹ in Brechts Frühwerk 9.5.3 Der ›Gute Mensch‹ und die Forderungen des Kollektivs 9.5.4 Die ›Guten Menschen‹ und das ›sanfte Prinzip‹ 9.6 »Und er gürtete den Schuh.« Kapitel X: Zumutungen und Entmutigungen oder Die Frage: »Wer wen?« 10.1 Einleitung 10.2 Zumutung I: Der Streit um die Lukullus-Oper 10.2.1 Die kulturpolitischen Rahmenbedingungen 10.2.2 Der Kampf um Werk und Aufführung 10.3 Zumutung II: Der Streit um Eislers Faustus-Libretto 10.3.1 Eislers Faustus-Libretto im Kontext der Faust-Literatur 10.3.2 Der Prozess gegen Eislers Faustus-Libretto 10.4 Zumutung III: Der Aufstand vom 17. Juni 1953 und der böse Morgen danach Die Lösung 10.5 Entmutigung I: Verfremdete Existenz Böser Morgen Dann wieder war ich in Buckow 10.6 Entmutigung II: »Ich bin’s, ich sollte büßen!« Nicht feststellbare Fehler der Kunstkommission Nicht so gemeint Der Zar hat mit ihnen gesprochen 10.7 Wer wen? – Eine Bilanz. 10.8 Confessio »in finsteren Zeiten« An die Nachgeborenen Anmerkungen Abbildungen Nachwort "Brecht hat im Laufe seiner geistigen Entwicklung eine ganze Reihe von ideologischen Positionen eingenommen und für sein poetisches Werk fruchtbar gemacht, von denen die marxistische nur eine von vielen war. Deshalb stellt dieser neue Blick auf Brecht sein Werk als einzelne Stationen einer nach allen Seiten offenen Entwicklung dar und konzentriert sich dabei auf die Positionen, die bisher in der Forschung zu kurz gekommen, übersehen oder schlichtweg geleugnet worden sind: die nationalprotestantischen Anfänge des jungen Dichters, die enge Orientierung an der Philosophie von Max Stirner in den frühen Augsburger Dramen und die ebenso enge Orientierung an Lao-Tse in den späten klassischen Werken."--Provided by publisher Brecht Hat Im Laufe Seiner Geistigen Entwicklung Eine Ganze Reihe Von Ideologischen Positionen Eingenommen Und Fur Sein Poetisches Werk Fruchtbar Gemacht, Von Denen Die Marxistische Nur Eine Von Vielen War. Deshalb Stellt Dieser Neue Blick Auf Brecht Sein Werk Als Einzelne Stationen Einer Nach Allen Seiten Offenen Entwicklung Dar Und Konzentriert Sich Dabei Auf Die Positionen, Die Bisher In Der Forschung Zu Kurz Gekommen, Ubersehen Oder Schlichtweg Geleugnet Worden Sind: Die Nationalprotestantischen Anfange Des Jungen Dichters, Die Enge Orientierung An Der Philosophie Von Max Stirner In Den Fruhen Augsburger Dramen Und Die Ebenso Enge Orientierung An Lao-tse In Den Spaten Klassischen Werken.
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