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Biopolitiken – Regierungen des Lebens heute (Politologische Aufklärung – konstruktivistische Perspektiven) (German Edition)

معرفی کتاب «Biopolitiken – Regierungen des Lebens heute (Politologische Aufklärung – konstruktivistische Perspektiven) (German Edition)» نوشتهٔ Helene Gerhards, Kathrin Braun، منتشرشده توسط نشر Springer Fachmedien Wiesbaden; Springer VS در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Das Buch versammelt konstruktivistische Perspektiven auf das Konzept „Biopolitik“. Dadurch werden die Analysepotentiale für aktuelle Phänomene, die den Zusammenhang zwischen dem Leben und dem Lebendigen und der Regierbarmachung betreffen, ausgelotet. Im Fokus stehen die Strategien und die Objekte der Regierungs- und Regulierungsbemühungen: In welcher Weise werden gesellschaftliche Probleme konstruiert und bestimmten „Zielscheiben“ zugeschrieben? Welche Subjektivierungsformen lassen sich im Rahmen biopolitischer Zugriffe ausmachen? Inwiefern spielen spezifische sozialtheoretische Überlegungen und Konzeptionen von Zeit für biopolitische Strategien und Konflikte eine Rolle? An welchen Gegenständen sind die fortdauernden Konflikte, die sich im Spannungsfeld zwischen Medizin, Ethik und Politik ergeben, zu explizieren? Vorwort 6 Inhaltsverzeichnis 7 Herausgeberinnen- und Autorenverzeichnis 9 Teil I Einleitung 12 Leben, Zeit, Regierung – Eine sozialtheoretische und konstruktivistische Neubestimmung des Konzepts Biopolitik 13 Zusammenfassung 13 1 Einleitung – Jenseits von Leben und Politik 14 2 Zur Kritik der Relationalität und Immanenz von Leben und Politik 20 3 Die Neuverortung von Biopolitik als zeitliches Konzept im Rahmen moderner episteme 24 4 Biopolitik und die Dimension der Zeit – die Geschichtlichkeit und Temporalisierung der Zeit 27 5 Biopolitik und die Dimension der Politik – die Verknüpfung von Einzelnem und Ganzem im Zuge von Regierung 32 6 Biopolitik und die Dimension des Lebens – das Prinzip der positiven Lebensmacht 35 7 Biopolitik als sozialtheoretisches Konzept – Zusammenfassung und Ausblick 40 Literatur 46 Teil II Theoretische Konturen der Biopolitik 51 Biopolitik als Theorie der Gesellschaft 52 Zusammenfassung 52 1 Das gesellschaftstheoretische Defizit der Biopolitik 53 2 Biopolitik als Theorie der Gesellschaft? 56 2.1 Biopolitik als Konzept in der Praxis 57 2.2 Das Erbe der Gesellschaftstheorie in der Biopolitik 60 3 Theoriegeschichte der Biopolitik 65 3.1 Die historische Berechtigung eines Neuanfangs 66 3.2 Das Versprechen der Negativität 68 4 Rekonstruktionsversuche jenseits von Orthodoxie und Synthese 72 Literatur 73 Biopolitik der Zeit 76 Zusammenfassung 76 1 Biopolitik der Zeit: eine Annäherung 77 2 Biopolitik im Kontext der Werkgeschichte 79 3 Zeit, Macht, Wissen und Subjektivierung bei Foucault 81 4 Temporale Technologien im Kontext einer kritischen Genealogie des Macht-Wissens 82 5 Konzeptionen von Zeit und Geschichte innerhalb sich verändernder Rationalitäten und Technologien des Gouvernements 89 6 Biopolitik der Zeit: Souveränität 93 7 Biopolitik der Zeit: Disziplin 94 8 Biopolitik der Zeit: Sicherheit 96 9 Neoliberale Selbst- und Fremdzeitführungstechniken 97 10 Ausblick 99 Literatur 100 Teil III Biopolitische Subjekte – biopolitische Subjektivierung 103 Die Temporalität der Biopolitik – Eine systemtheoretische Perspektive auf die Regierung ‚symptomfreier Kranker‘ 104 Zusammenfassung 104 1 Einleitung 105 2 Spuren der Zeit in der Biopolitik 107 3 Systemtheoretische Zeit 110 4 Die Zeitlichkeit der Regierung ‚symptomfreier Kranker‘ 114 4.1 Das genetische Erkrankungsrisiko als Beobachtungszeit 115 4.2 Selektionen genetischen Wissens als Zeit der Autopoiesis 118 5 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen 121 Literatur 124 The Democratic Biopolitics of PrEP 128 Abstract 128 1 Introduction: PrEP and Biopolitics 129 2 PrEP—the Medicalization of HIV Prevention 131 3 The Biopolitical Lens 132 4 The Political Debate Around PrEP 139 5 The Democratic Biopolitics of PrEP 148 References 151 Teil IV Neue Zugriffe auf die „Bevölkerung“ 161 Rassistische Zukunftskalkulationen – Zur Biopolitik einer migrantischen Geburtenrate 162 Zusammenfassung 162 1 Migrationspolitik als Biopolitik und die Ambivalenzen einer expliziten Demografisierung 164 2 Kinder von Migrantinnen als demografischer Faktor 169 2.1 Die reproduktive Bedrohung 171 2.2 Die reproduktive Assimilation 173 3 Zur Konstruktion migrantischer Zukunftsgenealogien 176 3.1 Subjektlose Verhaltensforschung 177 3.2 Die Verlängerung des Andersseins in die Zukunft 179 4 Schlussbemerkungen: Biopolitik, Demografisierung und die reproduktive Matrix 181 Literatur 182 Der biopolitische Charme der Familie – Die „nachhaltige Familienpolitik“ und die quantitative und qualitative Regulierung der Bevölkerung in Deutschland 188 Zusammenfassung 188 1 Einleitung 189 2 Biopolitik, Bevölkerung und Milieu bei Foucault 191 3 Soziale Reproduktionsverhältnisse 195 4 Biopolitik als Regulierung sozialer Reproduktionsverhältnisse und die Familie als Milieu 197 5 Die nachhaltige Familienpolitik 199 5.1 Die Problemdefinitionen 200 5.2 Das biopolitische Wissen um Familie 201 5.3 Die vergeschlechtlichten Subjektivitäten der nachhaltigen Familienpolitik 203 5.4 Biopolitische Differenzen 204 6 Fazit: Bedeutungsveränderung von Familie im Rahmen der nachhaltigen Familienpolitik 206 Literatur 209 Biopolitik der Angst – Affekttheoretische Anschlüsse an Michel Foucault 213 Zusammenfassung 213 1 Einleitung 214 2 Zur Sozialität von Affekten 215 3 Affekte und Gouvernementalität 216 4 Foucaults Geschichte der Körper als Geschichte affektiver Regime 218 5 Eine Politik der Affekte: Bedrohung und Präemption 221 6 Biopolitik als Affektpolitik 225 7 Resümee 227 Literatur 228 Teil V Politische und ethische Konflikte um Bio- und Körperpolitik 231 Biopolitics and deliberation – Challenging the ideal of consensus in the name of ethics 232 Abstract 232 1 The Surprising Renaissance of Ethics 233 2 The Ethical Turn in Politics and Technology 236 3 Biopolitics and the Power of Ethics 238 4 Appreciating Pluralism—Advising Policy in Ethical Issues 242 5 The Will to Consensus—Climate Science Speaking Truth to Power 245 6 Conclusions 247 References 248 Von Ethisierungen, Entmoralisierungen und Entpolitisierungen – Zur Geschichte einer neuen Regierungstechnologie am Beispiel des französischen nationalen Ethikkomitees 252 Zusammenfassung 252 1 Nationale Ethikinstitutionen – Lösung wofür? 253 2 Die Frage der Ethisierung medizinischer Forschung – Formen von Problematisierungen als Analyserahmen 255 3 Probleme: Medizinische Autonomie und Autorität 260 3.1 Laboratorien – ‚Tempel der Zukunft‘ 261 3.2 ‚Experimentieranstalten‘ und die ‚moralische Bildung des Arztes‘ 263 3.3 Medizinkritik und Anti-Moral 267 4 Ein Komitee für die Forschungsfreiheit – das Ethikkomitee des INSERM 270 5 Die Institutionalisierung nationaler Ethik: von Sanktionen zur Verantwortung aller 271 6 Fazit 273 Literatur 274 Glaube in der Biopolis? – Die biopolitischen Debatten der katholischen Kirche 279 Zusammenfassung 279 1 Die Herausforderung „Körper und biologisches Leben des Menschen“ 280 2 Die biopolitischen Debatten der Katholischen Kirche 284 2.1 Medizin und Forschung – Die Themenbereiche der katholischen Kirche 285 2.2 Thematische Rahmungen und biopolitische Positionierungen 287 2.2.1 Abtreibung 287 2.2.2 Diagnostik 288 2.2.3 Hybride/Hybridisierung 289 2.2.4 Klonen/Klonierung 290 2.2.5 Künstliche Befruchtung 292 2.2.6 Gentherapie 293 2.2.7 Adulte und embryonale Stammzellen 295 3 Die katholische Kirche der Biopolis 297 Literatur 299 Gefährdete jüdische und muslimische Körper? – Forderungen nach Regulierung der Vorhautbeschneidung in Deutschland 302 Zusammenfassung 302 1 Die Tragweite der Urteile des Kölner Amts- und Landgerichtes 304 2 Medizinische, psychoanalytische und strafrechtliche Forderungen nach Regulierung der Vorhautbeschneidung durch BeschneidungsgegnerInnen 308 2.1 Ein „verstümmelnder Eingriff ohne medizinische Indikation“ 308 2.2 „Schneidende Gewalt“ und ein „archaisches Genitaltrauma“ 312 2.3 Eine „gefährliche Körperverletzung“ und kein „sozialadäquates Verhalten“ 315 3 Fazit 319 Literatur und Quellen 322 Teil VI Biopolitik und Kritik: Theoriepolitische Anschlüsse 330 Eine politische Wissenschaft der Biomedizin – Politische Selbstbeschreibungen in den Analysen zur Biopolitik 331 Zusammenfassung 331 1 Einleitung 332 2 Die Besonderheit der biopolitischen Reflexion 334 3 Die ‚Neuheit‘ der Biomedizin 339 4 Biomedizin – ein politisches Problem? 344 5 Fazit 348 Literatur 351 Zur Grammatik medizinischer Herrschaft – Reflexionen zur biopolitischen Medizin bei Foucault, Horkheimer und Adorno 353 Zusammenfassung 353 1 Einleitung 354 2 Somatokratie, die Herrschaft der Medizin 355 3 Dialektik der Nosopolitik 360 4 Lokalisierung nosopolitischer Herrschaft 364 5 Das nosopolitische Janusgesicht 368 Literatur 372 Nutzbare Körper und „gesteigerte Menschhaftigkeit“ – Biopolitik und Kapitalismus bei Michel Foucault und Walter Benjamin 376 Zusammenfassung 376 1 Einleitung: Problematische Entwicklungslinien einer (fast) unüberschaubaren Debatte 377 2 Biopolitik und Kapitalismus: eine wechselseitige Steigerungsdynamik 381 2.1 Die Produktion nutzbarer Körper: Biopolitik und Kapitalismus bei Michel Foucault 381 2.2 Walter Benjamin: „Kapitalismus als Religion“ und die „Heiligkeit des Lebens“ 384 3 Anlageträger-Screening und procreative beneficence – Interaktionen von Kapitalismus und Biopolitik 390 4 Ausblick: Die Biopolitik politisieren 393 Literatur 396 Front Matter ....Pages I-XI Front Matter ....Pages 1-1 Leben, Zeit, Regierung – Eine sozialtheoretische und konstruktivistische Neubestimmung des Konzepts Biopolitik (Kathrin Braun, Helene Gerhards)....Pages 3-40 Front Matter ....Pages 41-41 Biopolitik als Theorie der Gesellschaft (Florian Geisler, Alexander Struwe)....Pages 43-66 Biopolitik der Zeit (Jürgen Portschy)....Pages 67-93 Front Matter ....Pages 95-95 Die Temporalität der Biopolitik – Eine systemtheoretische Perspektive auf die Regierung ‚symptomfreier Kranker‘ (Marlon Barbehön, Anja Folberth)....Pages 97-120 The Democratic Biopolitics of PrEP (Karsten Schubert)....Pages 121-153 Front Matter ....Pages 155-155 Rassistische Zukunftskalkulationen – Zur Biopolitik einer migrantischen Geburtenrate (Susanne Schultz)....Pages 157-182 Der biopolitische Charme der Familie – Die „nachhaltige Familienpolitik“ und die quantitative und qualitative Regulierung der Bevölkerung in Deutschland (Katharina Hajek)....Pages 183-207 Biopolitik der Angst – Affekttheoretische Anschlüsse an Michel Foucault (Amelie Bihl)....Pages 209-226 Front Matter ....Pages 227-227 Biopolitics and deliberation – Challenging the ideal of consensus in the name of ethics (Alexander Bogner)....Pages 229-248 Von Ethisierungen, Entmoralisierungen und Entpolitisierungen – Zur Geschichte einer neuen Regierungstechnologie am Beispiel des französischen nationalen Ethikkomitees (Sabine Könninger)....Pages 249-275 Glaube in der Biopolis? – Die biopolitischen Debatten der katholischen Kirche (Johannes Ludwig Löffler)....Pages 277-299 Gefährdete jüdische und muslimische Körper? – Forderungen nach Regulierung der Vorhautbeschneidung in Deutschland (Dana Ionescu)....Pages 301-328 Front Matter ....Pages 329-329 Eine politische Wissenschaft der Biomedizin – Politische Selbstbeschreibungen in den Analysen zur Biopolitik (Phillip H. Roth)....Pages 331-352 Zur Grammatik medizinischer Herrschaft – Reflexionen zur biopolitischen Medizin bei Foucault, Horkheimer und Adorno (Stefan Vennmann)....Pages 353-375 Nutzbare Körper und „gesteigerte Menschhaftigkeit“ – Biopolitik und Kapitalismus bei Michel Foucault und Walter Benjamin (Peter Wehling)....Pages 377-399
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