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Biopolitik und Recht : Christoph Menkes Kritik rechtlicher Normativität im Spektrum biopolitischer Theorien

معرفی کتاب «Biopolitik und Recht : Christoph Menkes Kritik rechtlicher Normativität im Spektrum biopolitischer Theorien» نوشتهٔ Simon Faets، منتشرشده توسط نشر Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG در سال 2023. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Am Grund des modernen Rechts liegt ein Widerspruch: Es soll die Gleichheit aller verwirklichen und produziert zugleich permanent Ausschlüsse und Gewalt. Das Leben von Geflüchteten scheint für nationalstaatliche Rechtssysteme beispielsweise weniger schützenswert zu sein als das Leben der eigenen Staatsbürger:innen. Die in diesem Buch vorgelegte Kritik des Rechts setzt daher bei den Ausgeschlossenen an und entwickelt ausgehend von der Kritischen Theorie und im Anschluss an poststrukturalistische und postkoloniale Ansätze eine biopolitische Theorie des Widerstands der Ausgeschlossenen. Simon Faets arbeitet und forscht am Schnittpunkt von Politischer Philosophie, Sozialphilosophie und Christlicher Sozialethik. Cover Einleitung TEIL I Rekonstruktion: Christoph Menkes Kritik der Rechte Kapitel 1 1.1 Grundbegriffe von Christoph Menkes Rechtskritik 1.1.1 Der Ausgangspunkt: Das Recht als Paradox 1.1.2 Der rechtsphilosophische Kontext: Walter Benjamins Kritik der Gewalt 1.1.3 Zur Fundamentalstruktur des Rechts: Die Unterscheidung von Norm und Natur 1.1.4 Selbstreflexion: Die Revolution des modernen Rechts 1.1.5 Zur Geschichtsphilosophie: Die Differenz von modernem und traditionellem Recht 1.1.6 Die Autonomie des modernen Rechts und der Primat der Rechte 1.1.7 Die Form der subjektiven Rechte als Verrechtlichungsprozess 1.2 Menkes Kritik der Normativität des bürgerlichen Rechts 1.2.1 Zur Dialektik von Beherrschung und Berechtigung 1.2.2 Der ideologische Charakter des bürgerlichen Rechts 1.2.3 Zur Aporie der subjektiven Rechte: Die Legalisierung des Eigenwillens 1.2.4 Das bürgerliche Recht als soziale Pathologie Kapitel 2 2.1 Die beiden Grundformen des bürgerlichen Rechts: Privatrecht und Sozialrecht 2.2 Menkes Kritik des Privatrechts 2.2.1 Das Privatrecht als Bedingung kapitalistischer Ausbeutung und Klassenherrschaft 2.2.2 Menkes Begriffsbestimmung des Privatrechts: Die Erlaubnis der Willkür 2.2.3 Der philosophiegeschichtliche Kontext: Marx‘ Kritik der Menschenrechte 2.3 Menkes Kritik des Sozialrechts 2.3.1 Menkes Begriffsbestimmung des Sozialrechts: Die Ermöglichung des Interesses 2.3.2 Der analytische Hintergrund: Die aporetische Struktur der Normativität 2.3.3 Das Sozialrecht als Bedingung der gesellschaftlichen Normalisierung des Subjekts Übergang: Das bürgerliche Recht als Subjektivierungsform TEIL II Biopolitik und Recht: Grundzüge einer biopolitischen Kritik rechtlicher Ausschlüsse Kapitel 3 3.1 Menkes Rechtskritik im Kontext von Foucaults Theorie der biopolitischen Macht 3.2 Biopolitik und Normalisierung bei Michel Foucault 3.3 Biopolitik als übergreifender Rahmen des Politischen 3.3.1 Das Rechtssubjekt bei Menke und der Homo oeconomicus bei Foucault: Zur Gegensätzlichkeit der Ansätze Menkes und Foucaults 3.3.2 Zur Stellung des Eigenwillens bei Menke und Foucault: Die Eigenständigkeit der Biopolitik als Perspektive des Politischen 3.4 Biopolitik und die Frage nach den rechtlichen Ausschlüssen 3.4.1 Zweierlei Naturalisierungen: Zum Paradox des Rechts unter den Bedingungen der Biopolitik 3.4.2 Foucaults Analyse des Rassismus in der Normalisierungsgesellschaft Zwischenfazit Kapitel 4 4.1 Biopolitik und das Recht auf Leben: Judith Butlers Radikalisierung von Foucaults Rassismusbegriff 4.2 Von ungleich betrauerbaren Leben: Butlers Theorie des precarious life und die Unterscheidung von Leben und Nichtleben 4.3 Mit Butler über Menke hinaus: Biopolitik als Erweiterung der Rechtskritik 4.3.1 Der Ausschluss der Nichtlebenden aus dem Recht: Die Differenz von Recht und Nichtrecht im Licht von Butlers Biopolitikbegriff 4.3.2 Zur Relationalität von Biopolitik und Recht: Biopolitische Entrechtungen und die Illegalisierung des Natürlichen Zwischenfazit TEIL III Biopolitische Konturierungen: Historische und aktuelle Dimensionen biopolitischer Ausschlüsse aus dem Recht Kapitel 5 5.1 Philosophiegeschichtliche Spuren: Ein Blick zurück zu Hegel 5.1.1 Der Ausschluss des Pöbels als Problem der Hegelschen Rechtsphilosophie 5.1.2 Über den Pöbel als biopolitischen Ort der Kritik des bürgerlichen Rechts 5.1.3 Der Pöbel als Punkt der Unmöglichkeit einer rechtlichen Selbstreflexion 5.2 Über eine aktuelle Figur der biopolitischen Ausschließung aus der Weltgesellschaft: Illegalisierte Flüchtlinge als globale Erscheinungsform des Pöbels Zwischenfazit Kapitel 6 6.1 Achille Mbembe als postkolonialer Denker der Biopolitik 6.2 Mbembes Konzeption der Nekropolitik und die Kritik des Rechts Kapitel 7 7.1 Biopolitik als moralische Ökonomie: Zum biopolitischen Ansatz Didier Fassins 7.2 Die Lebensform des Flüchtlings in der Perspektive von Fassin 7.3 Vom politischen zum biologischen Leben: Fassins Konzept der Biolegitimität Zwischenfazit TEIL IV Widerstand Kapitel 8 8.1 Das Recht auf Berücksichtigung: Menkes Lektüre des Sklavenaufstands bei Nietzsche 8.2 Eine biopolitische Gegendarstellung: Zur Dekonstruktion von Menkes Interpretation des Sklavenaufstands 8.3 Das bürgerliche Rechtssubjekt im Spiegel von Nietzsches Herrenrecht Zwischenfazit Kapitel 9 9.1 Zur Notwendigkeit des Widerstands: Menkes Deutung der Haitianischen Revolution 9.2 Das Recht als Regime der Erscheinung: Butlers Kritik an der rechtlichen Kontrolle des öffentlichen Erscheinungsraums 9.3 Biopolitische Ausschlüsse aus dem Recht und der Widerstand der Ausgeschlossenen Schluss Literatur
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