معرفی کتاب «Biographien der Arbeit - Arbeit an Biographien : Identitätskonstruktionen türkeistämmiger Männer in Deutschland» نوشتهٔ Carina Großer-Kaya، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
How do second and third wave migrants deal with precarity and unemployment? Which strategies of risk management and recognition are carried out? Inhalt Vorwort 1. EINLEITUNG 1.1 Forschungsstand und Fragestellungen 1.2 Aufbau der Arbeit 2. KONTEXTUALISIERUNGEN 2.1 Erwerbsarbeit und Arbeitsgesellschaft 2.1.1 Arbeit, Erwerbsarbeit, Lohnarbeit: Begriffe und Konzepte 2.1.2 Entstehung, Krise und Umbau der Arbeitsgesellschaft 2.1.3 Arbeit – Gender – Männlichkeit 2.1.4 Arbeitsethische Orientierungen in der Forschung 2.2 Migration aus der Türkei nach Deutschland 2.2.1 Arbeits- und Lebenswelten der ersten Generation 2.2.2 Arbeit und Bildung nach dem Anwerbestopp 2.2.3 Migration und Erwerbsarbeit aus der Perspektive der Statistik 3. METHODEN UND FORSCHUNGSDESIGN 3.1 Interpretative Methoden der Sozialforschung 3.2 Biographische Forschung in den Sozialwissenschaften 3.2.1 Narrative Gesprächsführung 3.2.2 Rekonstruktive Fallanalyse 3.3 Forschungsprozess 4. FALLREKONSTRUKTIONEN 4.1 Sinan Koç – „Millionär werden, und nicht mehr arbeiten, das will doch jeder“ 4.1.1 Interviewkontext 4.1.2 Familienkonstellation 4.1.3 Die verpassten Gelegenheiten der Bildungslaufbahn 4.1.4 Maschinenführer, Ehemann, Vater 4.1.5 Zusammenfassung und Analyse der thematischen Felder 4.2 Ilhan Uysal – „Ich bin mehr integriert als viele Deutsche“ 4.2.1 Interviewkontext 4.2.2 Familienkonstellation 4.2.3 Bildungslaufbahn unter prekären Bedingungen 4.2.4 Karriere im internationalen Unternehmen 4.2.5 Zusammenfassung und Analyse der thematischen Felder 4.3 Cemal Akkaya – „Dieses Netzwerk [...] also für uns funktioniert das nicht“ 4.3.1 Interviewkontext 4.3.2 Familienkonstellation 4.3.3 Bildungslaufbahn und Ausbildung 4.3.4 Berufliche Laufbahn zwischen Familie und Karriere 4.3.5 Zusammenfassung und Analyse der thematischen Felder 4.4 Mehmet Oktay – „Ich hätte nicht gedacht, dass es so gut klappt“ 4.4.1 Interviewkontext 4.4.2 Familienkonstellation 4.4.3 Frühe Kindheit und Schullaufbahn 4.4.4 Fließbandproduktion, Zeitarbeit, berufliche Umorientierung 4.4.5 Zusammenfassung und Analyse der thematischen Felder 5. BIOGRAPHIEN DER ARBEIT – ARBEIT AN BIOGRAPHIEN 5.1 Arbeitsethische Orientierungen und intergenerative Positionierungen 5.1.1 Zwischen Pragmatismus und Karriereorientierung 5.1.2 Intergenerative Positionierungen 5.2 Identität und Zugehörigkeit 5.2.1 Zugehörigkeitskonstruktionen 5.2.2 Translokale Positionierungen 5.2.3 Identitätsdiskurse und Diskriminierung 5.3 Männlichkeit und das Selbstverständnis als Vater und Ehemann 6. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK 7. LITERATUR Verteilungskämpfe um die knappe Ressource Erwerbsarbeit führen dazu, dass vor allem schlecht ausgebildete Arbeitskräfte von Prekarisierung, Arbeitslosigkeit und somit von sozialem Abstieg betroffen sind. Auf der Basis lebensgeschichtlicher Interviews mit türkeistämmigen Männern der zweiten und dritten Einwanderergeneration zeigt Carina Großer-Kaya, in welcher Weise Strategien im Umgang mit Marginalisierungserfahrungen und Diskontinuitäten biographisch eingebettet sind und welche sozialen Anerkennungsmuster für ein positives Selbstbild als Mann, Ehemann und Vater entwickelt werden. Hierzu analysiert sie arbeitsethische Orientierungen und arbeitet im Rahmen einer rekonstruktiven Fallanalyse subjektive Konstruktionen von Zugehörigkeit und individuelle intergenerative Positionierungen heraus. Migration,Gesellschaft,Arbeit,Türkei,Biographie,Lebenslauf,Deutschland,Interkulturalität,Männlichkeit,Familie,Arbeits- und Industriesoziologie,Kulturanthropologie,Soziologie,Society,Work,Turkey,Biography,Life Course,Germany,Interculturalism,Masculinity,Family,Sociology of Work and Industry,Cultural Anthropology,Sociology
Verteilungskämpfe um die knappe Ressource Erwerbsarbeit führen dazu, dass vor allem schlecht ausgebildete Arbeitskräfte von Prekarisierung, Arbeitslosigkeit und somit von sozialem Abstieg betroffen sind.Auf der Basis lebensgeschichtlicher Interviews mit türkeistämmigen Männern der zweiten und dritten Einwanderergeneration zeigt Carina Großer-Kaya, in welcher Weise Strategien im Umgang mit Marginalisierungserfahrungen und Diskontinuitäten biographisch eingebettet sind und welche sozialen Anerkennungsmuster für ein positives Selbstbild als Mann, Ehemann und Vater entwickelt werden.Hierzu analysiert sie arbeitsethische Orientierungen und arbeitet im Rahmen einer rekonstruktiven Fallanalyse subjektive Konstruktionen von Zugehörigkeit und individuelle intergenerative Positionierungen heraus.
Was hält die Gesellschaft wie unsichtbarer Zement zusammen? Cornelius Castoriadis'(1922-1997) Begriff des »Imaginären« gibt eine differenzierte Antwort. Nicola Condoleos Untersuchung klärt systematisch die mit dem Imaginären verbundenen Kernbegriffe wie Entfremdung, Autonomie und Anerkennung, die bisher zu wenig Beachtung fanden. Das staatliche Gewaltmonopol wird von verschiedenen Seiten beschrieben und analysiert, um den imaginären Anteil in dieser Diskussion beispielhaft zu erläutern. Die Studie denkt nicht nur grundlegende Aspekte der Sozialtheorie neu, sondern kann auch als Einführung in die Philosophie von Castoriadis gelesen werden.