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Biographie und Musikgeschichte : Wandlungen biographischer Konzepte in Musikkultur und Musikhistoriographie

معرفی کتاب «Biographie und Musikgeschichte : Wandlungen biographischer Konzepte in Musikkultur und Musikhistoriographie» نوشتهٔ Unseld, Melanie، منتشرشده توسط نشر Böhlau Verlag; Bohlau Verlag GmbH u. Co. KG در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Grundlegende Veränderungen waren ausschlaggebend, um Musiker und Musikerinnen in das kulturelle Gedächtnis aufzunehmen: die Verbürgerlichung und zugleich Historisierung der Musikkultur, vor allem aber die damit verbundene Aufwertung als'edle Tonkünstler'. So entstand im 18. Jahrhundert die Idee der Biographiewürdigkeit von Musikern und somit die Grundlage, diese durch das biographische Schreiben in die Erinnerungskultur aufzunehmen. Anhand verschiedener biographischer Medien beleuchtet die Autorin zum einen, wie unterschiedlich sich biographische Konzepte dann bis in die Gegenwart ausprägten, und geht zum anderen der ambivalenten Beziehung der Musikwissenschaft zur Musikerbiographik nach. Einleitung (Musiker-)Biographie als Erinnerungskultur -- Erinnerung und Gedächtnis : Einige Vorüberlegungen -- Nachdenken über Gedächtnis -- Nachdenken über Erinnerung -- Geschichte und Gedächtnis -- Medien der Erinnerungskultur(en) -- Musikbiographisches Denken und Handeln als Erinnerungskultur -- Biographiewürdigkeit von Musikern und Musikerinnen -- Von impertinenten Musikanten und "edlen Tonkünstlern" : Tugendvorstellungen als Kategorie für Biographiewürdigkeit -- Biographie(un)würdigkeit : Johann Mattheson versus Johann Adolf Scheibe -- Schreiben über Musiker und Musikerinnen : Musiklexika und Musikhistorie in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts -- -- Quellen -- Personenauswahl Mehr Silhouetten denn Modell : Vielfalt biographischen Schreibens -- Vom Lexikalischen zum Monographischen und eine nicht-geschriebene Biographie -- Biographische Konzepte in Musik und Musikgeschichtsschreibung -- Anekdote als biographisches Konzept -- Johann Matthesons Lully-Biographie als "deutliches Model" -- Mozart-Anekdotik -- Wunderkind' Karriere und Zirkel : Lebenslauf-Modelle -- Subjekt, Genie, Komponist : Konzepte um 1800 -- Idealisierung -- Nachdenken über das Genie -- Konsequenzen für die Musikerbiographik : Quellen -- Weitere Konsequenzen : Kanonisierung -- Ein "neues Rezept" versuchen : Literarisch-biographische Konzepte -- E.T.A. Hoffmann -- Russische Mozart- und Beethoven-Bilder der 1830er Jahre -- Nationale Bilder : Beispiele lexikalisch-biographischer Großprojekte -- Monumental : der Komponist als Heroe -- Beethoven als Heroe -- Komponist ohne Bild : Nadia Boulangers Plädoyer für eine Musikgeschichte "á-personnelle" -- (Auto)Biographische Individualitätskonzepte während und nach den Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges -- Eliška Kleinová -- Charlotte Salomon -- Leni Alexander -- Gegen eine Biographik der "gestanzte[n] Meinungen" : Adriana Hölszkys Oper Giuseppe e Sylvia -- Parallele Bilder' offene Modelle : Alma Mahler' W.A. Mozart' Bob Dylan -- Musikwissenschaft und Biographie -- Musikwissenschaft : Anfange mit und ohne Biographik -- Biographik als Bestandteil von Musikwissenschaft : Friedrich Chrysander und Philipp Spitta -- Biographik als Problem der Musikwissenschaft : Guido Adler und Hugo Riemann -- Antibiographische Konzepte und ihre Folgen -- Wider das Populäre -- Das Narrative und die Askese der Sprache -- Das Narrative auslöschen : Dokumentarbiographik und Chronik -- "eine bemerkenswerte Zurückhaltung der Musikwissenschaft" Biographie und Musikwissenschaft in den 1970er und 1980er Jahren -- Wider das Triviale : Carl Dahlhaus' Polemik von 1975 und ihre Folgen -- Die (Un)Sichtbarkeit des Biographen -- Die Subjektivität der 'objektiven' Biographin Lina Ramann -- Biographische Interviews' eine "Wahrheit zu zweit" -- Sichtbar? Spuren im Text -- Anstelle eines Fazits : Anforderungen an eine gegenwärtige musikwissenschaftliche Biographik ---- Anhang-- Literatur-- Personenregister-- Abbildungsverzeichnis. Grundlegende Veränderungen waren ausschlaggebend, um Musiker und Musikerinnen in das kulturelle Gedächtnis aufzunehmen: die Verbürgerlichung und zugleich Historisierung der Musikkultur, vor allem aber die damit verbundene Aufwertung als 'edle Tonkünstler'. So entstand im 18. Jahrhundert die Idee der Biographiewürdigkeit von Musikern und somit die Grundlage, diese durch das biographische Schreiben in die Erinnerungskultur aufzunehmen. Anhand verschiedener biographischer Medien beleuchtet die Autorin zum einen, wie unterschiedlich sich biographische Konzepte dann bis in die Gegenwart ausprägten, und geht zum anderen der ambivalenten Beziehung der Musikwissenschaft zur Musikerbiographik nach
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