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Bio-information Law. Human Personality Development under High-Tech Conditions : Zur Persönlichkeitsentfaltung des Menschen in technisierter Verfassung

معرفی کتاب «Bio-information Law. Human Personality Development under High-Tech Conditions : Zur Persönlichkeitsentfaltung des Menschen in technisierter Verfassung» نوشتهٔ Malte-Christian Gruber، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Company KG در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Bio- und Informationstechnologien generieren ständig neue, bislang kaum für möglich gehaltene Verbindungen zwischen Technischem und Lebendigem. Im Recht werfen diese technisch-lebendigen Assoziationen grundsätzliche Fragen auf, wenn es beispielsweise darum geht, welche Persönlichkeits- oder Eigentumsrechte an extrakorporal gelagerten Körpersubstanzen oder auch an genetischer Information bestehen. Ebenso ist eine Antwort darauf zu finden, welche Bedeutung neuronalen Daten für den Beweis psychischer Schädigungen im Schmerzensgeldprozess zukommt. Und nicht zuletzt erhebt sich die Rechtsfrage, ob der Eingriff in ein informationstechnisches System als persönlichkeitsverletzend gelten darf, weil dieses womöglich wie ein ausgelagerter Körperteil zu behandeln ist. Malte Gruber untersucht, wie sich diese Problemstellungen auf die privatrechtlichen Deutungen von Person, Sache und Rechtsverhältnis auswirken und dabei ein technologieübergreifendes Recht formieren: Bioinformationsrecht handelt von der engen Verknüpfung informationstechnisch-artifizieller und körperlich-lebendiger Prozesse, in denen sich die Persönlichkeit des Menschen in technisierter Verfassung entfaltet. Geboren 1974; Studium der Rechtswissenschaft und der Philosophie in Frankfurt und Mainz; 2001-10 Rechtsanwalt; 2005 Promotion; 2006-10 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Frankfurter Institut für Arbeits-, Wirtschafts- und Zivilrecht; 2014 Habilitation; seit 2010 Akademischer Rat a. Z. am Fachbereich Rechtswissenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Cover Vorwort Inhaltsverzeichnis Prolog. Standortbestimmung und Lagebeschreibung. Verkörpertes Wissen Erster Abschnitt. Personen. Natürliche Bestimmung und technologische Funktionalisierung Erster Titel. „Natürliche“ Personen I. Funktionalisierung der Person II. Funktionalisierung der Natur Zweiter Titel. „Technisierte“ Personen I. Funktionalisierung des Körpers: Körperteile und physische Erweiterungen II. Molekularisierung: Körperdaten und genetische Erweiterungen III. Neuronalisierung: Körperbilder und kognitive Erweiterungen IV. Informationalisierung: Körperanalogien und informationstechnische Erweiterungen Dritter Titel. Personale Entfaltungen I. Ethisierung der Technik II. Humanisierung durch Recht III. Biomoralität und Empathie des Rechts IV. Rechtsgerechtigkeit und Menschenrechte V. Menschliche Einheit in personaler Vielheit VI. Entfaltung personaler Vielfalt VII. Körperwissen Zweiter Abschnitt. Sachen. Expansionstechnologien Erster Titel. Biosoziofakte und informationstechnische Lebensentfaltungen I. Die Eigennormativität sozialer Informationstechnologien II. Informationstechnische Mediatisierung der Lebenswelt III. Gesellschaftsperspektive: Multiple und fragmentierte Identitäten in konvergierenden Medienumgebungen IV. Kommunikationsmedienperspektive: Vermischung von sinnhafter und technischer Kommunikation V. Rechtsperspektive: Personale Funktionalisierung informationstechnischer Systeme VI. Grundrechtsperspektive: Vertraulichkeits- und Integritätsgewährleistung Zweiter Titel. Persönlichkeitsschutz als informationstechnischer System- und Institutionenschutz I. Ein Beispiel: „Battlefield“ II. Verbraucherschutz III. Vertragliche Haftung für informationstechnische Eingriffe IV. Deliktische Haftung V. Schadensbemessung VI. Informations- und biotechnologische Wertbestimmungen im Vergleich VII. Ermächtigung von Dritt- und Allgemeininteressen VIII. Ermöglichung von kollektiver Rechtsdurchsetzung IX. Präsentation im fluiden Zivilverfahren X. Fazit: Persönlichkeitsentfaltung kraft Daten-, System- und Institutionenschutzes Dritter Abschnitt. Rechtsverhältnisse. Bioartifizielle Assoziationen Erster Titel. Informationstechnische Handlungs- und Verantwortungssubjekte I. Elektronischer Geschäftsverkehr: Rechtsfähigkeiten und Teilrechtsfähigkeiten II. Identifikationsfunktionen und Zurechnungsfiktionen: Informationstechnische Haftungserweiterungen III. „Mittelbare“ Täter fremder Taten: Informationstechnisch assoziierte Rechtssubjekte und mediatisierte Rechtsverletzungen VI. Rechtssubjektsteile als autonome Agenten: Informationstechnisch verselbständigte Teilrechtssubjekte V. Rechtssubjektsteile als Agenturen: Informationstechnische Identitäts- und Handlungszurechnungen IV. „Schlichte“ Einwilligung ohne Willen: Informationstechnisch mediatisierte Persönlichkeits- und Verantwortlichkeitsentfaltung VII. Grenzen der Rechtsfähigkeit: Soziale Ontogenese und moralisch-rechtliche Geburt als Bedingungen der personalen Anerkennung Zweiter Titel. Technische Verkörperungen als Mensch-Maschine-Assoziationen I. Robotikforschung: Verantwortungszumutungen im Risikohaftungsrecht II. Jenseits von Ursache und Schuld: Funktionalisierung der Haftung für technologisch-industrielle Risiken III. Jenseits von Individualismus und Effizienz: Sozialisierung der Risikohaftung IV. Entindividualisierte Gefährdungshaftung V. Technische Verantwortung als Produkt- und Produzentenhaftung VI. Technische Verantwortung als Betreiberhaftung VII. Zumutbarkeit von Verantwortung im Umgang mit Informationstechnologien VIII. Verantwortungs- und Risikozumutungen als Möglichkeitsbedingungen sozialen Vertrauens IX. Vertrauensbildung durch Recht: Risikoassoziierung und Personifizierung X. Zukünftige Herausforderungen der Robotik im Überblick Dritter Titel. Intergenerationelle Rechtsverhältnisse als Assoziationen biotechnologischer Zukunftssubjekte I. Biodiversitätsschutz: Moderne und nichtmoderne Zukunftsträger in biotechnologischen Konfliktlagen II. Zukünftige Gerechtigkeit: Natürliche und kulturelle Eigenwerte III. Biosoziale Schicksalsgemeinschaften: Sachwalter der biologischen und kulturellen Vielfalt IV. Versammlung der „Noch-nicht-Versammelten“: Vertreter der offenen Zukunft V. Versammlungen zukünftiger Generationen als Schicksalsgemeinschaften VI. Zukünftige Rechte der Biodiversität und der zukünftigen Gerechtigkeit Vierter Titel. Zusammenfassungen: Wiederversammlungen I. Persönlichkeits- und Körperverfassungen II. Autonomie als biosoziomaterielle Selbstbestimmung III. Externalisierungen: Informationstechnische Systeme und ausgelagertes Körpermaterial IV. Vermittlungen: Genetische Information und neuronale Bildgebung V. Aussichten einer Re-Humanisierung Literaturverzeichnis Bildnachweis Personenregister Sachregister Long description: Bio- und Informationstechnologien generieren ständig neue, bislang kaum für möglich gehaltene Verbindungen zwischen Technischem und Lebendigem. Im Recht werfen diese technisch-lebendigen Assoziationen grundsätzliche Fragen auf, wenn es beispielsweise darum geht, welche Persönlichkeits- oder Eigentumsrechte an extrakorporal gelagerten Körpersubstanzen oder auch an genetischer Information bestehen. Ebenso ist eine Antwort darauf zu finden, welche Bedeutung neuronalen Daten für den Beweis psychischer Schädigungen im Schmerzensgeldprozess zukommt. Und nicht zuletzt erhebt sich die Rechtsfrage, ob der Eingriff in ein informationstechnisches System als persönlichkeitsverletzend gelten darf, weil dieses womöglich wie ein ausgelagerter Körperteil zu behandeln ist. Malte Gruber untersucht, wie sich diese Problemstellungen auf die privatrechtlichen Deutungen von Person, Sache und Rechtsverhältnis auswirken und dabei ein technologieübergreifendes Recht formieren: Bioinformationsrecht handelt von der engen Verknüpfung informationstechnisch-artifizieller und körperlich-lebendiger Prozesse, in denen sich die Persönlichkeit des Menschen in technisierter Verfassung entfaltet Long description: As a functioning part of the human body and mind, our internal information technology systems belong to our physical makeup just as much as body parts and substances do to the realm of reproductive medicine, genetic information does to gene technology and brain scans do to neurological technology. Bio-information law concerns itself with the rights of these roving human components Long description: Das Bioinformationsrecht befasst sich mit Technologien, die menschliche Personen um Körperteile und ‐substanzen, um genetische Information und neuronale Daten, und nicht zuletzt um informationstechnische Systeme erweitern. Es ist das Recht der ausgelagerten Teile des Menschen
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