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Bildwelten des Wissens : Kunsthistorisches Jahrbuch für Bildkritik. BAND 8,2, Graustufen

معرفی کتاب «Bildwelten des Wissens : Kunsthistorisches Jahrbuch für Bildkritik. BAND 8,2, Graustufen» نوشتهٔ Katja Müller-Helle; Claudia Blümle; Horst Bredekamp; Matthias Bruhn، منتشرشده توسط نشر De Gruyter Akademie Forschung در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

MIt einer originalgrafischen Beilage. Diese enthät eine Collage, die in sieben verschiedenen Drucktechniken ausgeführt wurde: Fotokopie, Risografie, Cyanotypie, Offsetdruck, Zweifarb-Offsetdruck, Dreifarb-Offsetdruck, Lichtdruck. Der Begriff Graustufen bezeichnet eine Darstellung oder Wiedergabe von Bildern auf einer Skala von Helligkeitswerten zwischen Schwarz und Weiß. Die alltägliche Präsenz von Mehrfarbdruck oder bunten Bildschirmanzeigen kann zwar zu der Annahme verleiten, dass die Darstellung in Grau technisch überholt sei. Doch gestattet sie ein Höchstmaß an optischer Feinheit, die auf anderem Wege nicht zu erreichen ist. Technische Verfahren haben in verschiedener Weise auf diesen Umstand reagiert. So werden durch Schraffierung, die Veränderung von Lichtintensitäten oder die Wahl bestimmter Pigmente Seheindrücke erzeugt, welche dem menschlichen Auge zugleich als fließend und differenziert erscheinen können. Aus technischen und physiologischen Bedingungen haben sich so Stilformen der Darstellung ergeben, denen in Bildgebung, Fotografie oder Reproduktionsgrafik spezifische Funktionen zukommen, die aber durch Reduktion auf eine oder wenige Farben stets auch die Bedingungen ihrer Herstellung erkennen lassen. Graustufen bezeichnen Helligkeitswerte zwischen reinem Weiss und tiefem Schwarz. In einer unerschöpflichen Vielzahl von Schattierungen und Kontrastwerten gestatten sie die fein differenzierte Form der Repräsentation und Sichtbarmachung, etwa in der Druckgrafik, der analogen Fotografie oder im Bereich der digitalen Bildgebung. Sie sind technisch so grundlegend, wie sie stilprägend sind. In jeder grauwertigen Darstellung, die eine besondere Form der Distanznahme oder Abstraktion zum Ausdruck bringt, ist immer auch ihr konstruktiver und vermittelnder Charakter mit ausgestellt - umso deutlicher angesichts der vielfältigen Möglichkeiten bunter Wiedergabe, welche das 'schwarz-weisse' Bild zunehmend als obsolet erscheinen lassen. Grau erweist sich als ein Gestaltungsmittel eigenen Rechts, das eine genuine Farbigkeit besitzt und spezifische Bildformen hervorbringt Inhaltsverzeichnis Editorial Schwarz-Weiß- versus Farbfotografie. Zu einem Experiment von Bernd und Hilla Becher Körperwelten in Graustufen. Zu den Anfängen der Computertomografie Annäherung an Graustufen. Die frühen Röntgenbilder als Testbilder Zwischen Schwarz-Weiß und Grau. Fotografische Reproduktion von Farben vor der Farbfotografie Farbtafeln Bildbesprechung Die Wissenschaft vom Verzicht. Farbenlehren der Schwarz-Weiß-Fotografie im 19. Jahrhundert Graue Substanz Schwarz auf weiß. Medienreflexion im druckgrafischen Werk Albrecht Altdorfers „Schwarz-Weiß ist ja viel schöner“ Bücherschau: Wiedergelesen / Rezension Projektvorstellungen Bildnachweis Die AutorInnen Bildwelten des Wissens
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