معرفی کتاب «Bildung und Zugehörigkeit in der Migrationsgesellschaft : Biographien von Studierenden des Lehramts und der Pädagogik» نوشتهٔ Dorothee Schwendowius، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2015. این کتاب در 99 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Studierende und Pädagog*innen »mit Migrationsgeschichte« sind seit einiger Zeit in den Fokus hochschulischer und bildungspolitischer Diskurse gerückt. Auf der Basis erzählter Lebensgeschichten untersucht Dorothee Schwendowius die Bildungswege und biographischen Erfahrungen von Studierenden im Kontext migrationsgesellschaftlicher Differenzverhältnisse. Sie rekonstruiert Prozesse der Bildungsteilhabe und Selbstverortung von Lehramts- und Pädagogikstudierenden aus einer biographie- und zugehörigkeitstheoretischen Sicht. Mit der Fokussierung der Universität als Raum für Bildungs- und Zugehörigkeitserfahrungen liefert die Studie einen differenzierten Beitrag zu einem bislang wenig beachteten Aspekt biographie- und migrationswissenschaftlicher Forschung. Biographie,Bildung,Universität,Migration,Zugehörigkeit,Teilhabe,Soziale Ungleichheit,Bildungssoziologie,Bildungsforschung,Soziologie,Biography,Education,University,Belonging,Participation,Social Inequality,Sociology of Education,Educational Research,Sociology INHALT Dank 1. Einleitung TEIL I – ANNÄHERUNGEN AN DEN KONTEXT DER FORSCHUNG 2. Bildungserfolge und Bildungsaufstiege in der Migration – eine Reflexion subjektorientierter Forschungen 2.1 Bildungserfolge und Bildungsaufstiege im Kontext von Migration – zentrale empirische Studien 2.2 Reflexionen zu den vorliegenden Studien und Konsequenzen für die eigene Forschung 3. ‚Migration‘ in der Studierendenforschung – Reflexionen zur Entwicklung eines Forschungsthemas 3.1 Von ‚ausländischen Studierenden‘ zu ‚Studierenden mit Migrationshintergrund‘ – Verschiebungen einer Kategorisierungspraxis 3.2 Studierende ‚mit Migrationshintergrund‘ im Spiegel von Repräsentativerhebungen 3.3 Lokale Forschungen zur Studiensituation ‚migrantischer‘ Studierender – Verschiebungen und Kontinuitäten 4. Migration und pädagogische Profession – Reflexionen zum Diskurs über Pädagog*innen mit Migrationsgeschichte 4.1 Vorbilder, Mittler*innen, change agents? Pädagog*innen ‚mit Migrationsgeschichte‘ in der öffentlichen Diskussion 4.2 Qualifizierungswege, Berufserfahrungen und Selbstverständnisse von Pädagog*innen mit Migrationsgeschichte – zum Forschungsstand 4.3 Fazit und Anknüpfungspunkte für die eigene Forschung TEIL II – THEORETISCHER UND METHOD(OLOG)ISCHER RAHMEN 5. Theoretische Vorverständnisse und Aufmerksamkeitsrichtungen der eigenen Untersuchung 5.1 ‚Biographie‘ als theoretisches Rahmenkonzept 5.2 Bildungsprozesse im Lebenslauf – Vorverständnisse und Gegenstandsklärungen 5.3 Selbst- und Zugehörigkeitskonstruktionen in gesellschaftlichen Macht- und Differenzverhältnissen 5.4 Konkretisierung der Aufmerksamkeitsrichtungen der empirischen Untersuchung 6. Konzeption und Dokumentation des Forschungsprozesses 6.1 Interpretative Sozialforschung als methodologischer Rahmen 6.2 Biographieforschung als methodischer Zugang 6.3 Dokumentation des Erhebungs- und Auswertungsprozesses TEIL III: FALLDARSTELLUNGEN 7. Das pädagogische Studium als biographische Fortsetzung und Neupositionierung in der migrationsgesellschaftlichen Ordnung – Fallrekonstruktion ‚Nuray Co?kun‘ 7.1 Rahmungen und Verlauf des Interviews 7.2 „Es hätte auch schlimmer ausgehen können, aber ich hab echt noch die Kurve gekriegt“ – Nuray Co?kuns Biographie bis zum Studium 7.3 „So nach zwei Monaten war ich voll drin“ – der Studienbeginn als biographische Fortsetzung 7.4 Differenzkonstruktionen und (Selbst-)Positionierungen im Kontext des Lehramtsstudiums 8. Das pädagogische Studium als biographische Irritation – Fallrekonstruktion ‚Dilan Karatay‘ 8.1 Rahmungen und Interviewverlauf 8.2 Dilan Karatays Biographie bis zum Studium – Rekonstruktion ausgewählter Themen 8.3 „Vielleicht ist das Unileben nicht für mich beschaffen“ – der Übergang ins Studium als biographische Irritation 8.4 „Ich fühlte mich dann angesprochen“ – ‚Migration‘ als Ressource und Besonderungspotenzial 8.5 Fazit und vergleichende Überlegungen zum Fall Nuray Co?kun 9. Das pädagogische Studium als „selektives Bildungsmoratorium“ und biographische Ermächtigungserfahrung – Fallrekonstruktion ‚Anna Schuster‘ 9.1 Rahmungen und Verlauf des Interviews 9.2 „Wenn ich das so erzähl dann denk ich immer das ist so negativ. Aber es ist halt erlebt“ – Anna Schusters Biographie bis zum Studium 9.3 „Eintauchen in eine neue Welt“ – Studium als Entfaltungsmöglichkeit 9.4 Differenzkonstruktionen und (Selbst-)Positionierungen im Kontext des Lehramtsstudiums 10. Das pädagogische Studium als schicksalhafte Fügung – Fallrekonstruktion ,Alicja Pajak‘ 10.1 Rahmungen und Verlauf des Interviews 10.2 Zwischen Heteronomie und Rebellion – Alicja Pajaks Biographie bis zum Studium 10.3 „Dass mir wirklich n Weg vorgeschrieben ist“ – Studium als Schicksal TEIL IV – KONTRASTIERUNG UND THEORETISCHE REFLEXION 11. Bildungsbiographische Verläufe und Prozesse in vergleichender und fallübergreifender Sicht 11.1 Zwischen Tradierung und Transformation – familiale Erfahrungspotenziale als biographische Ressourcen 11.2 Zwischen Teilhabe und Ausgrenzung – schulische Bildungsprozesse und Zugehörigkeitserfahrungen 11.3 Zwischen Traditionsbildung und Kontingenz – Wege ins (pädagogische) Studium 11.4 Der Studienbeginn als biographischer Übergangsprozess 11.5 Zugehörigkeitsarbeit und Zugehörigkeitserfahrungen im Studium 12. Schlussbetrachtung 12.1 Zur Diskussion um Bildungsteilhabe im Kontext (migrations-)gesellschaftlicher Differenzverhältnisse 12.2 Reflexionen zu den bildungsbiographischen Konstruktionen der Subjekte 12.3 Reflexion der Ergebnisse im Hinblick auf das Studium in der Bildungsbiographie 12.4 Weiterführende Überlegungen zum Umgang mit ‚Diversität‘ in der universitären Praxis 12.5 Reflexion der Ergebnisse im Hinblick auf Selbst- und Zugehörigkeitskonstruktionen im Kontext von ‚Migration‘ 12.6 Rückbindung der Ergebnisse an die Diskussion um Professionelle ‚mit Migrationsgeschichte‘ im Bildungssystem 12.7 Abschließende Reflexion des theoretisch-methodologischen Ansatzes der Studie Literatur ANHANG Transkriptionsnotation
Studierende und Pädagog*innen »mit Migrationsgeschichte« sind seit einiger Zeit in den Fokus hochschulischer und bildungspolitischer Diskurse gerückt.Auf der Basis erzählter Lebensgeschichten untersucht Dorothee Schwendowius die Bildungswege und biographischen Erfahrungen von Studierenden im Kontext migrationsgesellschaftlicher Differenzverhältnisse. Sie rekonstruiert Prozesse der Bildungsteilhabe und Selbstverortung von Lehramts- und Pädagogikstudierenden aus einer biographie- und zugehörigkeitstheoretischen Sicht. Mit der Fokussierung der Universität als Raum für Bildungs- und Zugehörigkeitserfahrungen liefert die Studie einen differenzierten Beitrag zu einem bislang wenig beachteten Aspekt biographie- und migrationswissenschaftlicher Forschung.
How are students' educational pathways formed in the context of a migrant society? A reconstructive biographical study on education and belonging.