Bildung und Habitustransformation : Empirische Rekonstruktionen und bildungstheoretische Reflexionen
معرفی کتاب «Bildung und Habitustransformation : Empirische Rekonstruktionen und bildungstheoretische Reflexionen» نوشتهٔ Florian von Rosenberg، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Ausgangspunkt dieses Bandes ist ein Bildungsbegriff, der die Transformation von Selbst- und Weltverhältnissen aus der Perspektive einer Theorie der Praxis in den Blick nimmt. Auf der Grundlage von vierzehn biographischen Interviews werden typische Phasen von Bildungsprozessen rekonstruiert, um so Einblicke in die Mikrostruktur von Habituswandlungen und Habitustransformationen zu erlangen. In einem Wechselspiel zwischen empirischen Rekonstruktionen und bildungstheoretischen Reflexionen werden zudem Möglichkeiten ausgelotet, eine bildungstheoretisch orientierte Biographieforschung an eine empirisch informierte Gesellschaftstheorie anzuschließen. Ein innovativer Ansatz, der die Kluft zwischen Bildungstheorie und empirischer Bildungsforschung überwindet und den Feld-Begriff als Komplement zum Habitus-Begriff für die Analyse von Bildungsprozessen erschließt. Inhalt 1. Einleitung 2. Der bildungstheoretische Referenzrahmen 2.1. Das existenziell-phänomenologische Projekt: Der Entwurf einer strukturalen Bildungstheorie 2.2. Das habitustheoretische Projekt: Transitorische Bildungsprozesse 2.3. Das diskurstheoretische Projekt: Widerstreitende und ambivalente Bildungsprozesse 2.4. Das pragmatistisch-wissenssoziologisch orientierte Projekt: Bildung und Spontaneität 2.5. Bildungstheoretische Anschlusslinien: Die Vorgängigkeit der Sprache, die Orientierung an a-theoretischen Wissensmustern und der Anschluss an eine Theorie der Praxis 3. Ausarbeitung einer praxeologischen Bildungstheorie 3.1. Zwischen Bildungstheorie und Bildungsforschung: Zum Unterschied zwischen Metatheorie und Gegenstandstheorie 3.2. Das bildungstheoretische Problem der Rekonstruktion von gesellschaftlichen Strukturen 3.2.1. Der Begriff des Feldes als Anschluss an genuin gesellschaftstheoretische Fragestellungen 3.3. Der Habitus 3.3.1. Zur Möglichkeit von Habitustransformationen 3.4. Die ethische Dimension von Bildung 3.5. Zwischenbetrachtung 4. Zum methodologischen Verhältnis von Bildungstheorie und empirischer Bildungsforschung 4.1. Der methodologische Rahmen der rekonstruktiven Sozialforschung 4.2. Habitusrekonstruktionen 4.3. Dokumentarische Interpretation narrativer Interviews 4.4. Feldrekonstruktionen 4.5. Perspektiven für die dokumentarische Interpretation von Diskursen und Feldern 4.6. Zur Rekonstruktion von Praktiken zwischen Habitus und Feld 5. Empirische Rekonstruktionen von Bildungsprozessen als Wandlungen des Habitus 5.1. Die semantische Form der Interviews: Der modus operandi der Nonkonformität 5.2. Der Fall Niklas Behrend 5.3. Der Fall Sebastian Christophsen 5.4. Der Fall Pierre Walters 5.5. Phasentypik von Bildungsprozessen als Wandlungen des Habitus 5.6. Der Wandel des modus operandi der Nonkonformität vor dem Hintergrund der Semantischen Form der Interviews 6. Feldrekonstruktion innerhalb der Praxisform der Nonkonformität 6.1. 18. und 19. Jahrhundert: Die Entwicklung von Praktiken der Normierung 6.2. Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts: Die Durchsetzung von Normierungspraktiken Im Feld der fordistischen Arbeits- und Organisationspraktiken 6.3. Zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts: Die Kritikformen der Nonkonformität und das Entstehen von postbürokratischen Arbeits- und Organisationspraktiken 6.4. Bezüge zwischen Feld- und Habitusrekonstruktion 6.5. Die Ambivalenz von Bildungsprozessen im Horizont von Flexibilisierungsprozessen 7. Empirische Rekonstruktionen von Bildungsprozessen als Transformationen des Habitus 7.1. Der Fall Svetlana Chruchot 7.2. Der Fall Jan Bosch 7.3. Der Fall Christiane Othmar 7.4. Phasentypik von Bildungsprozessen als Transformationen des Habitus 7.5. Theoretische und empirische Differenzierungen von Wandlungs- und Transformationsprozessen des Habitus vor dem Hintergrund der empirischen Rekonstruktionen 8. Feldrekonstruktionen innerhalb der Praxisformen der Technologien des Selbst 8.1. 18. Jahrhundert: Das Entstehen einer moralisch-souveränen Praxis im Feld der Technologien des Selbst 8.2. 19. Jahrhundert: Die kulturelle Gegenbewegung der Romantik und das Entstehen einer ästhetisch-expressiven Praktik im Feld der Technologien des Selbst 8.3. Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts: Organisierte Moderne und die Durchsetzung von visuellen und konsumtorischen Praktiken im Feld der Technologien des Selbst 8.4. Zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts: Postmoderne und die Durchsetzung von individualästhetischen Praxisformen 8.5. Bezüge zwischen Feld- und Habitusrekonstruktion 8.6. Eine doppelte historische Verortung: Bildungsprozesse zu Beginn des 21. Jahrhunderts 9. Bildung als Habitustransformation 10. Appendix 11. Literaturverzeichnis Ausgangspunkt dieses Bandes ist ein Bildungsbegriff, der die Transformation von Selbst- und Weltverhältnissen aus der Perspektive einer Theorie der Praxis in den Blick nimmt - und die Kluft zwischen Bildungstheorie und empirischer Bildungsforschung überwindet. Auf der Grundlage von vierzehn biographischen Interviews werden typische Phasen von Bildungsprozessen rekonstruiert, um so Einblicke in die Mikrostruktur von Habituswandlungen und Habitustransformationen zu erlangen. In einem Wechselspiel zwischen empirischen Rekonstruktionen und bildungstheoretischen Reflexionen werden zudem Möglichkeiten ausgelotet, eine bildungstheoretisch orientierte Biographieforschung an eine empirisch informierte Gesellschaftstheorie anzuschließen. Bildung,Habitustransformation,Bourdieu,Dokumentarische Methode,Biographieforschung,Bildungstheorie,Bildungsforschung,Bildungsgeschichte,Pädagogik,Education,Theory of Education,Educational Research,History of Education,Pedagogy Long description: Ausgangspunkt dieses Bandes ist ein Bildungsbegriff, der die Transformation von Selbst- und Weltverhältnissen aus der Perspektive einer Theorie der Praxis in den Blick nimmt. Auf der Grundlage von vierzehn biographischen Interviews werden typische Phasen von Bildungsprozessen rekonstruiert, um so Einblicke in die Mikrostruktur von Habituswandlungen und Habitustransformationen zu erlangen. In einem Wechselspiel zwischen empirischen Rekonstruktionen und bildungstheoretischen Reflexionen werden zudem Möglichkeiten ausgelotet, eine bildungstheoretisch orientierte Biographieforschung an eine empirisch informierte Gesellschaftstheorie anzuschließen. Ein innovativer Ansatz, der die Kluft zwischen Bildungstheorie und empirischer Bildungsforschung überwindet und den Feld-Begriff als Komplement zum Habitus-Begriff für die Analyse von Bildungsprozessen erschließt.; Review quote: Besprochen in: Fachportal Pädagogik, 10 (2011) Biographical note: Florian von Rosenberg (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für allgemeine Erziehungswissenschaft, insbesondere systematische Pädagogik, an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Ausarbeitung von empirisch fundierten Bildungs- und Erziehungstheorien, in der Weiterentwicklung rekonstruktiver Forschungsverfahren, in der Schul- und Jugendkulturforschung sowie in der interkulturellen Pädagogik Cover Bildung und Habitustransformation; Inhalt; 1. Einleitung; 2. Der bildungstheoretische Referenzrahmen; 2.1. Das existenziell-phänomenologische Projekt: Der Entwurf einer strukturalen Bildungstheorie; 2.2. Das habitustheoretische Projekt: Transitorische Bildungsprozesse; 2.3. Das diskurstheoretische Projekt: Widerstreitende und ambivalente Bildungsprozesse; 2.4. Das pragmatistisch-wissenssoziologisch orientierte Projekt: Bildung und Spontaneität
دانلود کتاب Bildung und Habitustransformation : Empirische Rekonstruktionen und bildungstheoretische Reflexionen