Bildung - Eindruck und Ausdruck der Religion: Eine systematische Analyse von Schleiermachers Bildungsverständnis aus fundamentalethischer Perspektive. Dissertationsschrift
معرفی کتاب «Bildung - Eindruck und Ausdruck der Religion: Eine systematische Analyse von Schleiermachers Bildungsverständnis aus fundamentalethischer Perspektive. Dissertationsschrift» نوشتهٔ Georg Hardecker، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Company KG در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Dass Bildung und Religion zusammengehören, ist begründungsbedürftig geworden. Vielfach scheint Religion als ein altertümliches Relikt einer vergangenen Epoche. Aber auch die Frage nach dem, was Bildung wesentlich ausmacht, ist keineswegs geklärt, sondern wird durch die starke Fokussierung auf die Frage nach den Kompetenzen umso drängender gestellt. Georg Hardecker antwortet auf diese beiden Fragen mit der Freilegung des systematischen Profils von Schleiermachers Bildungsverständnis. Bildung ist demnach nicht auf den Erziehungsvorgang beschränkt, sondern versteht Bildung als ein fundamentales Phänomen des Sein, des menschlichen Zusammenlebens und des individuellen menschlichen Werdens. Dabei wird Bildung relational beschrieben: Als Ausdifferenzierung des Bezogenseins, als Reintegration des Ausdifferenzierten in ein Ganzes und als Ausdruck von Wahrheit. Cover Titel Vorwort Inhaltsverzeichnis 1 Einleitendes zum Diskurs über Bildung und Religion 1.1 Die Bildungsbedürftigkeit der Religion 1.2 Die religiöse Dimension der Bildung 1.3 Die kritische und normative Dimension von Bildung 1.4 Ziel und Vorgehen der Studie I Die Bedeutung von Bildung in Schleiermachers Verständnis von Sein und dessen Gegebenheitsweise im Gefühl 2 Einleitendes zu Sein, Gefühl und Bildung 3 Sein und Bildung 3.1 Der höchste Gegensatz im Sein 3.1.1 Der Gegenstandsbezug von »Natur« und »Vernunft« 3.1.2 Die verschiedenen Formen des Geeinigtseins 3.1.3 Die unterschiedlichen Grade des Geeinigtseins 3.2 Die größte Verschiedenheit des Umfangs im Sein 3.3 Bildung innerhalb des Seins 4 Gefühl und Bildung 4.1 Gehalt und Struktur des Gefühls 4.1.1 »Leibliches« und »sittliches« Gefühl 4.1.2 »Religiöses« Gefühl 4.1.3 Die einheitliche Grundgestalt des Gefühls 4.1.4 Das Verhältnis von Gefühl und Wissen 4.1.5 Das Verhältnis von Gefühl und Transzendenz 4.2 Die ursprüngliche Sozialität des Gefühls 4.2.1 Das »Andeuten« des religiösen Gefühls 4.2.2 Das »Ahnden« des religiösen Gefühls 4.3 Gefühl, Bildung und Religion in Ethik, Reden und Glaubenslehre 4.3.1 In der Ethik 4.3.2 In den Reden 4.3.3 In der Einleitung der Glaubenslehre 5 Fazit: Sein und Gefühl unter der Bestimmung von Bildung 5.1 Gefühl und Sein 5.2 Bildung als Bestimmung des Seins 5.3 Bildung als Bestimmung des Gefühls II Gebildetes Menschsein und die Bedeutung der Religion 6 Einleitendes zu Menschsein, Bildung und Religion 7 Gebildetes Zusammenleben 7.1 Die Bedingungen für die Bildung der Güter 7.1.1 Das Vorgebildetsein der Güter 7.1.1.1 Das ursprüngliche Organisiertsein 7.1.1.2 Das ursprüngliche Symbolisiertsein 7.1.2 Die Interaktionsformen der Güter 7.1.2.1 Die Interaktionsformen des Organisierens 7.1.2.2 Die Interaktionsformen des Symbolisierens 7.1.3 Das organisierende Zentrum der Güter 7.1.3.1 Schleiermachers Verständnis der Tugend 7.1.3.2 Schleiermachers Lehre vom »Gemeingeist« 7.1.4 Der ursprüngliche Richtungssinn der Güter 7.1.4.1 Der Richtungssinn des Organisierens 7.1.4.2 Der Richtungssinn des Symbolisierens 7.1.5 Kritische Analyse von Schleiermachers Konstruktion der Güterlehre 7.2 Die Güter zwischen Bildung und Unbildung 7.2.1 Das Kriterium der Ausdifferenzierung 7.2.1.1 Ausdifferenzierung des Organisierens 7.2.1.2 Ausdifferenzierung des Symbolisierens 7.2.2 Das Kriterium der Re-Integration des Ausdifferenzierten 7.2.2.1 Die Bildung des Gemeingeistes innerhalb der Güter des übertragbaren Handelns 7.2.2.2 Die Bildung des Gemeingeistes innerhalb der Güter des individuellen Handelns 7.2.2.3 Der Gemeingeist der Gesamtgesellschaft 7.2.3 Das Kriterium des Religionsbezugs 7.2.3.1 Der Transzendenzverweis sozialer Gebilde 7.2.3.2 Der Wahrheitsausdruck sozialer Gebilde 8 Gebildeter Mensch 8.1 Die Bedingungen für die Bildung des einzelnen Menschen 8.1.1 Das individuelle Bestimmtsein des Menschen durch Temperament, Talent und Neigung 8.1.2 Die übertragbaren Handlungsvermögen des Menschen: Leibeskräfte, Sprachsinn und Gesichtssinn 8.1.3 Das organisierende Zentrum des Bildens: Gesinnung und Gemeingeist 8.1.3.1 Die Gesinnung als Liebe und Weisheit 8.1.3.2 Der Gemeingeist als Sinn und Geist des Ganzen 8.1.4 Der ursprüngliche Richtungssinn: Die Bestimmung des einzelnen Menschen 8.2 Der Mensch zwischen Bildung und Unbildung 8.2.1 Das Kriterium der Ausdifferenzierung 8.2.1.1 Der Gesichtssinn und seine Bildung 8.2.1.2 Der Sprachsinn und seine Bildung 8.2.1.3 Die Glieder des Leibes und ihre Bildung 8.2.2 Das Kriterium der Re-Integration des Ausdifferenzierten 8.2.3 Das Kriterium des Religionsbezugs 8.2.3.1 Der Transzendenzverweis individuellen Lebens 8.2.3.2 Der Wahrheitsausdruck individuellen Lebens 9 Gebildete Erziehung 9.1 Die Bedingungen pädagogischer Hilfestellung 9.1.1 Der vorgegebene Prozess und seine Bestimmung 9.1.2 Die Grundformen pädagogischen Handelns 9.1.3 Die Gesinnung des Lehrers und die Sitte der Gesellschaft 9.2 Die Erziehung zwischen Bildung und Unbildung 9.2.1 Das Kriterium der Ausdifferenzierung der Hilfestellung 9.2.1.1 Verfeinerungen des pädagogischen Handelns 9.2.1.2 Die Ausdifferenzierung der Schularten und die Rolle des Staates 9.2.2 Das Kriterium der Re-Integration des Ausdifferenzierten 9.2.2.1 Die Förderung der Berufs- und Rechtsfähigkeit 9.2.2.2 Die Förderung der Liebesfähigkeit und der Bildung des Gewissens 9.2.3 Das Kriterium des Religionsbezugs: Transzendenzverweis und Wahrheitsausdruck der Erziehung 9.3 Güterspezifische Hilfestellungen bei der Vermittlung zwischen Individuum und Gemeinschaft 10 Schluss: Die gegenwärtige Relevanz von Schleiermachers Bildungsverständnis 10.1 Vielheit ohne Einheit – ein Problem im Diskurs um Bildung und Kompetenzen 10.2 Der antwortende Charakter von Kompetenz und die damit verbundene religiöse Dimension 10.3 Der Symbolcharakter von Kompetenz und die damit verbundene religiöse Dimension 10.4 Impulse von Schleiermachers Bildungsverständnis für die Gestaltung von Schule Literaturverzeichnis 1. Quellen und Hilfsmittel 2. Sekundärliteratur Register 1. Personenregister 2. Sachregister "Dass Bildung und Religion zusammengehören, ist begründungsbedürftig geworden. Vielfach scheint Religion als ein altertümliches Relikt einer vergangenen Epoche. Aber auch die Frage nach dem, was Bildung wesentlich ausmacht, ist keineswegs geklärt, sondern wird durch die starke Fokussierung auf die Frage nach den Kompetenzen umso drängender gestellt. Georg Hardecker antwortet auf diese beiden Fragen mit der Freilegung des systematischen Profils von Schleiermachers Bildungsverständnis. Bildung ist demnach nicht auf den Erziehungsvorgang beschränkt, sondern versteht Bildung als ein fundamentales Phänomen des Sein, des menschlichen Zusammenlebens und des individuellen menschlichen Werdens. Dabei wird Bildung relational beschrieben: Als Ausdifferenzierung des Bezogenseins, als Reintegration des Ausdifferenzierten in ein Ganzes und als Ausdruck von Wahrheit." --Provided by publisher
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