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Bildung als Kunst: Fichte, Schiller, Humboldt, Nietzsche (German Edition)

معرفی کتاب «Bildung als Kunst: Fichte, Schiller, Humboldt, Nietzsche (German Edition)» نوشتهٔ Stolzenberg, Jürgen (editor);Ulrichs, Lars-Thade (editor) در سال 2010. این کتاب در 2 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Main description: This collection illuminates the concept of "Bildung" in the works of Fichte, Schiller, Humboldt, and Nietzsche. Besides seeking to work out the theoretical contour of aesthetic education in the 18th and 19th centuries, the contributions attempt to make reason known to itself in the interdisciplinary study of "Bildung", a concept important in fields as diverse as pedagogy, philosophy, and art. Moreover, a detailed examination of the concept of aesthetic education opens new perspectives on education debates in the present

Der Sammelband Bildung als Kunst, der sich den Bildungskonzepten Fichtes, Schillers, Humboldts und Nietzsches widmet, stellt sich einer doppelten Aufgabe: Zum Einen soll das theoretische Profil einer Epoche in den Blick genommen werden; zum Anderen sollen die Züge dieses Profils interdisziplinär und systematisch fruchtbar gemacht werden. Nur ein solcher Ansatz ist der Bildungstheorie des 18. und 19. Jahrhunderts angemessen, in der auf vielfache Weise Überlegungen verschiedener Disziplinen verarbeitet werden und die sich in permanenter Auseinandersetzung mit der europäischen Aufklärung vollzieht, um so zu einer Selbstaufklärung der Vernunft beizutragen. Auch beim Konzept der ästhetischen Bildung handelt es sich um einen solchen Metadiskurs, der sich am Schnittpunkt von Pädagogik, Philosophie und Kunst konstituiert. Gerade an ihm lassen sich daher eine Fülle von ideengeschichtlichen Aspekten herausarbeiten. Dies gilt zumal deswegen, weil sich am Thema der ästhetischen Bildung auch ethische Fragen entzünden, die nach Schillers Überzeugung hier angemessener beantwortet werden können als in einer an Kant orientierten Moralphilosophie.
Die Beschäftigung mit diesem Konzept eröffnet darüber hinaus neue Perspektiven auf die Bildungsdebatte der Gegenwart. Es ist bekannt, aber doch nicht hinreichend erkannt, dass die für diese Debatte entscheidenden Grundkonzepte bereits im 18. Jahrhundert entwickelt worden sind. Die moderne "Wissensgesellschaft" droht jedoch Einsichten dieser Tradition zu verspielen. Der emphatische Begriff der ästhetischen Bildung gehört aber zu den Bildungsgütern, die nicht schadlos zu entsorgen sind, sondern vielmehr für ein modernes Konzept von Subjektivität fruchtbar zu machen sind.

Der Sammelband Bildung als Kunst, der sich den Bildungskonzepten Fichtes, Schillers, Humboldts und Nietzsches widmet, stellt sich einer doppelten Aufgabe: Zum Einen soll das theoretische Profil einer Epoche in den Blick genommen werden; zum Anderen sollen die Züge dieses Profils interdisziplinär und systematisch fruchtbar gemacht werden. Nur ein solcher Ansatz ist der Bildungstheorie des 18. und 19. Jahrhunderts angemessen, in der auf vielfache Weise Überlegungen verschiedener Disziplinen verarbeitet werden und die sich in permanenter Auseinandersetzung mit der europäischen Aufklärung vollzieht, um so zu einer Selbstaufklärung der Vernunft beizutragen. Auch beim Konzept der ästhetischen Bildung handelt es sich um einen solchen Metadiskurs, der sich am Schnittpunkt von Pädagogik, Philosophie und Kunst konstituiert. Gerade an ihm lassen sich daher eine Fülle von ideengeschichtlichen Aspekten herausarbeiten. Dies gilt zumal deswegen, weil sich am Thema der ästhetischen Bildung auch ethische Fragen entzünden, die nach Schillers Überzeugung hier angemessener beantwortet werden können als in einer an Kant orientierten Moralphilosophie. Die Beschäftigung mit diesem Konzept eröffnet darüber hinaus neue Perspektiven auf die Bildungsdebatte der Gegenwart. Es ist bekannt, aber doch nicht hinreichend erkannt, dass die für diese Debatte entscheidenden Grundkonzepte bereits im 18. Jahrhundert entwickelt worden sind. Die moderne "Wissensgesellschaft" droht jedoch Einsichten dieser Tradition zu verspielen. Der emphatische Begriff der ästhetischen Bildung gehört aber zu den Bildungsgütern, die nicht schadlos zu entsorgen sind, sondern vielmehr für ein modernes Konzept von Subjektivität fruchtbar zu machen sind. Frontmatter Inhaltsverzeichnis Einleitung Kultur als Spiel, Geselligkeit und Lebenskunst. Schillers "Ästhetische Briefe" und das humanistische Bildungsprogramm der Aufklärung Biographische Wurzeln und systematische Reflexionen. Grundlegung einer Philosophie ganzheitlicher Bildung und Erziehung in Fichtes Wanderjahren Weltbürgertum und Nationalidee in Fichtes Bildungskonzept Wege des Bildungsbegriffs von Fichte zu Hegel Schillers sentimentalische Erziehung und die popularphilosophische Aufklärungsästhetik Schillers schöne Seelen. Zur Auflösung eines Bildungsideals am Ende des 18. Jahrhunderts anhand von Schillers "Über Anmut und Würde" Sind wir noch immer Barbaren? Ästhetische Bildungskonzepte bei Schiller, Fichte und Nietzsche Von der „Idee einer Universität” zur „Zukunft unserer Bildungsanstalten” – Bildungsbegriff und Universitätsgedanke in der deutschen Philosophie von Schiller bis Nietzsche „Mannigfaltigkeit und Tätigkeit“. Wilhelm von Humboldts kritische Kulturphilosophie Selbststeigerung. Nietzsches Idee der Bildung Knowing how. Ein Plädoyer für Bildung jenseits von Modul und Elfenbeinturm Backmatter
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