Bilderreigen und Erzähllabyrinth - Catulls Carmen 64 (BZA 212) (Beiträge Zur Altertumskunde) (German Edition)
معرفی کتاب «Bilderreigen und Erzähllabyrinth - Catulls Carmen 64 (BZA 212) (Beiträge Zur Altertumskunde) (German Edition)» نوشتهٔ von Michaela Schmale، منتشرشده توسط نشر K.G. Saur (An Impint of Walter de Gruyter) در سال 2004. این کتاب در 63 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Trotz einer Vielzahl an Forschungsbeiträgen gilt Catulls sog. Peleus-Epos (c. 64) nach wie vor als rätselhaft und hermetisch. In scheinbar nur losem Zusammenhang erzählt es nicht nur von der Hochzeit des Peleus mit der unsterblichen Thetis, sondern auch - anvertraut den Medien Bild und Lied - von dem Schicksal Ariadnes und den Taten Achills, um in einer zeitkritischen Klage zu enden. Die häufig kritisierte Gesamtstruktur wird hier als komplexes, aber in sich logisches, höchst kunstvolles narratives Gebilde ernst genommen, von dem jede Interpretation ihren Ausgang nehmen muss. Unter besonderer Berücksichtigung von Erzählerfiguren und Erzählhaltungen, medialen Aspekten (ekphrastisches Schreiben, (Sprach-)Bilder) und intertextuellen Referenzen bemüht sich die vorliegende Arbeit um eine grundlegend neue Lektüre des Gedichts. Einleitung 15 1. Das c. 64 in der Forschung 17 1.1 Vorbemerkung 17 1.2 Die Frage nach der Originalität 18 1.3 Friedrich Klingner – Suche nach Einheit 22 1.4 Biographismus 24 1.5 Ambivalenzen und Ironie: New Critics und ihre Gegner 26 1.6 Mythos als Archetyp 31 1.7 Form, Farben, Bilder 33 1.8 Einzelfragen statt Gesamtdeutung 34 1.9 Interesse an Ekphrasis 36 1.10 Intertextuelle Untersuchungen 39 1.11 Deutungsvielfalt und Deutungsoffenheit 42 2. Methodische Vorbemerkungen 45 2.1 Erzähler und Erzähltheorie 45 2.2 Sprachbilder 47 2.3 Intertextualität 50 3. Argonautenfahrt und Heroenpreis 53 3.1 Vorbemerkungen 53 3.2 Die Fahrt der Argo 54 3.3 Die Begegnung von Peleus und Thetis 66 3.4 Der Heroenpreis 72 4. Die Hochzeit von Peleus und Thetis: die Rahmenhandlung 77 4.1 Inhaltlicher Überblick und Problemstellung 77 4.2 Die menschlichen Gäste – erster Teil der Hochzeitsfeier (31-79) 79 4.3 Die göttlichen Gäste – zweiter Teil der Hochzeitsfeier (265-306) 90 4.4 Zusammenfassung 100 5. Bildbeschreibungen in der antiken Literatur 103 5.1 Theoretische Erfassung des Begriffes der Ekphrasis in der Antike 103 5.2 Entwicklungslinien der antiken Bildbeschreibung 106 5.3 Zusammenfassung 128 6. „vestis priscis hominum variatis figuris“: Die Ariadne-Ekphrasis 131 6.1 Einleitung 131 6.2 Das Ariadne-Thema in seiner literarischen und ikonographischen Tradition 133 6.3 Inhaltlicher Überblick über die Ariadne-Ekphrasis 139 6.4 Ariadne auf Naxos 141 6.5 Vergangenes: Schauplatz Kreta 155 6.6 Tableau vivant: Ariadnes Rede 170 6.7 Zukünftiges: Schauplatz Athen 188 6.8 „At parte ex alia florens volitabat Iacchus“ 199 6.9 Intertextuelle Referenzen: Medea und Iason 208 6.10 Das Verhältnis von Ekphrasis und Rahmenhandlung 218 7. Das Parzenlied 221 7.1 Überblick 221 7.2 Die Parzen als Sängerinnen 222 7.3 Das Hochzeitslied 228 7.4 Das Schicksalslied 232 7.5 „felicia carmina“ 253 8. Der Epilog 259 8.1 Überblick 259 8.2 Weltalter-Diskurs 261 8.3 Der Diskurs zeitgenössischer Moralkritik: Karikatur und Ernst 268 8.4 Der Epilog und die mythischen Erzählungen – Fiktionalitätsbewusstsein und Geschichtsdeutung 275 Resümee 283 Literaturverzeichnis 291 Main description: Trotz einer Vielzahl an Forschungsbeiträgen gilt Catulls sog. Peleus-Epos (c. 64) nach wie vor als rätselhaft und hermetisch. In scheinbar nur losem Zusammenhang erzählt es nicht nur von der Hochzeit des Peleus mit der unsterblichen Thetis, sondern auch - anvertraut den Medien Bild und Lied - von dem Schicksal Ariadnes und den Taten Achills, um in einer zeitkritischen Klage zu enden. Die häufig kritisierte Gesamtstruktur wird hier als komplexes, aber in sich logisches, höchst kunstvolles narratives Gebilde ernst genommen, von dem jede Interpretation ihren Ausgang nehmen muss. Unter besonderer Berücksichtigung von Erzählerfiguren und Erzählhaltungen, medialen Aspekten (ekphrastisches Schreiben, (Sprach- )Bilder) und intertextuellen Referenzen bemüht sich die vorliegende Arbeit um eine grundlegend neue Lektüre des Gedichts. Despite a large number of studies, Catullus' so-called Peleus-epic (poem 64) is still said to be enigmatic and hermetic. In a seemingly loose thematic coherence it narrates not only the nuptial of Peleus with the immortal Thetis, but also - across the different media image and song - the fate of Ariadne and the deeds of Achilles ending with a topical lament. The often criticised structure of the whole is here taken seriously as a complex, but highly artistic narrative that excells in its very own structural coherence. In particular consideration of the different narrators and different types of narration, medial aspects (ecphrastic writing, (linguistic) images) and intertextual references, this study tries to offer a new reading of the poem
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