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Bilder des Jüdischen: Selbst- und Fremdzuschreibungen im 20. und 21. Jahrhundert (Europäisch-jüdische Studien – Beiträge 6) (German Edition)

معرفی کتاب «Bilder des Jüdischen: Selbst- und Fremdzuschreibungen im 20. und 21. Jahrhundert (Europäisch-jüdische Studien – Beiträge 6) (German Edition)» نوشتهٔ Juliane Sucker (editor); Lea Wohl von Haselberg (editor); Christina von Braun (editor)، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

In the spring of 2010, the weekly newspaper Die Zeit featured a headline story titled "Typically Jewish" - and puncutated this headline with a question mark. While this headline speaks to the problems associated with identity as an analytical category, the reciprocal relationships between Jewish self-characterizations and outside attributions of Jewishness remain of key importance for understanding the history of German-Jewish relations. At the heart of this volume are fictional models of "Jewishness," distinctions between different Jewish groups, as well as an examination of how internal Jewish discourse responded to anti-Semitic attributions - for example, during the time of the Weimar Republic. Mit Beiträgen von Hildegard Frübis, Silke Hoklas, Alexander Jungmann, Alina Bothe, Anna Michaelis, Andreas Stuhlmann, Lena Kreppel, Hannah Ahlheim, Regina Schleicher, Susanne Düwell, Ulrike Schneider, Paula Wojcik, Ruth Zeifert u.a. Vorwort: „Jüdische Identität“? 9 Einleitung 19 Teil I: Zeichen und Repräsentationen 39 Porträt und Typus. Repräsentationen ,der‘ Jüdin in der Jüdischen Moderne 41 Alberich, Repräsentant der finsteren Mächte? Zum Bild des Jüdischen in Fritz Langs Nibelungen-Film 65 „Zwei Juden an einem Tisch und schon lachst Du Dich kaputt.“ Jüdischer Humor als Zeichen von Jewishness im deutschen Film und Fernsehen 85 Fremdbilder des Jüdischen. Ein Berliner Hype und seine jüdischen Wahrnehmungen 101 Teil II: Zwischenräume 125 Da-Zwischen. Jüdische Identitäten in Fischl Schneersohns Grenadierstraße 127 „... daß die Ostjuden Sünder und die deutschen Juden die reinen Engel wären ...“. Ostjuden und jüdische Identität in der deutsch-jüdischen Presse der Weimarer Republik 145 „... auf Gedeih und Verderb mit Deutschland verbunden“? Gabriele Tergits literarische Spurensuche nach dem jüdischen Ich 167 „Sie sehen: ich bin wütend.“ Hannah Arendt und Gershom Scholem streiten über Judentum im Exil 187 Ein deutsch-jüdischer Emigrant im Erstkontakt mit dem Zionismus. Zur Selbstdarstellung in autobiografischen Texten von Fritz Wolf 213 Teil III: Spiegelungen und Projektionen 227 Das Vorurteil vom ,raffenden Juden‘. Antisemitische Fremdbilder und jüdische Identität in der Weimarer Republik 229 „Schlemiel“ – Jüdische Identität in der Satire des Kaiserreichs und der Weimarer Republik 249 Judentum als traditionelle Kritik. Der Beitrag Max Wieners zum Bild des Jüdischen im Gespräch der Religionen 271 „Das zwangshaft projizierende Selbst“. Die Reflexion von Bildern des Jüdischen im Werk von Doron Rabinovic 289 Versöhnung als Konzept der Verdrängung? Die Darstellung von jüdischen Protagonisten in der frühen (west-)deutschen Nachkriegsliteratur 313 Teil IV: Aufbrüche 337 Mehr als Opferrivalität und Schuldabwehr? Perspektiven in der Konzeption des Jüdischen in polnisch- und deutschsprachiger Gegenwartsliteratur 339 Den Hass auf die Geschichte wegerzählen. Funktionen der Marranenthematik in Robert Menasses Die Vertreibung aus der Hölle 359 Wir Juden, die Juden – ich Jude? Das Jüdische aus der jüdisch/nichtjüdischen Doppelperspektive von ,Vaterjuden‘ 377 Über die Autorinnen und Autoren 393 Abbildungsverzeichnis 397 Personenregister 399

In the spring of 2010, the weekly newspaper Die Zeit featured a headline story titled "Typically Jewish" - and puncutated this headline with a question mark. While this headline speaks to the problems associated with identity as an analytical category, the reciprocal relationships between Jewish self-characterizations and outside attributions of Jewishness remain of key importance for understanding the history of German-Jewish relations. At the heart of this volume are fictional models of "Jewishness," distinctions between different Jewish groups, as well as an examination of how internal Jewish discourse responded to anti-Semitic attributions - for example, during the time of the Weimar Republic.

Die Frage, was ‚typisch' jüdisch ist, steht im reziproken Verhältnis von jüdischem Selbstverständnis und Fremdzuschreibungen. Problematisch wird sie, wenn sie mit antisemitischen Zuschreibungen und Stereotypisierungen verknüpft wird. Im Zentrum des Bandes stehen Entwürfe ‚des' Jüdischen im deutschsprachigen Raum, wobei fiktionale Bilder ebenso wie Selbstzeugnisse und wissenschaftliche Diskurse Gegenstand der Beiträge sind. Themen sind u.a. die Abgrenzung zwischen jüdischen Gruppierungen in Deutschland, Reaktionen auf antisemitische Zuschreibungen sowie die Rolle von Shoah und Exil im jüdischen Selbstverständnis. Kontext der unterschiedlichen Entwürfe ist stets das komplex deutsch-jüdische Beziehungsgeflecht. Biographical note: Juliane Sucker und Lea Wohl, Ismar Elbogen Netzwerk für jüdische Kulturgeschichte e.V., Brandenburg
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