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Bilder der Liebe : Liebe, Begehren und Geschlechterverhältnisse in der Kunst der Frühen Neuzeit

معرفی کتاب «Bilder der Liebe : Liebe, Begehren und Geschlechterverhältnisse in der Kunst der Frühen Neuzeit» نوشتهٔ Doris Guth (editor); Elisabeth Priedl (editor)، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der Liebesdiskurs der Frühen Neuzeit nimmt eine wichtige Position in zahlreichen literarischen und künstlerischen Werken ein. Dabei werden zentrale Fragestellungen der Gesellschaft verhandelt: das Verhältnis zwischen den Geschlechtern, zwischen Privatem und Öffentlichem und zwischen den gesellschaftlichen Institutionen. Für die vielfältigen Liebesmodelle - wie zum Beispiel Ehe, Konkubinat und homoerotische Beziehungen - lassen sich differenzierte künstlerische Repräsentationsformen finden. Die Beiträge in diesem Band zeigen: Illegitimes Begehren wird mitunter in ambivalenten Ikonographien verborgen und kann zwischen mehreren Bedeutungshorizonten oszillieren. Inhalt Bilder der Liebe. Liebe, Begehren und Geschlechterverhältnisse Eine Einführung Adam als Liebespartner. Zur Konstruktion eines neuen Männlichkeitsideals in Sündenfalldarstellungen des frühen 16. Jahrhunderts Raffael und das Bildnis der Ehefrau. Liebessemantik und aequalitas in der Porträtmalerei des 16. Jahrhunderts Ehe, Ehre, Keuschheit. Artemisia Gentileschis Susanna und die beiden Alten Liebe und Ehe. Bürgerliche Utopie in der holländischen Malerei des 17. Jahrhunderts Heterotopien der Liebe. Bilder illegitimen Begehrens, Standortfragen und die verborgenen Liebesdiskurse der Marquise de Pompadour Bildbegehren und Texterotik. Ambivalente Lektüren weiblicher Aktdarstellungen in der Frühen Neuzeit Geschlechternorm und Liebesdiskurs aus weiblicher Sicht. Tullia d’Aragona, Louise Labé und Gaspara Stampa Homoerotisches Begehren im italienischen Jünglingsporträt des Cinquecento. Parmigianinos Bildnis eines jungen Mannes im Louvre Give and Take. Michelangelo and the Drawings for Tommaso de’Cavalieri Das Bildnis Gabrielle d’Estrées und ihre Schwester. Kunsthistorische Forschung zur Homoerotik zwischen Frauen Autorinnen und Autoren Der Liebesdiskurs der Frühen Neuzeit nimmt eine wichtige Position in zahlreichen literarischen und künstlerischen Werken ein. Dabei werden zentrale Fragestellungen der Gesellschaft verhandelt: das Verhältnis zwischen den Geschlechtern, zwischen Privatem und Öffentlichem und zwischen den gesellschaftlichen Institutionen. Für die vielfältigen Liebesmodelle - wie zum Beispiel Ehe, Konkubinat und homoerotische Beziehungen - lassen sich differenzierte künstlerische Repräsentationsformen finden. Die Beiträge in diesem Band zeigen: Illegitimes Begehren wird mitunter in ambivalenten Ikonographien verborgen und kann zwischen mehreren Bedeutungshorizonten oszillieren. Mit Beiträgen u.a. von Daniela Hammer-Tugendhat, Verena Krieger, Ulrich Pfisterer und Silke Segler-Messner. Liebe,Geschlecht,Gender Studies,Queer Studies,Kunstgeschichte,Kulturwissenschaften,Frühe Neuzeit,Bildende Kunst,Literatur,Kunst,Bild,Mittelalterliche Kunst,Bildwissenschaft,Kunstwissenschaft,Gender,Art History,Literature,Arts,Image,Medieval Art,Visual Studies,Fine Arts »Der Sammelband [leistet] in Einzelanalysen differenzierte Perspektivierungen auf spezifische Ausformulierungen der Geschlechter- und Liebesverhältnisse in der Frühen Neuzeit, die eine Simultaneität verschiedener Liebeskonzepte betonen, ohne auf die dominanten philosophischen Referenzsysteme beschränkt zu bleiben. Kunst und Literatur werden vielmehr als Orte ausgewiesen, an denen sich diese Diversität ästhetisch artikulieren und ausgehandelt werden konnte.«Maria E. Engelskirchen, www.sehepunkte.de, 16/6 (2016)»Empfehlenswert.«Lea Susemichel, an.schläge, 6 (2013)Besprochen in:Wiener Zeitung, 26.03.2013
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