معرفی کتاب «Bewusstsein, Intentionalität und mentale Repräsentation: Husserl und die analytische Philosophie des Geistes (Quellen und Studien zur Philosophie 107) (German Edition)» نوشتهٔ Szanto, Thomas، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die thematischen Parameter der vorliegenden Arbeit lassen sich im Wesentlichendurch vier Fragen angeben: 1.) Was heißt es, bewusst zu sein?2.) Was heißt es, dass jemand etwas bewusst hat bzw. sich auf etwas (anderesals sich selbst) bezieht? 3.)Was heißt es, dass jemand sich seiner selbst bewusstist? Und schließlich 4.) Was ist dasjenige, dessen jemand bewusst ist, wennsich jemand auf sich selbst und wenn sich jemand auf etwas anderes als aufsich selbst bezieht? Einleitung: Welche Wissenschaft vom Bewusstsein? Naturalisierung und ,Re-Transzendentalisierung‘ der Bewusstseinsphilosophie 11 I. Phänomenologie der Intentionalität und die Intentionalität des Phänomenalen 33 1. Was ist phänomenales Bewusstsein? Oder: Wie ist es, mentale Zustände zu haben? 35 2. Relationalismus, Objektualismus und Aktualismus 45 3. Phänomenale Eigenschaften, intentionale Phänomene und die Phänomenologie des Bewusstseins 52 4. Intentionalität, phänomenales Bewusstsein und die Strategie des Separatismus 68 5. Varietäten des Phänomenalismus und des Intentionalismus 86 6. Das Konstitutions- und Determinationsproblem der Intentionalität 103 II. Naturalisierung der Intentionalität? 113 1. Repräsentationaler Verifikationismus 115 1.1. Mentale Repräsentationen und Repräsentationalismus 115 1.2. Intentionaler Realismus, intentionale Psychologie und psychologischer Eliminativismus 131 1.3. Kognitivismus und Neobehaviorismus 138 2. Kognitivismus und Psychologismus 157 2.1. Phänomenologische Psychologie und (Anti-)Psychologismus 157 2.2. Starker und schwacher Anti-Psychologismus 169 2.3. Phänomenologischer Anti-Psychologismus und Anti-Kognitivismus 178 3. Intentionalität und Propositionalität 188 3.1. Bedeutungen, propositionale Einstellungen und der Propositionalismus 188 3.2. Bedeutungsintentionen und die Phänomenologie der Bedeutung 197 3.3. Intentionaler und propositionaler Inhalt 218 3.4. Intentionaler Gehalt, Transparenz und der phänomenale Vollzugscharakter intentionaler Erlebnisse 246 III. Internalismus und Externalismus 263 1. Mentalismus und die Internalismus/Externalismus-Debatte 265 1.1. Die Lokalisierung und Faktorisierung intentionaler Inhalte 265 1.2. Bedeutungen im Kopf (I): Methodologische Solipsisten und modale Zwillinge 277 1.3. Semantischer und radikaler Externalismus 295 2. Phänomenologie und die Internalismus/Externalismus-Debatte 305 2.1. Phänomenologischer Cartesianismus oder phänomenologischer Externalismus? 305 2.2. Das Noema und die analytisch-fregeanische Interpretation der Phänomenologie 312 2.3. Die kognitivistisch-internalistische Interpretation der Phänomenologie 341 2.4. Intentionalität und Intensionalität 355 2.5. Erfüllungsbedingungen, okkasionelle Kontexte und Husserls Zwillingserde 362 2.6. Disjunktivismus und De-re-Externalismus 380 2.7. Phänomenologie jenseits des ,Henne/Ei-Problems der Intentionalität‘ 391 2.8. Phänomenologie jenseits von Internalismus und Externalismus 400 3. Anti-Individualismus und die Phänomenologie der Ersten-Person-Perspektive 409 3.1. Anti-Individualismus und Selbstkenntnis 409 3.2. Wie autoritär ist die erste Person? 430 3.3. Reflexivität und Intentionalität – Die Phänomenologie des Selbstbewusstseins 447 3.4. Ich und Selbst – Zur Phänomenologie der Subjektivität 462 IV. Repräsentation und Realität 473 1. Naturalismus, Repräsentationalismus und Realismus 475 2. Wahrheit, Referenz und Verifikation – Umrisse der modernen Realismusdebatte 482 3. Semantischer Realismus und Anti-Realismus 490 4. Metaphysischer und interner Realismus 501 5. Bedeutungen im Kopf (II): Metaphysische Realisten und Gehirne im Tank 515 6. Transzendentaler Idealismus und phänomenologischer Nicht-Realismus 527 Schlussbetrachtung und Ausblick 550 Literatur 589 Personenregister 633 Sachregister 637
Eine systematische Neubewertung der transzendentalen Phänomenologie Husserls vor der Folie aktueller Diskussionen in der Philosophiedes Geistessteht unerachtet einiger neuerer Annäherungsversuche bislang aus. Die Arbeit lotet die Möglichkeiten, aber auch die methodologischen Grenzen eines solchen Brückenschlages aus. In detaillierten Analysen werden dabei gravierende konzeptuelle und metatheoretische Äquivokationen zwischen der phänomenologischen und den (sprach-)analytischen bzw. kognitivistischen Modellen des Mentalen aufgeklärt. Kritisch fokussiert werden insbesondere repräsentationalistische Projekte der Naturalisierung des phänomenalen und intentionalen Bewusstseins, neuere Selbstbewusstseinstheorien sowie Husserls Sonderstellung gegenüber der semantischen und geisttheoretischen Internalismus/Externalismus- und der Realismus/Anti-Realismus-Debatte.
Die Studie zeigt so das deskriptive und explanatorische Potenzial von Husserls Bewusstseinstheorie auf und präsentiert die Phänomenologie als ernstzunehmende Diskussionspartnerin nicht nur der Philosophie des Geistes und der Kognition, sondern auch der analytischen Sprachphilosophie und Erkenntnistheorie.
Eine systematische Neubewertung der transzendentalen Phänomenologie Husserls vor der Folie aktueller Diskussionen in der Philosophie des Geistes steht unerachtet einiger neuerer Annäherungsversuche bislang aus. Die Arbeit lotet die Möglichkeiten, aber auch die methodologischen Grenzen eines solchen Brückenschlages aus. In detaillierten Analysen werden dabei gravierende konzeptuelle und metatheoretische Äquivokationen zwischen der phänomenologischen und den (sprach- )analytischen bzw. kognitivistischen Modellen des Mentalen aufgeklärt. Kritisch fokussiert werden insbesondere repräsentationalistische Projekte der Naturalisierung des phänomenalen und intentionalen Bewusstseins, neuere Selbstbewusstseinstheorien sowie Husserls Sonderstellung gegenüber der semantischen und geisttheoretischen Internalismus/Externalismus- und der Realismus/Anti-Realismus-Debatte. Die Studie zeigt so das deskriptive und explanatorische Potenzial von Husserls Bewusstseinstheorie auf und präsentiert die Phänomenologie als ernstzunehmende Diskussionspartnerin nicht nur der Philosophie des Geistes und der Kognition, sondern auch der analytischen Sprachphilosophie und Erkenntnistheorie Until now, a systematic new evaluation of transcendental phenomenology that gives due attention to the analytic philosophy of mind has been lacking, despite several recent studies in this area. With an emphasis on Husserl's anti-representationalist theory of the intentionality of consciousness, the present study demonstrates phenomenology's descriptive and explanatory potential and presents it as a serious interlocutor not only for the philosophy of mind and cognition but also for contemporary language philosophy and epistemology The series, founded in 1970, publishes works which either combine studies in the history of philosophy with a systematic approach or bring together systematic studies with reconstructions from the history of philosophy. Monographs are published in English as well as in German. The founding editors are Erhard Scheibe (editor until 1991), Günther Patzig (until 1999) and Wolfgang Wieland (until 2003). From 1990 to 2007, the series had been co-edited by Jürgen Mittelstraß, and from 2005 to 2020 by Jens Halfwassen. Until now, a systematic new evaluation of transcendental phenomenology that gives due attention to the analytic philosophy of mind has been lacking. With an emphasis on Husserl's anti-representationalist theory of the intentionality of consciousness, Thomas Szanto demonstrates phenomenology's descriptive and explanatory potential and presents it as a serious interlocutor for contemporary language philosophy and epistemology.