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Beitrage Zur Historischen Theologie, Volume 171: Die Entstehung des Negativen Melanchthonbildes: Protestantische Melanchthonkritik Bis 1560

معرفی کتاب «Beitrage Zur Historischen Theologie, Volume 171: Die Entstehung des Negativen Melanchthonbildes: Protestantische Melanchthonkritik Bis 1560» نوشتهٔ Beate Kobler، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Company KG در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der Theologe, Humanist und Reformator Philipp Melanchthon wurde im Lauf der vergangenen Jahrhunderte immer wieder negativ beurteilt, und es bildeten sich zahlreiche Klischees heraus. Ihm wurde beispielsweise vorgeworfen, er habe die Lehre Luthers verdorben und verraten; zudem wurde er als ängstlich und allzu nachgiebig charakterisiert. Beate Kobler setzt dieses negative Bild voraus und widmet sich der Frage, wann und wie es zu Melanchthons Lebzeiten entstand, im Zuge welcher Ereignisse es sich verfestigte und welche Kritiker es in besonderer Weise beeinflussten. Dabei legt sie den Schwerpunkt auf die protestantische Kritik. Diese ist besonders interessant, da sie dem faktischen Einfluss und der besonderen Bedeutung Melanchthons entgegensteht. Im Ergebnis zeigt sich, dass das negative Melanchthonbild weitaus früher entstand, als bisher angenommen wurde. Geboren 1972; Studium der Ev. Theologie und Altphilologie (Latein) in Tübingen und Bonn; 2000 1. Kirchliches Examen; 2012 Promotion; seit 2013 Pfarrerin an der Martinskirche in Sindelfingen. Cover Vorwort Inhaltsverzeichnis Abkürzungen Erläuterungen zu Textgestaltung und Zitierweise Einleitung Teil 1: Die Kritik an Melanchthon in ihrem historischen Kontext Einleitung I. Die Kritik an Melanchthon in der Zeit zwischen 1521 und 1530 Kapitel 1: Die Kritik an Melanchthons Widerlegung des Urteils der Pariser Theologen von 1521 Kapitel 2: Die Kritik an Melanchthon im Zuge der Wittenberger Bewegung 1521/22 2.1 Die Kritik an Melanchthon im Zusammenhang mit Luthers Abwesenheit von Wittenberg (Mai bis September 1521) 2.2 Melanchthons Förderung gottesdienstlicher Neuerungen und die Kritik des sächsischen Kurfürsten (Ende September bis Dezember 1521) 2.3 Melanchthons Haltung zu Karlstadts »Revolution« und seine dadurch verursachte Infragestellung von altgläubiger Seite (Dezember 1521) 2.4 Die Zwickauer Propheten und die Kritik an Melanchthon (Jahreswechsel 1521/22) 2.5 Die Ereignisse bis zu Luthers Rückkehr nach Wittenberg und die fortgesetzte Infragestellung Melanchthons von altgläubiger Seite (Januar bis März 1522) 2.6 Luthers Rückkehr nach Wittenberg Anfang März 1522 2.7 Melanchthons spätere Erwähnungen der Ereignisse von 1521/22 2.8 Zusammenfassung Kapitel 3: Die Kritik an Melanchthon durch Vincentius Obsopoeus im Jahr 1526 3.1 Der Plan einer Schulgründung in Nürnberg 3.2 Die Vorwürfe des Obsopoeus und Melanchthons Reaktion 3.3 Zusammenfassung Kapitel 4: Die Kritik an Melanchthon im Zuge der Visitation in Kursachsen im Jahr 1527 4.1 Die Visitation in Kursachsen und die Rolle Melanchthons 4.1.1 Die Vorgeschichte der Visitation bis zum Sommer 1527 4.1.2 Der Verlauf der Visitation und die Rolle Melanchthons 4.1.3 Die Hintergründe von Melanchthons Verhalten bei der Visitation 4.2 Die Kritik an Melanchthons Haltung bei der Visitation 4.2.1 Die Reaktionen der Altgläubigen auf die Visitation 4.2.2 Die Kritik an Melanchthon aus den eigenen Reihen 4.3 Zusammenfassung Kapitel 5: Die Kritik an Melanchthon im Jahr 1529 5.1 Der Speyerer Reichstag im März und April 1529 5.1.1 Der Reichstag und die Rolle Melanchthons 5.1.2 Die Kritik an Melanchthon im Zusammenhang des Speyerer Reichstags 5.2 Die Zeit zwischen Speyerer Reichstag und Marburger Religionsgespräch: Evangelische Bündnispläne und das Vorhaben eines Religionsgesprächs 5.2.1 Die Bemühungen Philipps von Hessen um ein Religionsgespräch und die Sichtweise in Kursachsen 5.2.2 Die Kritik an Melanchthon in der Zeit zwischen Speyerer Reichstag und Marburger Religionsgespräch 5.3 Das Religionsgespräch in Marburg Anfang Oktober 1529 5.3.1 Das Gespräch und die Rolle Melanchthons 5.3.2 Die Kritik an Melanchthons Verhalten beim Marburger Gespräch 5.4 Die Zeit zwischen Marburger Gespräch und Augsburger Reichstag (Oktober 1529 bis Anfang 1530) 5.4.1 Melanchthons Verhältnis zu den Zwinglianern in der Zeit nach dem Religionsgespräch 5.4.2 Zwinglianische Kritik an Melanchthon Exkurs: Melanchthons Verhältnis zu den Zwinglianern in den Jahren vor 1529 1. Melanchthons Einschätzung der Zwinglianer in den Jahren vor 1529 und seine Rolle im (ersten) Abendmahlsstreit 2. Die Einschätzung Melanchthons von seiten der Zwinglianer bis 1529 5.5 Zusammenfassung II. Die Kritik an Melanchthon im Rahmen des Augsburger Reichstags im Jahr 1530 Einleitung Kapitel 1: Die Ereignisse des Jahres 1530 und die Rolle Melanchthons 1.1 Das Ausschreiben zum Reichstag und die Vorbereitungen in Kursachsen (Januar bis April 1530) 1.2 Die erste Phase des Reichstags: Von der Ankunft der Protestanten in Augsburg bis zur Übergabe der »Confessio Augustana« (Mai und Juni 1530) 1.2.1 Die Ankunft der Protestanten in Augsburg 1.2.2 Die Arbeit an einem Bekenntnis für den Kaiser im Mai und Juni 1.2.3 Melanchthons Sorgen während der ersten Phase des Reichstags 1.2.4 Melanchthons erste Kontakte zu Altgläubigen zwischen Anfang und Mitte Juni 1.2.5 Die Ankunft des Kaisers am 15. Juni und der Streit um das Predigtverbot 1.2.6 Sonderverhandlungen Melanchthons zwischen 16. und 22. Juni 1.2.7 Die Eröffnung des Reichstags am 20. Juni und erste Verhandlungen 1.2.8 Die Übergabe der »Confessio Augustana« am 25. Juni 1.3 Die zweite Phase des Reichstags: Die Zeit nach der Übergabe der »Confessio Augustana« bis zur Verlesung der »Confutatio« (Juli 1530) 1.3.1 Die Entstehung der altgläubigen Widerlegung zur CA 1.3.2 Erneute Sorgen Melanchthons nach der Übergabe der CA 1.3.3 Hoffnung auf offzielle Verhandlungen über die Glaubensfrage 1.3.4 Weitere Gespräche und Sonderverhandlungen Melanchthons mit Altgläubigen zwischen Ende Juni und Anfang August 1.3.5 Melanchthons erneute Sorgen Mitte bis Ende Juli 1.3.6 Die Verlesung der »Confutatio« am 3. August und die Zusage von Ausschußverhandlungen am 5. August 1.4 Die dritte Phase des Reichstags: Einigungsverhandlungen (August 1530) 1.4.1 Weitere Sonderverhandlungen Melanchthons mit Campeggio und erneute Bestechungsversuche zwischen 4. und 7. August 1.4.2 Die Abreise Philipps von Hessen am 6. August 1.4.3 Die Verhandlungen des Fürsten-Ausschusses vom 7. bis zum 13. August 1.4.4 Der Kontakt Melanchthons zu Christoph von Stadion am 13. August 1.4.5 Die Verhandlungen des Vierzehner-Ausschusses vom 14. bis zum 21. August 1.4.6 Berichte über die Verhandlungen und Kritik an den protestantischen Delegierten 1.4.7 Altgläubige Bemühungen um einen kleineren Ausschuß 1.4.8 Die Verhandlungen des Sechser-Ausschusses vom 23. bis zum 28. August 1.4.9 Erneute Kritik der Nürnberger Gesandten 1.5 Die vierte Phase des Reichstags: Verhandlungen auf Initiative König Ferdinands und das Ende des Reichstags (September 1530) 1.5.1 Weitere Sonderverhandlungen Melanchthons Anfang September 1.5.2 Der Vermittlungsversuch von Hieronymus Vehus ab 10. September 1.5.3 Ein Vermittlungsversuch von vier kaiserlichen Unterhändlern 1.5.4 Das Ende des Reichstags 1.6 Zusammenfassung Kapitel 2: Das Verhältnis zwischen Lutherischen und Zwinglianern vor dem Augsburger Reichstag und in seinem Verlauf 2.1 Bleibende Ablehnung der Zwinglianer durch die Kursachsen 2.2 Melanchthons Umgang mit zwinglianischen Einigungsversuchen 2.3 Zusammenfassung Kapitel 3: Die Inhalte der gegen Melanchthon gerichteten Kritik 3.1 Kritik an Melanchthons Rolle beim kursächsischen Hof 3.2 Kritik im Zusammenhang mit der Rolle Luthers beim Reichstag 3.2.1 Kritik Luthers an der mangelnden Kommunikation mit seinen Kollegen in Augsburg 3.2.2 Kritik im Zusammenhang mit Luthers Autorität 3.2.3 Zusammenfassung 3.3 Kritik an der »Confessio Augustana« 3.3.1 Die protestantische Kritik an der »Confessio Augustana« 3.3.2 Altgläubige Kritik an der »Confessio Augustana« 3.3.3 Zusammenfasssung 3.4 Kritik an Melanchthons Kontakten zu Altgläubigen 3.4.1 Die Kritik von protestantischer Seite 3.4.2 Kritik von altgläubiger Seite 3.5 Die Kritik an Melanchthons Milde und Nachgiebigkeit gegen­über den Altgläubigen – der Vorwurf der Unbeständigkeit 3.5.1 Die protestantische Kritik an Melanchthons Milde und Nachgiebigkeit 3.5.2 Altgläubige Kritik an Melanchthons Nachgiebigkeit 3.6 Die inhaltliche Kritik an einzelnen Zugeständnissen 3.6.1 Die Kritik an Zugeständnissen in bezug auf die Glaubensartikel der CA 3.6.2 Die Kritik an Zugeständnissen bei den Mißbrauchsartikeln der CA 3.6.3 Zusammenfassung 3.7 Übergreifende Kritik am protestantischen Vorschlag und am Vorgehen der protestantischen Delegierten 3.7.1 Der Vorwurf des Verstoßes gegen die Schrift 3.7.2 Der Vorwuf der Zweideutigkeit vieler Aussagen 3.7.3 Der Vorwurf der Eigenmächtigkeit der protestantischen Ausschußmitglieder 3.8 Der Vorwurf des Schadens für die lutherische Sache, des Abfalls, des Verrats am Evangelium und der Bestechlichkeit 3.8.1 Die Kritik von protestantischer Seite 3.8.2 Kritik von altgläubiger Seite 3.9 Kritik an Melanchthons Überzeugungen 3.9.1 Kritik an Melanchthons positiver Einschätzung des Kaisers 3.9.2 Kritik an Melanchthons Einschätzung der Altgläubigen 3.9.3 Kritik an Melanchthons Willen zur Einheit mit den Altgläubigen und seinem Glauben an den möglichen Erfolg von Verhandlungen 3.9.4 Kritik an Melanchthons Bemühen um die Wahrung des zeitlichen Friedens 3.10 Kritik an Melanchthons Persönlichkeit 3.10.1 Kritik an Melanchthons Sorgen und seiner Ängstlichkeit und die Vorwürfe der Schwachheit, Kleinmütigkeit und mangelnden Glaubensstärke 3.10.2 Die Vorwürfe der Vernunftorientiertheit und Philosophie 3.10.3 Weitere Vorwürfe 3.11 Altgläubige Kritik an Melanchthons Unnachgiebigkeit 3.12 Die Kritik am Umgang Melanchthons mit den Zwinglianern Kapitel 4: Melanchthons Umgang mit Kritik und die dagegen gerichteten Vorwürfe 4.1 Melanchthons Umgang mit der protestantischen Kritik 4.2 Die Kritik an Melanchthons Umgang mit den Vorwürfen Kapitel 5: Die Kritiker Melanchthons 5.1 Die protestantischen Kritiker 5.1.1 Luther und Dietrich 5.1.2 Vertreter der in Augsburg anwesenden lutherischen Reichsstände 5.1.3 Vertreter der Zwinglianer 5.1.4 Vertreter der noch unentschiedenen, aber den Protestan­ten zuneigenden Reichsstädte Ulm und Augsburg 5.1.5 Ausländische, der Reformation zuneigende Kritiker 5.1.6 Zusammenfassung 5.2 Altgläubige Kritiker Kapitel 6: Zusammenfassung zur Kritik des Jahres 1530 6.1 Die Bedeutung der Vorwürfe des Jahres 1530 für das negative Melanchthonbild 6.1.1 Die von protestantischer Seite erhobene Kritik 6.1.2 Die von altgläubiger Seite erhobene Kritik 6.2 Das Verhältnis von altgläubiger und protestantischer Kritik III. Die Kritik an Melanchthon in der Zeit zwischen 1530 und Luthers Tod 1546 Kapitel 1: Kritik an Melanchthons Kontakten zu Vertretern Frankreichs in den Jahren 1534 und 1535 Kapitel 2: Kritik an Melanchthons »Loci« von 1535 Kapitel 3: Kritik an Melanchthon im Zusammenhang der Wittenberger Konkordie im Mai 1536 Kapitel 4: Kritik an Melanchthons Rechtfertigungslehre in den Jahren 1536 und 1537 Kapitel 5: Kritik an Melanchthon im Zusammenhang des Bundestags von Schmalkalden im Februar 1537 Kapitel 6: Gerüchte über Wittenberger Lehrdifferenzen und entsprechende Kritik an Melanchthon von Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen im Mai 1537 Kapitel 7: Kritik an Melanchthon im Rahmen seines Streits mit Jakob Schenck im Jahr 1537 Kapitel 8: Kritik an Melanchthon im Zusammenhang eines an ihn gerichteten Briefes von Sadoleto im Juni 1537 Kapitel 9: Kritik von Veit Amerbach an Melanchthon in den Jahren 1537 bis 1542 Kapitel 10: Kritik an Melanchthon durch Johannes Agricola – die antinomistischen Streitigkeiten in den Jahren 1537 bis 1540 Kapitel 11: Kritik an Melanchthon im Zusammenhang des Falles »Simon Lemnius« im Jahr 1538 Kapitel 12: Kritik an Melanchthon im Zusammenhang der Friedensverhandlungen in Frankfurt im Frühjahr 1539 Kapitel 13: Kritik an Melanchthon im Zusammenhang der Reichsreligionsgespräche in den Jahren 1540 und 1541 13.1 Kritik im Zuge des Wormser Religionsgesprächs 13.2 Kritik im Zuge des Regensburger Religionsgesprächs 13.3 Zusammenfassung Kapitel 14: Kritik an Melanchthons »Loci« von 1541 Kapitel 15: Kritik an Melanchthon im Zusammenhang der »Kölner Reformation« von 1543 Zusammenfassung zur Kritik der Jahre 1534 bis 1546 IV. Die Kritik an Melanchthon zwischen 1546 und 1560 Einleitung Kapitel 1: Kritik an Melanchthon im Zusammenhang seiner Rückkehr nach Wittenberg nach dem Schmalkaldischen Krieg im Sommer 1547 Kapitel 2: Kritik an Melanchthons Haltung zum »Augsburger Interim« im Frühjahr und Sommer 1548 2.1 Die Ereignisse in Kursachsen bis zum Ende des Augsburger Reichstags Ende Juni 1548 2.2 Die Kritik an Melanchthons Haltung zum »Augsburger Interim« und an seinem Brief an von Carlowitz 2.2.1 Kritik an Melanchthons Haltung zum »Augsburger Interim« 2.2.2 Kritik an Melanchthons Brief an von Carlowitz 2.3 Zusammenfassung Kapitel 3: Kritik an Melanchthon im Zuge des sogenannten Adiaphoristischen Streits in den Jahren nach 1548 3.1 Die Ereignisse in Kursachsen im Zuge der Umsetzung des »Augsburger Interims« nach Ende des Augsburger Reichstags 3.2 Kritik an Melanchthon und seinen Wittenberger Kollegen im Rahmen der Umsetzung des »Augsburger Interims« 3.2.1 Die Kritiker 3.2.2 Die Inhalte der Kritik 3.3 Zusammenfassung Kapitel 4: Kritik an der Wittenberger Lutherausgabe in den Jahren 1549 bis 1558 Kapitel 5: Kritik an Lehraussagen Melanchthons von seiten der Flacianer in den 1550er Jahren 5.1 Kritik an konkreten Lehraussagen 5.2 Mit Lehrfragen zusammenhängende Kritikpunkte Kapitel 6: Kritik an Melanchthon im Rahmen der Osiandrischen Streitigkeiten in den Jahren 1551 und 1552 6.1 Kritik durch Osiander 6.2 Weitere Kritiker Kapitel 7: Kritik der Flacianer an der »Confessio Saxonica« von 1551 Kapitel 8: Kritik an Melanchthons Haltung im Streit um das Abendmahl 8.1 Kritik aus dem reformierten Lager 8.2 Kritik aus dem lutherischen Lager 8.2.1 Kritik an Melanchthons Schweigen 8.2.2 Inhaltliche Kritik an Melanchthons Abendmahlslehre 8.3 Zusammenfassung Kapitel 9: Kritik an Melanchthon im Zusammenhang der Versuche, Flacius und ihn miteinander auszusöhnen Kapitel 10: Kritik von Johannes Freder Kapitel 11: Kritik im Zuge des Wormser Religionsgesprächs 1557 Kapitel 12: Vorwürfe von Justus Velsius Kapitel 13: Kritik im Zuge des »Frankfurter Rezesses« vom März 1558 Kapitel 14: Kritik an Melanchthon im Weimarer Konfutationsbuch von 1558/59 Kapitel 15: Kritik an Melanchthons Antwort auf die bayerischen Inquisitionsartikel Kapitel 16: Kritik von Andreas Musculus im Zuge des zweiten antinomistischen Streits Kapitel 17: Neuerliche Kritik von Johannes Agricola Kapitel 18: Kritik am »Corpus doctrinae« Melanchthons von 1560 Kapitel 19: Melanchthons Umgang mit Vorwürfen in den 1550er Jahren und die Kritik daran Zusammenfassung zur Kritik der Jahre 1547 bis 1560 V. Die Kritik an Melanchthons astrologischen Neigungen Einleitung Kapitel 1: Melanchthons Haltung zu Astrologie, Voraussagen und Weissagungen 1.1 Die Herkunft der astrologischen Neigungen Melanchthons und ihre Weitergabe 1.2 Melanchthons theoretische Aussagen zur Astrologie und ihre praktische Anwendung 1.2.1 Die Astrologie als Wissenschaft 1.2.2 Die Astrologie in ihrem Verhältnis zur Astronomie 1.2.3 Die Wirkung der Gestirne als Grundlage der Astrologie 1.2.4 Das Verhältnis der Sterne zu anderen Einfüssen auf die Welt und die Menschen 1.2.5 Der vielfache Nutzen der Astrologie 1.2.6 Die Zuverlässigkeit der Astrologie 1.2.7 Das Verhältnis von Astrologie und Christentum 1.3 Melanchthons Glaube an Vorzeichen und Weissagungen 1.3.1 Melanchthons Glaube an Vorzeichen 1.3.2 Melanchthons Glaube an Weissagungen 1.4 Zusammenfassung Kapitel 2: Die Kritik an Melanchthons astrologischen Neigungen 2.1 Gegen Melanchthon persönlich gerichtete Kritik 2.2 Kritik an der Astrologie insgesamt 2.2.1 Der Bezug der allgemeinen Astrologie-Kritik zu Melanchthon 2.2.2 Die inhaltliche Kritik an der Astrologie 2.3 Zusammenfassung Teil 2: Auswertung Einleitung I. Systematisierung der gegen Melanchthon erhobenen Vorwürfe Kapitel 1: Die Kritik an Melanchthons Theologie 1.1 Kritik an konkreten Lehraussagen 1.1.1 Trinitätslehre und Christologie 1.1.2 Anthropologie – das Verständnis des freien Willens 1.1.3 Rechtfertigung und neuer Gehorsam 1.1.4 Ekklesiologie 1.1.5 Sakramente 1.2. Kritik an Melanchthons Umgang mit den Kirchenvätern 1.3 Grundsätzliche Etikettierungen und Infragestellungen der Theologie Melanchthons 1.3.1 Die »Nähe« theologischer Aussagen zur altgläubigen Lehre 1.3.2 Der Einfuß von Philosophie und Humanismus auf Melanchthons Theologie 1.3.3 Melanchthons »Abweichen« von Luther und vom lutherischen Lehrkonsens Exkurs: Die Kritik an Melanchthons Umgang mit der »Confessio Augustana« Kapitel 2: Die Kritik an Melanchthons kirchenpolitischem Agieren – Infragestellung seines Verhaltens und seiner Zugeständnisse gegenüber Altgläubigen 2.1 Melanchthons Kontakte zu Altgläubigen und sein Verhalten in Gesprächen mit ihnen 2.1.1 Protestantische Kritik 2.1.2 Altgläubige Kritik 2.2 Melanchthons Einschätzung von Altgläubigen und sein Kaiserbild 2.3 Melanchthons Nachgiebigkeit gegenüber Altgläubigen 2.4 Konkrete Zugeständnisse 2.4.1 Zugeständnisse bei äußerlichen Zeremonien 2.4.2 Zugeständnisse beim Laienkelch 2.4.3 Das Zugeständnis der bischöfichen Jurisdiktion 2.4.4 Das Zugeständnis der weltlichen Autorität des Papstes 2.4.5 Zugeständnisse bei den Klöstern 2.4.6 Zugeständnisse bei der Messe 2.4.7 Zugeständnisse bei der Priesterehe 2.4.8 Zugeständnisse bei der Heiligenverehrung 2.4.9 Der Verzicht auf Aussagen zum Fegefeuer 2.5 Zusammenfassung Kapitel 3: Die Kritik an Melanchthons astrologischen Neigungen Kapitel 4: Die Kritik an Melanchthons Umgang mit anderen Menschen 4.1 Melanchthons Verhältnis zu Menschen in seinem Umfeld 4.1.1 Martin Luther 4.1.2 Die sächsischen Kurfürsten 4.1.3 Melanchthons Schüler 4.2 Melanchthons Umgang mit Andersdenkenden und Schwärmern und seine Haltung in innerprotestantischen Auseinandersetzungen 4.2.1 Melanchthons Umgang mit Zwinglianern und Calvinisten 4.2.2 Melanchthons Verhalten in weiteren innerprotestantischen Auseinandersetzungen und gegenüber Abweichlern in den eigenen Reihen 4.2.3 Zusammenfassung Kapitel 5: Die Kritik an Melanchthons Persönlichkeit und Überzeugungen 5.1 Die Vorwürfe der Zweideutigkeit, Unredlichkeit und Heuchelei 5.1.1 Lehrfragen 5.1.2 Zugeständnisse in Verhandlungen mit Altgläubigen 5.2 Die Vorwürfe der Nachgiebigkeit, der Unbeständigkeit und des Wankelmuts 5.3 Die Vorwürfe der Ängstlichkeit, des Kleinmuts, der übergroßen Sorgen und mangelnden Glaubensstärke 5.4 Der Vorwurf der Vernunftorientiertheit 5.5 Der Vorwurf der Fixierung auf irdischen Frieden, Einheit und Ruhe 5.6 Zusammenfassung II. Die Kritiker Melanchthons Kapitel 1: Wittenberg 1.1 Kollegen an der Universität Wittenberg 1.1.1 Martin Luther 1.1.2 Johannes Agricola 1.1.3 Die sogenannten Gnesiolutheraner Amsdorf, Flacius und Gallus 1.1.4 Veit Amerbach 1.1.5 Weitere Wittenberger Universitätskollegen 1.2 Studenten 1.3 Gäste 1.4 Zusammenfassung Kapitel 2: (Kur)Sachsen 2.1 Der kursächsische und der sächsische Hof 2.1.1 Ernestiner 2.1.2 Albertiner 2.2 Theologen und Gelehrte im Gebiet des (Kur)Fürstentums 2.3 Zusammenfassung Kapitel 3: Reich 3.1 Territorien 3.2 Reichsstädte 3.2.1 Lutherisch geprägte Reichsstädte 3.2.2 Reichsstädte unter zwinglianischem Einfuß 3.3 Zusammenfassung Kapitel 4: Schweiz Schluß Quellen- und Literaturverzeichnis 1. Quellen 2. Hilfsmittel a) Wörterbücher und Lexika b) Bibliographien und Forschungsberichte 3. Sonstige Literatur Register Personen Sachen Philipp Melanchthon, a theologian, humanist and reformer, was repeatedly evaluated negatively during the past centuries, and this resulted in numerous clichés. He was for example accused of corrupting and betraying Luther's doctrine, and in addition he was characterized as being timid and too compliant. Beate Kobler deals with the question of when and how this negative image originated during Melanchthon's lifetime, what events caused it to be reinforced and which critics influenced it in a particular manner. In doing so, she focuses on the Protestant criticism. This is particularly interesting, since it conflicts with Melanchthon's actual influence and his special impact. The result shows that the negative image of Melanchthon originated much earlier than had been assumed up to now
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