BeiträGe Zur Historischen Theologie: Vom Erhabenen: der Traktat 'Peri Hypsous' und Seine äSthetisch-ReligiöSe Renaissance Im 18. Jahrhundert
معرفی کتاب «BeiträGe Zur Historischen Theologie: Vom Erhabenen: der Traktat 'Peri Hypsous' und Seine äSthetisch-ReligiöSe Renaissance Im 18. Jahrhundert» نوشتهٔ Martin Fritz، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Company KG در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Das Erhabene beschreibt eine ästhetische Erfahrung besonderer Intensität und Tiefe. Martin Fritz fördert die ethischen und metaphysischen Komponenten des antiken Begriffs zutage und zeichnet das religiöse Gepräge nach, das er bei seiner neuzeitlichen Wiederentdeckung gewonnen hat. Dabei erweist sich das Erhabene als religionstheologische Schlüsselidee. Seit N. Boileau fasziniert die Theoretiker an Pseudo-Longins Schrift vor allem das Moment der 'Erhebung der Seele'. Mehr und mehr assoziieren sie mit dem Erhabenen religiöse Vorstellungen und fromme Empfindungen. So avanciert der Begriff im Umkreis von A. G. Baumgarten, in der Bibelpoetik von R. Lowth und in F. G. Klopstocks Programm der 'Heiligen Poesie' zur Leitidee einer Ästhetik des Religiösen, die wenig später von Herder, Kant und Hegel weiterentwickelt wird. Geboren 1973; Studium der Ev. Theologie in Erlangen, Heidelberg und München; 2009 Promotion; 2017 Habilitation; seit 2020 Wissenschaftlicher Referent bei der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen in Berlin. Cover Vorwort Inhalt Siglen Einleitung Teil I: Der antike Traktat ›Vom Erhabenen‹ Kapitel 1. Die Schrift ›Peri Hypsous‹ Kapitel 2. Grundbestimmungen des Erhabenen 2.1. Ekstase statt Überzeugung 2.2. Aufschwung der Seele Kapitel 3. Die konstruktiven Leitbegriffe von ›Peri Hypsous 3.1. Pathos 3.1.1. Die Problematik der Pathosthese 3.1.2. Die Bedeutung des Pathosbegriffs 3.2. Hochsinnigkeit 3.2.1. ›Longins‹ Kernthese 3.2.2. Hochsinnigkeit bei Platon, Aristoteles und Cicero 3.2.3. Hochsinnigkeit bei ›Longin‹ Kapitel 4. Die Grundformen des Erhabenen 4.1. Das Pathetisch-Erhabene 4.1.1. Das Pathos als Medium von Hochsinnigkeit 4.1.1.1. Die Pathossituation als Bewährungsort von Hochsinnigkeit 4.1.1.2. Das ›edle Pathos‹ angesichts der Bedrohung 4.1.1.3. Pathos und Hochsinnigkeit im Spiegel von Longins Beispielen: das ›enthusiastische Pathos‹ 4.1.1.4. Die Rhetorik des enthusiastischen Affektausbruchs 4.1.2. Das Pathetisch-Erhabene im Lichte der Thymostheorie 4.1.2.1. Grundlinien der antiken Affekttheorie 4.1.2.2. Der Thymos bei Platon und Aristoteles 4.1.2.3. Thymos und Hochsinnigkeit in der peripatetischen Affektlehre 4.1.2.4. Longins ›enthusiastisches Pathos‹ und die Vorstellung vom ›hochsinnigen Thymos‹ 4.1.2.5. Longins psychologische Interpretation der überkommenen Stiltheorie 4.1.3. Das Pathetisch-Erhabene bei ›Longin‹ 4.2. Das Majestätisch-Erhabene Kapitel 5. Poetologie zwischen Tugendethik und Metaphysik Teil II Die neuzeitliche Renaissance des Erhabenen Kapitel 1. Konstellationen im 18. Jahrhundert 1.1. Die Wiederentdeckung Longins: Nicolas Boileau 1.1.1. Der ›Traité du Sublime‹ im Kontext klassizistischer Literaturtheorie 1.1.2. Die ethische Dimension des Sublimen 1.1.3. Die numinose Wirkung des Sublimen 1.1.4. Religiöse und theologische Implikationen des Sublimen 1.2. Die Konjunktur des Erhabenen in England und in der Schweiz 1.2.1. ›Reformation‹ der Dichtung im Namen Longins: John Dennis 1.2.2. Das ›Sublime‹ der Dichtung und das ›Große‹ der Natur: Joseph Addison 1.2.3. Empiristische Restriktion: Edmund Burke 1.2.4. Das ›Erhabene‹ und das ›Wunderbare‹: Johann Jakob Bodmer und Johann Jakob Breitinger 1.3. Das dreifache Erhabene Kapitel 2. Pietismus, Aufklärung und Hallische Ästhetik: Alexander Gottlieb Baumgarten 2.1. Die Verschränkung von Religion und Ästhetik 2.1.1. Die Annäherung von Pietismus und Schulphilosophie 2.1.2. Die Geburt der Ästhetik aus dem Geist von Pietismus und Aufklärung 2.2. Die Ästhetik als Wissenschaft der Versinnlichung 2.2.1. Die kognitive Funktion der Kunst 2.2.2. Die affektive Funktion der Kunst 2.3. Ästhetisierung der Religion Kapitel 3. Poetologie religiöser Dichtung: Jakob Immanuel Pyra 3.1. Das Erhabene als Vehikel der Säkularisierung? 3.2. Das Erhabene und die Bestimmung des Menschen 3.2.1. Das anthropologische Fundament des Erhabenheitsbegriffs 3.2.2. Die Poesie als Mittel der Sorge für die Seele 3.2.3. Ästhetische Apologie der Religion: Samuel Gotthold Lange und Georg Friedrich Meier 3.3. Das Erhabene in der Heiligen Schrift 3.3.1. Die Bibel als Muster des Erhabenen 3.3.2. Die Longin-Rezeption in der protestantischen Dogmatik: Johann Franz Budde und Johann Jakob Rambach 3.3.3. Spur des Göttlichen in menschlicher Rede 3.4. Das Erhabene als Medium religiöser Mitteilung 3.4.1. Der religiöse Beruf des Dichters 3.4.2. Die Elemente des Erhabenen 3.4.3. Zeitgenössische Definitionsversuche: Samuel Gotthold Lange und Johann Jakob Bodmer 3.5. Das Erhabene und die Ästhetisierung der Religion Kapitel 4. Ästhetische Dechiffrierung des Alten Testaments: Robert Lowth 4.1. Die ›Vorlesungen über die heilige Poesie der Hebräer‹ 4.2. Der Ursprung der Dichtkunst 4.2.1. Die Quellen der Poesie: Natur und Kunst 4.2.2. Die Gegenstände der Poesie: Tugend und Religion 4.3. Die Erhabenheit der alttestamentlichen Dichtung 4.3.1. Definition und Differenzierung 4.3.2. Die Stildimension 4.3.3. Die Symboldimension 4.3.3.1. Die doppelte Funktion des Symbolisierens 4.3.3.2. Darstellung des Unendlichen 4.3.4. Die Ausdrucksdimension 4.3.5. Die Komplexität des Erhabenen 4.4. Bibelhermeneutik im Gefolge Longins Kapitel 5. Poetik der Unsterblichkeit: Friedrich Gottlieb Klopstock 5.1. Die Rede über die epische Poesie 5.1.1. Die Transzendierungsleistung der Dichtung 5.1.2. Die Offenbarungsmittlerschaft der Dichtung 5.2. Die Programmschrift ›Von der heiligen Poesie‹ 5.2.1. ›Moralische Schönheit‹ 5.2.2. Poesie natürlicher und geoffenbarter Religion 5.3. Erhabene Dichtung und religiöse Andacht Kapitel 6. Das Religiös-Erhabene und die Ästhetisierung des Christentums Systematischer Ausblick Literaturverzeichnis 1. Quellen 2. Forschungsliteratur Personenregister Sachregister HauptbeschreibungDas Erhabene beschreibt eine ästhetische Erfahrung besonderer Intensität und Tiefe. Martin Fritz fördert die ethischen und metaphysischen Komponenten des antiken Begriffs zutage und zeichnet das religiöse Gepräge nach, das er bei seiner neuzeitlichen Wiederentdeckung gewonnen hat. Dabei erweist sich das Erhabene als religionstheologische Schlüsselidee. Seit N. Boileau fasziniert die Theoretiker an Pseudo-Longins Schrift vor allem das Moment der>Erhebung der Seele im Umkreis von A.G. Baumgarten, in der Bibelpoetik von R. Lowth und in F.G. Klopstocks Programm der>Heiligen Po
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