BeiträGe Zur Historischen Theologie: Essen Zum GedäChtnis: der GedäChtnisbefehl in Den Abendmahlstheologien der Reformation
معرفی کتاب «BeiträGe Zur Historischen Theologie: Essen Zum GedäChtnis: der GedäChtnisbefehl in Den Abendmahlstheologien der Reformation» نوشتهٔ Dorothea Wendebourg، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Company KG در سال 2009. این کتاب در 6 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Nach dem Neuen Testament ist das Abendmahl 'zu Christi Gedächtnis' gestiftet. Was mit dieser Bestimmung gemeint ist, gehört zu den zentralen abendmahlstheologischen Problemen nicht nur der biblischen Exegese und der systematischen Theologie, sondern auch der Liturgiewissenschaft und des ökumenischen Dialogs. In letzterem Zusammenhang gewann das Gedächtnismotiv besondere Prominenz, weil es häufig als Brücke zur Überwindung der Meßopferkontroverse betrachtet und behauptet wurde, diese Kontroverse wäre bei richtiger Einschätzung des 'Gedächtnisses' schon im 16. Jahrhundert überflüssig gewesen. Allerdings hat es bislang keine Untersuchung gegeben, die der Frage nachgegangen wäre, wie das Gedächtnismotiv auf reformatorischer Seite damals tatsächlich verstanden wurde. Nach zwei Hintergrundkapiteln über das Spätmittelalter und Erasmus von Rotterdam erörtert Dorothea Wendebourg jene Frage für die Hauptreformatoren der ersten Generation, Martin Luther, Andreas Karlstadt, Huldrych Zwingli, Johannes Oekolampad und Philipp Melanchthon. Charakteristisch ist für diese Theologen, daß sie den Vollzug, der 'zu Christi Gedächtnis' geschieht, im von Christus eingesetzten Essen sehen, woraus sich, insbesondere bei Luther, die Frage ergibt, was es bedeutet, daß 'Christi Gedächtnis' gerade in dieser Weise gehalten werden soll. Innerhalb des gemeinsamen Rahmens differiert die nähere Bestimmung des Gedächtnismotivs beträchtlich, so daß es nicht nur in unterschiedlicher Weise gegen das Meßopfer ins Feld geführt wird, sondern, in eigentümlicher Verschränkung mit dieser Kontroverse, auch eine Schlüsselrolle in den Auseinandersetzungen unter den Reformatoren spielt. Nicht zuletzt schlagen sich diese Differenzen auch liturgisch nieder. Geboren 1952; Professor emeritus für Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Cover Vorwort Inhaltsverzeichnis Einleitung Kapitel 1. Das Spätmittelalter Kapitel 2. Erasmus von Rotterdam Kapitel 3. Martin Luther bis zum Abendmahlsstreit Kapitel 4. Andreas Bodenstein von Karlstadt Kapitel 5. Huldrych Zwingli a) Vor dem Abendmahlsstreit b) Seit dem Abendmahlsstreit Kapitel 6. Johannes Oekolampad a) Vor dem Abendmahlsstreit b) Seit dem Abendmahlsstreit Kapitel 7. Martin Luther seit dem Abendmahlsstreit a) Im Abendmahlsstreit b) Nach dem Abendmahlsstreit c) Gedächtnis in anderen Worten Kapitel 8. Philipp Melanchthon a) Die allgemeine Sakramentenlehre b) Das Abendmahl c) Abgrenzungen Zusammenfassung in Thesenform Quellen- und Literaturverzeichnis 1. Quellen 2. Literatur Register Bibelstellen Personen, Orte Sachen, Begriffe HauptbeschreibungNach dem Neuen Testament ist das Abendmahl "zu Christi Gedächtnis" gestiftet. Was mit dieser Bestimmung gemeint ist, gehört zu den zentralen abendmahlstheologischen Problemen nicht nur der biblischen Exegese und der systematischen Theologie, sondern auch der Liturgiewissenschaft und des ökumenischen Dialogs. In letzterem Zusammenhang gewann das Gedächtnismotiv besondere Prominenz, weil es häufig als Brücke zur Überwindung der Meßopferkontroverse betrachtet und behauptet wurde, diese Kontroverse wäre bei richtiger Einschätzung des "Gedächtnisses" schon im 16. Jahrhundert überfl
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