BeiträGe Zur Historischen Theologie: Die Katholische Rezeption Karl Barths: Theologische Erneuerung Im Vorfeld des Zweiten Vatikanischen Konzils
معرفی کتاب «BeiträGe Zur Historischen Theologie: Die Katholische Rezeption Karl Barths: Theologische Erneuerung Im Vorfeld des Zweiten Vatikanischen Konzils» نوشتهٔ Benjamin Dahlke، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Company KG در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Das Denken Karl Barths ist nicht nur auf evangelischer Seite auf reges Interesse gestoßen, auch katholische Theologen haben sich intensiv mit ihm auseinandergesetzt. Wie dies geschah und warum, zeichnet Benjamin Dahlke in dieser Studie für die Zeit vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil nach. Er zeigt, dass die Beschäftigung mit dem 'Römerbrief' und der 'Kirchlichen Dogmatik' ein Anstoß zur theologischen Erneuerung war, also im Kontext der allmählichen Auf- und Ablösung der Neuscholastik zu verstehen ist. Thematisiert werden beispielsweise Hans Urs von Balthasars kritische Aneignung von Barths Denken und die mit Erich Przywara verknüpfte Debatte um die analogia entis. Damit soll ferner ein Beitrag zur Biographie Karl Barths geleistet werden. Barth unterhielt nämlich vielfältige, teils sogar freundschaftliche Kontakte zu Katholiken, die für die Genese seines Denkens wichtig sind. Für dieses Werk erhielt Benjamin Dahlke den von der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen verliehenen Hanns-Lilje-Preis 2010. Geboren 1982; Studium der Philosophie und Theologie in Paderborn, München, Princeton und Mainz; seit 2007 Assistent an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Mainz; 2009 Promotion, 2010 Hanns-Lilje-Preis für 'Die katholische Rezeption Karl Barths'. Cover Vorwort Inhaltsverzeichnis Einleitung 1. Themenstellung und Forschungsstand 2. Der historische Hintergrund 2.1 Zwischen den Zeiten: Der Aufbruch des deutschen Katholizismus, Karl Barth und die Neuscholastik (Kap. 1–7) 2.2 Die theologische Wende der Theologie: Hans Urs von Balthasar, Karl Barth und das Ende der Neuscholastik (Kap. 8–11) Kapitel 1 ‚Der Römerbrief‘: Erste Reaktionen auf Karl Barth 1.1 Einführung 1.2 Neue Wege der Verkündigung: Joseph Wittig 1.3 Die antihistorische Revolution in der Theologie: Joseph Engert 1.4 Immanenz, Transzendenz und analogia entis: Erich Przywara 1.5 Gott wider den Menschen: Karl Adam 1.6 Der lange Schatten Przywaras: Josef Rupert Geiselmann 1.7 Ertrag Kapitel 2 Antimoderne Moderne: Die philosophischen Voraussetzungen der Dialektischen Theologie 2.1 Einführung 2.2 Die Irrwege der modernen Theologie: Michael Gierens 2.3 Die Sprachlosigkeit der Dialektischen Theologie: Friedrich Maria Rintelen 2.4 Der Christus des Glaubens: Karl Rahner 2.5 Barths Kreaturbegriff: Hermann Volk 2.6 Ertrag Kapitel 3 Einheit im Glauben: Der Münsteraner Gesprächskreis, Robert Grosche und die Zeitschrift ‚Catholica‘ 3.1 Einführung 3.2 Der Münsteraner Gesprächskreis 3.3 Der Nutzen der Dialektischen Theologie: Robert Grosche 3.4 Die Zeitschrift ‚Catholica‘ 3.5 Ertrag Kapitel 4 ‚Fides quaerens intellectum‘: Barths Studie über Anselm von Canterbury 4.1 Einführung 4.2 Anselm in neuscholastischer Sicht: Franciscus Salesius Schmitt und Rudolf Allers 4.3 Gottesdienst auf dem Feld des Denkens: Anselm Stolz 4.4 Ertrag Kapitel 5 Ringen um den wahren Glauben: Katholische Theologen zu Gast bei Karl Barth 5.1 Einführung 5.2 Um die wahre Kirche: Erich Przywara 5.3 Die Notwendigkeit sakramentaler Vermittlung: Damasus Winzen 5.4 Die Funktion der Mariologie: Robert Grosche 5.5 Ertrag Kapitel 6 Die Erfi ndung des Antichrist? Katholische Reaktionen auf Barths Verteufelung der analogia entis 6.1 Einführung 6.2 Die ‚Kirchliche Dogmatik‘ ohne die analogia entis: Heinrich Weisweiler 6.3 Die ‚Kirchliche Dogmatik‘ als ein Kuriosum: Bernhard Bartmann 6.4 Gott und das Sein: Daniel Feuling 6.5 Eine thomistische Kritik: Jakob Fehr Fehrs Verhältnis zur Dialektischen Theologie Barth und der Thomismus Gotteswort im Menschenwort 6.6 Unterwegs zu einer heilsgeschichtlichen Theologie: Gottlieb Söhngen 6.7 ‚Analogia entis‘ ist nicht gleich analogia entis: Erich Przywara 6.8 Der Versuch einer Rettung: Robert Grosche 6.9 Ertrag Kapitel 7 Die Wende zur Eschatologie: Die Dialektische Theologie in der Sicht von Hans Urs von Balthasar 7.1 Einführung 7.2 ‚Geschichte des eschatologischen Problems‘ (1930) 7.3 ‚Apokalypse der deutschen Seele‘ (1937–1939) 7.4 Ertrag Kapitel 8 Hans Urs von Balthasars Beitrag zur Erneuerung der katholischen Theologie 8.1 Die Problematik der Neuscholastik 8.2 Balthasars Lösungsversuch Kapitel 9 Balthasars Wahrnehmung des Barthschen Denkens (1940–1948) 9.1 Balthasars Unzufriedenheit mit der Schultheologie 9.2 ‚Analogie und Dialektik‘ (1944) 9.3 ‚Analogie und Natur‘ (1945) Kapitel 10 Balthasars Aneignung des Barthschen Denkens (1948–1951) 10.1 Ein Gespräch auf Umwegen: Barth und die Nouvelle Théologie 10.2 ‚Karl Barth‘ (1951) 10.2.1 Ein Beitrag zur theologischen Methodologie 10.2.2 Barths theologische Entwicklung 10.2.3 Zu Bruce McCormacks Kritik an Balthasar 10.2.4 Zur unmittelbaren Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte Kapitel 11 Balthasars Fortschreibung des Barthschen Denkens (seit 1951) 11.1 Das Verhältnis von Christologie und Pneumatologie 11.2 Gott in seiner Offenbarung Zusammenfassung Karl Barth und die katholische Theologie Die katholische Theologie und Karl Barth Bibliographie Abkürzungen Werke von Karl Barth einschließlich der Gesamtausgabe Primärliteratur Sekundärliteratur Personenregister Sachregister HauptbeschreibungDas Denken Karl Barths ist nicht nur auf evangelischer Seite auf reges Interesse gestoßen, auch katholische Theologen haben sich intensiv mit ihm auseinandergesetzt. Wie dies geschah und warum, zeichnet Benjamin Dahlke in dieser Studie für die Zeit vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil nach. Er zeigt, dass die Beschäftigung mit dem "Römerbrief" und der "Kirchlichen Dogmatik" ein Anstoß zur theologischen Erneuerung war, also im Kontext der allmählichen Auf- und Ablösung der Neuscholastik zu verstehen ist. Thematisiert werden beispielsweise Hans Urs von Balthasars kritische Aneig
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