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BeiträGe Zur Historischen Theologie: Das Wormser Schisma der Augsburger Konfessionsverwandten Von 1557: Protestantische Konfessionspolitik und Theologie Im Zusammenhang des Zweiten Wormser ReligionsgespräChs

معرفی کتاب «BeiträGe Zur Historischen Theologie: Das Wormser Schisma der Augsburger Konfessionsverwandten Von 1557: Protestantische Konfessionspolitik und Theologie Im Zusammenhang des Zweiten Wormser ReligionsgespräChs» نوشتهٔ Björn Slenczka، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Company KG در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Das Wormser Religionsgespräch von 1557 war der letzte Versuch im 16. Jahrhundert, durch theologische Verhandlungen auf Reichsebene die konfessionelle Spaltung zu überwinden. Hochangesehene Theologen nahmen daran teil: Pflug, Helding und Canisius auf römisch-katholischer, Melanchthon, Brenz und Schnepf auf evangelischer Seite. Alle Aufmerksamkeit galt jedoch bald internen Auseinandersetzungen der evangelischen Teilnehmer um die Verwerfung falscher Lehre. Sie wurden nicht nur zum Anlaß für den späteren Abbruch des Reichsreligionsgesprächs, sondern führten zum öffentlichen Bruch zwischen den Augsburger Konfessionsverwandten. Björn Slenczka unternimmt es, diesen Bruch erstmals gestützt auf eine repräsentative Quellenbasis zu rekonstruieren und ihn aus seinen Voraussetzungen zu erhellen. Dadurch läßt sich die Brisanz des Bruchs als eines regelrechten Schismas erfassen und neu bestimmen, welchen Anteil führende Theologen und politische Akteure daran hatten. Geboren 1971; Studium der Germanistik, Geschichtswissenschaft und Ev. Theologie in Göttingen und Tübingen; 1998-2000 Vikariat in Hofgeismar; 2000 Ordination, 2000-2005 Pfarrer im Ehrenamt in Tübingen und Fulda; 2005-2008 Pfarrer in Schwalmstadt und an der Melanchthon-Schule Steinatal; 2008 Promotion; seit 2008 Pfarrer im Kirchspiel Hofgeismar-Gesundbrunnen. Cover Vorwort Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis I. Einleitung 1. Gegenstand und Anlage der Arbeit 2. Zum Forschungsstand 3. Zur Quellenlage 3.1 Quellen zum Wormser Religionsgespräch nach Gruppen 3.1.1 Offizielle Akten des Reichsreligionsgesprächs 3.1.2 Amtliche Korrespondenzen zwischen den Gesprächsteilnehmern in Worms und den entsendenden Ständen 3.1.3 Diplomatischer Schriftverkehr zwischen den Fürsten 3.1.4 Persönliche Korrespondenzen der Gesprächsteilnehmer 3.1.5 Spätere Berichte von Gesprächsteilnehmern 3.2 Quellen zur Konfessionspolitik und Theologie im Vorfeld des Religionsgesprächs 3.3 Zum Stand der editorischen Erschließung der Quellen 3.4 Ungedruckte Quellen 3.5 Quellenkritische Überlegungen 4. Terminologie und Darstellungsweise dieser Arbeit 4.1 Zur Terminologie 4.1.1 Religionsgespräch 4.1.2 Gnesiolutheraner 4.2 Zur Zitierweise und zur Gestaltung der Anmerkungen II. Darstellung 1. Der Regensburger Reichstag von 1556/57 und die Ansätze einer gemeinsamen Konfessionspolitik der Augsburger Konfessionsverwandten 1.1 Reichsrechtliche Rahmenbedingungen: Der Regensburger Reichstag von 1556/57 und die Religionsartikel des Reichsabschieds 1.1.1 Das Ringen um die Religionsverhandlungen auf dem Reichstag 1.1.2 Verständigung im Religionsausschuß auf ein Religionsgespräch 1.1.3 Die Religionsartikel als Grundordnung des künftigen Religionsgesprächs 1.1.3.1 Die Form des Religionsgesprächs 1.1.3.2 Ordnung und Procedere des Religionsgesprächs 1.2 Zunehmende Formalisierung: Die Beratungen der Augsburger Konfessionsverwandten auf dem Reichstag 1.2.1 Das Novum eines Nebenabschieds 1.2.2 Die schrittweise Konstituierung eines protestantischen Konfessionrats 1.3 Heikles Manifest einer gemeinsamen Konfessionspolitik: Der Nebenabschied der Augsburger Konfessionsverwandten 1.3.1 Gliederung und Einleitung des Nebenabschieds 1.3.2 Bekenntnisverpflichtung in Affirmation und Negation 1.3.3 Vorkonvent und Schmalkaldische Artikel 1.3.4 Kurpfälzische Handschrift mit ernestinischem Einschlag 1.3.5 Württembergische Skepsis 1.4 Die Nominierung der evangelischen Teilnehmer am Religionsgespräch 1.4.1 Die Auswahlliste 1.4.2 Von der Auswahlliste zum Verzeichnis der Nominierten 1.4.2.1 Das Prinzip der regionalen und ständischen Ausgewogenheit 1.4.2.2 Herzog Christophs Vorbehalte und die kurpfälzische Vorschlagsliste 1.4.2.3 Die Vorstellungen Melanchthons und Brenz’ 1.4.3 Die Nominierten und ihre Nominierung im Überblick 2. Die Aufstellung von Instruktionen im Ringen um eine gemeinsame Konfessionspolitik 2.1 Württembergisch-pfälzische Bemühungen um eine konzertierte Vorbereitung auf das Religionsgespräch 2.1.1 Herzog Christophs Agenda für die Einigkeit der Augsburger Konfessionsverwandten 2.1.1.1 Das ‚Bedenken über die Einigkeit‘ als Programmschrift der württembergischen Konfessionspolitik 2.1.1.2 Christophs Einschätzung der Lage und sein Ziel 2.1.1.3 Lehrstreitigkeiten und die Idee eines ‚certus methodus docendi‘ 2.1.1.4 Mißstände des kirchlichen Lebens und die Frage eines ‚certus ordo‘ Exkurs: Das Feldzeichen der Einigkeit: Christophs Kirchenbegriff in der Zuordnung von Lehre und Ordnung 2.1.1.5 Christophs Konventsprojekt als zentrales Element seiner Konfessionspolitik 2.1.2 Südwestdeutsche Partikularverständigung: Der Frankfurter Konvent und sein Abschied 2.1.2.1 Der Weg zum Frankfurter Konvent 2.1.2.2 Die Teilnehmer des Konvents 2.1.2.3 Die Verhandlungen und Beschlüsse des Konvents im Überblick 2.1.2.4 Die Bekenntnisverpflichtung in den Konventsbeschlüssen 2.1.2.5 Die Abgrenzung gegenüber abweichenden Lehrmeinungen in den Konventsbeschlüssen 2.1.2.6 Konventsbeschlüsse zu weiterreichenden Verständigungsbemühungen 2.1.2.7 Das Ergebnis des Frankfurter Konvents 2.2 Separatvorbereitungen im Herzogtum Sachsen und in Kursachsen 2.2.1 Verpflichtung auf den Regensburger Nebenabschied: Die Weimarer Instruktion 2.2.1.1 Das Profil der Instruktion nach ihren Beilagen 2.2.1.2 Die conditio sine qua non für eine Beteiligung am Religionsgespräch 2.2.1.3 Die Vorgaben für das Religionsgespräch selbst 2.2.1.4 Exklusion versus Inklusion: Das konfessionspolitische Profil der Weimarer Instruktion im Vergleich mit dem Frankfurter Abschied 2.2.1.5 Flacius’ Privatgutachten vom 23. Juli und die Weimarer Instruktion 2.2.2 Weite Spielräume: Das kursächsische Memorial 2.2.2.1 Schleppender Beginn der Vorbereitungen in Kursachsen und verzögerter Aufbruch 2.2.2.2 Das ‚Memorial an die Verordneten‘ vom 11. August 2.2.2.3 Das Profil des Memorials und die Autorität Melanchthons 2.3 Weitere Festlegungen des Herzogtums Württemberg 2.3.1 Intervention des großen Unbekannten: Die preußische Gesandtschaft in Württemberg 2.3.1.1 Anlaß und Auftrag der Gesandtschaft 2.3.1.2 Gerschau in Frankfurt und das Scheitern einer direkten preußischen Beteiligung am Religionsgespräch 2.3.1.3 Die Unterhandlungen in Württemberg 2.3.2 Festlegung aus Prinzip: Das württembergische ‚Gutachten über Verwerfungen in Worms‘ 2.3.2.1 Verbindliche Maßgabe für die württembergischen Deputierten in Worms 2.3.2.2 Die Argumentation des Gutachtens 2.3.2.3 Die Fundierung des Gutachtens im Prinzipiellen 3. Informelle Vorbereitungen in Worms als Bewährungsprobe für die Einigkeit der Konfessionsverwandten 3.1 Das Eintreffen der ersten Teilnehmer in Worms und das Ausbleiben der Fürsten und der Kursachsen 3.1.1 Die Situation in Worms Anfang August 3.1.2 Die Situation bis Mitte August und das weitere Ausbleiben der Kursachsen 3.1.3 Die Fürsten in Nähe und Distanz zum Geschehen in Worms 3.2 Polarisierung der Deputierten Augsburgischer Konfession 3.2.1 Aktivitäten der ernestinischen Deputierten und ihres Protagonisten Monner 3.2.2 Polarisierung und Gruppenbildung 3.2.3 Ausritte und eine Dienstreise 3.3 Fürsten im Bade: Württembergisch-pfälzische Interventionen bei Herzog Johann Friedrich dem Mittleren 3.3.1 Interventionen Herzog Christophs und Pfalzgraf Wolfgangs 3.3.2 Die herzoglich-sächsische Gegenposition und der Ausgang der Korrespondenz 3.4 „Große Noth“: Abstimmungen zwischen Worms, Baden und Weimar 3.4.1 „Den Wolf bei den Ohren halten“: Die Not der ernestinischen Deputierten 3.4.2 Johann Friedrichs Präferenz für die secessio 3.4.3 Die Weimarer Synode vom 6. September 3.5 Weitere Polarisierung und Verzögerung nach dem Eintreffen Melanchthons und der kursächsischen Deputierten 3.5.1 Die Ankunft Melanchthons und seiner Begleiter 3.5.2 Formierung zweier Seiten 3.5.3 Rangstreit zwischen Kurpfalz und Kursachsen 3.5.4 Gnesiolutherischer Vorstoß in Heidelberg 3.5.5 Veränderungen in der Zusammensetzung der evangelischen Deputierten gegenüber der Regensburger Nominierung 3.6 ‚Zwischen Schisma und Heuchelei‘: Das Verwerfungsgutachten der ernestinischen Deputierten 3.6.1 Zur Spezifizierung der Verwerfungen 3.6.1.1 Verwerfungen in specie versus Verwerfungen in genere 3.6.1.2 Die ekklesiologische Dimension der Verwerfungen 3.6.1.3 Spezifizierte Verwerfungen und Personalkondemnationen 3.6.1.4 Das Problem einer namentlichen Verwerfung Melanchthons 3.6.2 Tempus condemnandi: Zum Zeitpunkt der Verwerfungen 3.6.3 Zur Reichweite und zum Verfahren der Verwerfungen 3.6.4 Abwägung der Konsequenzen 3.6.5 „Fiat iustitia & pereat mundus.“ Die Konklusion des Gutachtens 4. Scharfe Markierung der Grenzen der Einigkeit im Zuge der formellen Vorberatungen 4.1 Drama in vier Akten1: Formelle Vorberatungen am 5. September 4.1.1 Vorspiel und erster Akt: Geschäftsordungsfragen und ernestinische Erklärungen 4.1.2 Zweiter Akt: Beratung hinter verschlossenen Türen 4.1.3 Dritter Akt: Melanchthons Entgegnung auf die ernestinischen Erklärungen 4.1.4 Vierter Akt: Bescheid der politischen Räte, ernestinische Replik und Abbruch 4.2 Intermezzo: Die Gruppe ‚Weißer Schwan‘ und ihre Konsensartikel 4.2.1 Die Gruppe ‚Weißer Schwan‘ 4.2.2 Der erste Vermittlungsversuch der Gruppe ‚Weißer Schwan‘ 4.2.3 Die Konsensartikel 4.2.4 Die Aufnahme der Konsensartikel 4.3 Die Causa Monner – vom Abgang eines Protagonisten 4.3.1 Der Grund für Monners Flucht aus Worms 4.3.2 Zeitpunkt und Ziel von Monners Abgang aus Worms 4.3.3 Die Auswirkungen von Monners Abgang 4.4 Bewegung zwischen den Fronten: Verhandlungen auf kurpfälzische Initiative am 9. September 4.4.1 Der kurpfälzische Leitungsanspruch und seine Grenzen 4.4.2 Erste direkte Auseinandersetzung zwischen den Theologen in formellem Rahmen 4.4.2.1 Schnepfs Provokation 4.4.2.2 Melanchthons Reaktion 4.4.2.3 Brenz’ Entgegnung 4.4.2.4 Stellungnahmen weiterer Theologen und Mörlins Attacke gegen die Württemberger 4.4.2.5 Andreaes Replik und seine spätere Apologie 4.4.2.6 Melanchthons Rede in der Schlußphase der Verhandlungen 4.4.3 Der Ausgang der Verhandlungen des 9. September 4.5 ‚Formula subscriptionis‘: Kompromißversuch in letzter Minute 4.5.1 Strigels Kompromißvorschlag 4.5.2 Die ‚Formula subscriptionis‘ 4.5.3 Die Aufnahme der ‚Formula subscriptionis‘ 5. Maximale Annäherung und öffentlicher Bruch zwischen den Augsburger Konfessionsverwandten 5.1 Ringen um ein Moratorium während der ersten Sitzungen des Religionsgesprächs 5.1.1 Ernestinische Intervention nach der Eröffnungssitzung 5.1.2 Der Bescheid der politischen Räte und die gnesiolutherischen Bedingungen 5.1.3 Weitere Zugeständnisse und Protestationsvorbehalt: Vermeintliches Einvernehmen über ein Moratorium 5.1.4 Gefährdung, Erneuerung und Präzisierung des Moratoriums 5.1.5 Bestätigung und Modifikation des Moratoriums durch die ‚Badener Instruktion‘ 5.2 Tempus confessionis: Der Eklat vom 20. September und seine Folgen 5.2.1 Die römisch-katholische Provokation 5.2.2 Evangelische Reaktionen 5.2.3 Die ‚Forma protestationis‘ als Dokument maximaler Annäherung zwischen Melanchthon und den gnesiolutherischen Deputierten 5.3 „Hoc modo Schisma inter nos factum est“: Der Ausschluß 5.3.1 Plenarbesprechung der evangelischen Deputierten am Vormittag des 22. September 5.3.2 Separatbesprechungen der politischen Räte und des Grafen Eberstein mit den gnesiolutherischen Deputierten an Vor- und Nachmittag des 22. September 5.3.3 Der Ausschluß der gnesiolutherischen Deputierten 5.4 Versuche der Schadensbegrenzung 5.4.1 Vermittlungsbemühungen der Gruppe ‚Weißer Schwan‘ 5.4.2 Die Appellation der gnesiolutherischen Deputierten an den Präsidenten und ihre Bekenntnis- und Verwerfungserklärung 5.4.3 Präsidiale Intervention und Dissens zwischen den evangelischen politischen Räten 5.4.4 Die Einbeziehung der Fürsten und das Treffen von Friedrichsbühl 5.5 Die Sezession 5.5.1 Strigel in Meisenheim 5.5.2 Der Abzug der gnesiolutherischen Deputierten Exkurs: Die ‚Große Protestationsschrift‘ vom 20. September und ihr Schicksal III. Auswertung und Ausblick 1. Zusammenfassung 2. Wichtige Akteure und ihr Anteil am öffentlichen Bruch zwischen den Augsburger Konfessionsverwandten 2.1 Der tatsächliche Anteil des Flacius an Verlauf und Ausgang des Wormser Religionsgesprächs 2.1.1 Die Frage einer Teilnahme des Flacius am Wormser Religionsgespräch 2.1.2 Flacius’ angebliche Anwesenheit in der Nähe von Worms 2.1.3 Flacius’ Versuche der Einflußnahme auf das Wormser Religionsgespräch 2.2 Die gnesiolutherischen Deputierten und der Primat der theologischen Überzeugung vor der konfessionspolitischen Opportunität 2.3 Brenz’ Verhalten und der Einfluß Preußens 3. Der öffentliche Bruch zwischen den Augsburger Konfessionsverwandten als Schisma und seine Auswirkungen 3.1 Zur Kennzeichnung des Bruchs als Schisma 3.2 Auswirkungen des Wormser Schismas 3.2.1 Der doppelte Ausgang des Wormser Religionsgesprächs für die Augsburger Konfessionsverwandten 3.2.2 Externe Auswirkungen des Wormser Schismas 3.3 Die Bedeutung des Bruchs als Schisma Anhang 1: Tableau der Teilnehmer am Reichsreligionsgespräch Anhang 2: Die Teilnehmer an den internen Verhandlungen der Augsburger Konfessionsverwandten und die aus dem Hintergrund mitwirkenden Fürsten Literaturverzeichnis 1. Quellen 1.1 Ungedruckte Quellen 1.2 Gedruckte Quellen (Alte Drucke und moderne Editionen) 2. Hilfsmittel und Bibliographien 3. Sekundärliteratur Register 1. Bibelstellen 2. Orte und Territorien 3. Historische Personen 4. Spätere Autoren 5. Sachen und Themen English Summary: The Worms Colloquy Of 1557, In Which Eminent Theologians Took Part, Was The Last Imperial Attempt To Achieve Religious Unity In The 16th Century. It Quickly Focused However On The Serious Conflict Between The Protestant Delegates Concerning The Condemnation Of False Doctrines. This Conflict Was The Reason For The Subsequent Termination Of The Colloquy And Also For The Public Rift Among The Adherents Of The Augsburg Confession. In This Book, Bjorn Slenczka Reconstructs This Rift For The First Time On The Basis Of Representative Sources And Sheds Some Light On The Reasons For It. In Doing So, He Shows That The Explosiveness Of This Rift Led To A Downright Schism And Determines To What Extent Leading Theologians And Politicians Were Responsible For This. German Description: Das Wormser Religionsgesprach Von 1557 War Der Letzte Versuch Im 16. Jahrhundert, Durch Theologische Verhandlungen Auf Reichsebene Die Konfessionelle Spaltung Zu Uberwinden. Hochangesehene Theologen Nahmen Daran Teil: Pflug, Helding Und Canisius Auf Romisch-katholischer, Melanchthon, Brenz Und Schnepf Auf Evangelischer Seite. Alle Aufmerksamkeit Galt Jedoch Bald Internen Auseinandersetzungen Der Evangelischen Teilnehmer Um Die Verwerfung Falscher Lehre. Sie Wurden Nicht Nur Zum Anlass Fur Den Spateren Abbruch Des Reichsreligionsgesprachs, Sondern Fuhrten Zum Offentlichen Bruch Zwischen Den Augsburger Konfessionsverwandten. Bjorn Slenczka Unternimmt Es, Diesen Bruch Erstmals Gestutzt Auf Eine Reprasentative Quellenbasis Zu Rekonstruieren Und Ihn Aus Seinen Voraussetzungen Zu Erhellen. Dadurch Lasst Sich Die Brisanz Des Bruchs Als Eines Regelrechten Schismas Erfassen Und Neu Bestimmen, Welchen Anteil Fuhrende Theologen Und Politische Akteure Daran Hatten. HauptbeschreibungDas Wormser Religionsgespräch von 1557 war der letzte Versuch im 16. Jahrhundert, durch theologische Verhandlungen auf Reichsebene die konfessionelle Spaltung zu überwinden. Hochangesehene Theologen nahmen daran teil: Pflug, Helding und Canisius auf römisch-katholischer, Melanchthon, Brenz und Schnepf auf evangelischer Seite. Alle Aufmerksamkeit galt jedoch bald internen Auseinandersetzungen der evangelischen Teilnehmer um die Verwerfung falscher Lehre. Sie wurden nicht nur zum Anlaß für den späteren Abbruch des Reichsreligionsgesprächs, sondern führten zum öffentlichen Bruch
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