BeiträGe Zur Historischen Theologie: AufkläRung Bis Zum Himmel: Emanuel Swedenborg Im Kontext der Theologie und Philosophie des 18. Jahrhunderts
معرفی کتاب «BeiträGe Zur Historischen Theologie: AufkläRung Bis Zum Himmel: Emanuel Swedenborg Im Kontext der Theologie und Philosophie des 18. Jahrhunderts» نوشتهٔ Friedemann Stengel، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Company KG در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
In den Träumen eines Geistersehers (1766) ist Swedenborg von Immanuel Kant ins 'Hospital' verbannt und zugleich zum 'Erzphantasten' erklärt worden. Dieses scharfe Verdikt dürfte erheblichen Anteil daran gehabt haben, dass der Name Swedenborgs aus der offiziellen Geschichtsschreibung weitestgehend verschwunden ist, obwohl die Schriften des Naturphilosophen und Theologen Swedenborg von vielen Zeitgenossen gelesen worden sind. Sein umfangreiches Werk, das aus der mechanistischen Naturphilosophie, aus der zeitgenössischen Seelen- und Hirnforschung, aus dem Leibniz-Wolffschen Rationalismus und vor dem Hintergrund der lutherischen Theologie konstruiert worden ist, stellt Friedemann Stengel im Hinblick gerade auf seine überraschenden Quellen dar. Der Entstehungshintergrund, vor allem aber Swedenborgs wirkungsvolle Rezeption eröffnet eine unerwartete Perspektive auf die Aufklärung. Geboren 1966; Studium der evangelischen Theologie in Halle, Neuendettelsau und Bonn; 1997 Promotion; 2009 Habilitation; z.Zt. Vertretung der Professur für Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Cover Vorwort Inhaltsverzeichnis Einleitung 1. Zur Biographie Swedenborgs 1.1. Einleitende Bemerkungen 1.2. Jesper Swedberg 1.3. Studium und erste Forschungen 1.4. Christopher Polhem und der berufliche Aufstieg 1.5. Swedenborg als Bergwerksassessor 1.6. Die biographische Wende 1.7. Swedenborg nach der biographischen Wende – der Geisterseher 2. Swedenborg als Naturphilosoph und Naturforscher (1716–1745) im Urteil der Zeitgenossen 2.1. Einleitende Bemerkungen 2.2. Swedenborgs frühe Schriften 1716 bis 1722 2.2.1. Der Daedalus hyperboreus und erste theoretische Arbeiten a) Tremulationen und spiritus animalis b) Der Erfinder 2.2.2. Der Längengrad – Swedenborgs Beschäftigung mit einem Jahrhundertthema a) Ein falscher Weg? b) Letzte Versuche 2.2.3. Sintflut und Paradies: Physikotheologie und Kosmogonie a) Polhem, Whiston, Burnet b) Swedenborg als Diluvianismusforscher und Physikotheologe in der Gelehrtenöffentlichkeit c) Die Harmonie von Physik und Theologie 2.2.4. Algebra, Münzen und Maße 2.2.5. Die Schriften von 1721/22 a) Eisen und Feuer b) „Vermischte Beobachtungen“ c) Kritik und Zustimmung d) Bullulartheorie und subtile Materie im Diskurs 2.3. Natur, Gott, Mensch (1734) 2.3.1. Erze: De ferro und De cupro. Die Sicht der europäischen Gelehrtenschaft 2.3.2. Genese der Natur: Principia rerum naturalium a) Das punctum naturale b) Conatus, Kraft, Bewegung c) Kosmogonie und Paradies d) Erste Reaktionen e) Späte Parallelen f) Ausblick: Swedenborg als ‚Nebulartheoretiker' im Spiegel moderner Wissenschaftsgeschichte g) Exkurs: Die Swedenborg-Celsius-Kontroverse h) Resümee 2.3.3. Gott und Mensch: De infinito a) Gott, Mensch, Nexus b) Das commercium corporis et animae als Mechanismus und die unsterbliche Seele c) Wolffianismus? Deismus? Materialismus? d) Andreas Rüdiger und die ‚andere' Materialität der unsterblichen Seele e) Swedenborg, Rüdiger und das Seelenproblem 2.4. Körper und Seele 1740–1745 2.4.1. Oeconomia regni animalis a) Die Grundlinien aa) Serien und Grade bb) Höhere Erkenntnis durch Algebra und Intuition cc) Harmonia constabilita dd) Fluidum spirituosum und vis formatrix ee) Der tradux der Seele ff) Das fluidum spirituosum im menschlichen Körper gg) Anima, mens, animus, corpus hh) Die Unsterblichkeit der Seele und die himmlische societas ii) Ist die Seele materiell oder immateriell? jj) Der influxus göttlichen Lebens kk) Freiheit und ideae innatae ll) Die Oeconomia am Schnittpunkt zur Geisterwelt b) Die Oeconomia im Urteil der Zeitgenossen aa) Würdigung: die Seelenlehre bb) Swedenborg als mechanistischer „Arzt“ und Eklektiker cc) Verdacht: Swedenborg – ein Materialist? dd) Würdigung: Swedenborg – ein Neuplatoniker? ee) Spuren: Die Oeconomia bei Albrecht von Haller ff) Erinnerung: Struktur und Vitalismus in der Oeconomia bei Johann Gottfried Herder gg) Kontext: Swedenborg und der aufgeklärte Vitalismus hh) Ausblick: Swedenborg als Hirnphysiologe im Spiegel moderner Wissenschaftsgeschichte c) Exkurs: Die „Lebensgeister“ und ihre Folgen aa) Claude-Nicolas Le Cat und die Preisfrage der Preußischen Akademie der Wissenschaften bb) „Geisterfreunde“, Stahlianer und nochmals: Albrecht von Haller cc) Ausblick: Vom fluidum spirituosum über den Mesmerismus zur Seherin von Prevorst 2.4.2. Regnum animale a) Rückzug: Die Seele als Baumeisterin des Körpers b) Vorzeichen: Empirie, Apriorismus, Offenbarung c) Korrespondenzen, Prädestination und Reich Gottes d) Reaktionen I: Swedenborg – Fachmann oder Kompilator? e) Reaktionen II: Swedenborg – ein „Seelen-Automatiker“? f) Resümee 2.4.3. De cultu et amore Dei (1745) a) Weltei und Paradies b) Der freie Adam, das Böse und der Weltfürst c) An der Nahtstelle zur Geisterwelt d) Reaktionen: eine misslungene Komödie 2.5. Schluss 3. Swedenborgs Theologie und Geisterweltlehre 3.1. Einleitung 3.2. Die Bibelauslegung 3.2.1. Die Inspiriertheit der Bibel 3.2.2. Vorstufen der exegetischen Methode bei Swedenborg 3.2.3. Die Auslegungsmethode 3.2.4. Die verborgene Narrative a) Erste Ebene: Die innere Entwicklung des Herrn b) Zweite Ebene: Die Verfallsgeschichte c) Dritte Ebene: Sünde und Wiedergeburt 3.3. Swedenborgs Theologie 3.3.1. Aufbau und Überblick 3.3.2. Gottesbegriff und Trinitätslehre a) Der eine Gott und die Welt b) Essenz und Dynamis c) Ewigkeit und Unendlichkeit d) Liebe und Weisheit e) Gottes Form: der Mensch f) Erkenntnis Gottes g) Allmacht und Ordnung h) Die Nicht–Anthropomorphität Gottes i) Wider die nicänische Trinitätslehre j) Das Trinum als unitarische Modifikation des Nicänum k) Heiliger Geist und ‚historische' Trinität 3.3.3. Die Schöpfungslehre a) Die Neuplatonisierung der vorvisionären Kosmologie b) Zwei Sonnen – zwei Welten c) Zwei Welten – drei Dimensionen d) Creatio continua e) Der Mensch: Endzweck der Schöpfung f) Zweck – Ursache – Wirkung 3.3.4. Der Mensch – eine mit Leib bekleidete Seele zwischen Himmel und Erde a) Der Mensch als imago und similitudo Dei b) Der influxus von Leben in den toten Menschen c) Die anthropologische Triade: anima, mens, corpus d) Der Mensch zwischen mundus spiritualis und mundus naturalis e) Die Herkunft der Seele: tradux und influx f) Die harmonia constabilita von Leib und Seele g) Die seelischen Grundvermögen: Verstand und Wille h) Die (Selbst-) Bestimmung des Menschen: amor regnans 3.3.5. Der Mensch zwischen Freiheit, Sünde und Prädestination a) Die Quelle des Bösen b) Die völlige ‚Verderbtheit' des Menschen c) Wurzelböses, Erbböses, Hang zum Bösen d) Das Böse und der Ursprung der Freiheit e) Freiheit als Voraussetzung des Heils f) Wider die Imputationslehre g) Wider die Prädestinationslehre h) Providenz und Prävidenz i) Ideae innatae? j) Überreste und Vernunft k) Die Wiedergeburt des Menschen 3.3.6. Christologie und Soteriologie a) Die Inkarnation des einen Gottes b) Die Gründe der Inkarnation c) Der Herr als ‚historischer Jesus' d) Die heilsgeschichtliche Dimension 3.3.7. Eschatologie a) Relativierung, Personalisierung und Spiritualisierung des Jüngsten Gerichts b) Der status post mortem c) Das Jüngste Gericht aa) Mohammedaner bb) Heiden cc) Afrikaner dd) Juden ee) Katholiken ff) Protestanten gg) Andere Religionsgemeinschaften hh) Historische Persönlichkeiten d) Die neue Kirche aa) Die neue Kirche als Wort bb) Die neue Kirche in Wort und Sakrament 3.3.8. Leben und Gesellschaft a) Die Ethik b) Die himmlische Ehe als Grundmodell des Universums und der Gesellschaft aa) Gutes und Wahres – Frau und Mann bb) Himmlische Sexualität cc) Himmlische Kinder dd) Himmlische und irdische Ehemoral 3.4. Die Geisterwelt 3.4.1. Swedenborgs Visionen 3.4.2. Die Topographie der Geisterwelt a) Die Einteilung des mundus spiritualis b) Die Substantialität des mundus spiritualis c) Die Geisterwelt als Fortdauer d) Maximus homo e) Hölle f) Engels- und Geistersprache g) Extraterrestrisches Leben 3.5. Auswertung: Swedenborgs Theologie 4. Swedenborgs Quellen 4.1. Vorspiel im Himmel 4.2. Swedenborg als Rationalist: der Kanon auf dem Weg zur ‚Wende' 4.2.1. Der Codex 36 4.2.2. Das commercium corporis et animae 4.2.3. Präformation und Präexistenz 4.2.4. Creatio continua 4.2.5. Gott und Seele 4.2.6. Sünde und Freiheit 4.2.7. Prädestination? 4.2.8. Nochmals: das commercium corporis et animae 4.2.9. Malebranche und der Zweck der Schöpfung 4.2.10. Die Geisterwelt und die Exzerpte des Codex 36 a) Voraussetzungen b) Liebe und Weisheit c) Gottesliebe, Weltliebe, Selbstliebe d) Allmacht und Ordnung e) Die Nichtanthropomorphität Gottes f) Wider Satisfaktion und Imputation g) Antijudaismus und Philo-Islamismus h) Zwei Sonnen i) Triaden j) Zweck – Ursache – Wirkung k) Reich der Zwecke 4.2.11. Swedenborgs ‚Eintritt' in die Geisterwelt und Codex 36 4.2.12. Resümee 4.3. Kontexte 4.3.1. Grundentscheidung: Kontexte statt Quellen 4.3.2. Maximus homo a) Kabbala denudata b) Leibniz c) Comte de Gabalis d) Der Blick der Zeitgenossen e) Resümee 4.3.3. Planetenbewohner a) Immanuel Kant b) Fontenelle, Huygens, Oetinger c) Außerirdische im Wolffianismus und darüber hinaus d) Swedenborg, ‚Aliens', Kometen, Jüngster Tag 4.3.4. Andere theologische Kontexte a) Ambivalente Einflüsse: Jesper Swedberg und die Herrnhuter b) William Whiston c) Johann Conrad Dippel d) Verfalls- (Kirchen-) Geschichte e) ‚Radikalpietistische' Hermeneutik f) Apokalyptik und Zwischenzustand: Georg Venzky 4.3.5. Resümee 5. Swedenborgs Theologie im Diskurs 5.1. Frühe Rezensionen 1750–1765 5.1.1. Ein fast völliges Schweigen: 1749–1760 5.1.2. Johann August Ernesti, Swedenborg und die hermeneutische Wende a) Die Arcana coelestia bei Ernesti (1760) b) Swedenborgs Heterodoxie bei Ernesti (1763) c) Zwischenspiel: Ernesti, die Seelenlehre und der status intermedius aa) Adam Friedrich Wilhelm Saalfeld bb) Hubert Hayer cc) Erik Pontoppidan dd) Exkurs: Georg Friedrich Meier ee) Johann Christian Förster ff) Johann Gottlob Lorenz Sembeck und Giovanni Vincenzo Patuzzi d) Swedenborgs Apokalyptik bei Ernesti (1766) e) Der Philologe zieht radikale Konsequenzen – und bleibt orthodox, oder: Swedenborg als Negativfolie‚ sine qua non' aa) Die Abschaffung des mehrfachen Schriftsinns bb) Theopneustie, res und verbum cc) Die analogia fidei als orthodoxe Inkonsequenz? dd) Haben die Arcana coelestia den mehrfachen Schriftsinn abgeschafft? ee) Hat die Heterodoxie Swedenborgs die Orthodoxie Ernestis erzwungen? ff) Der Gegner hat (k)einen Namen f) Der Streit um die Besessenheit: Ernesti, Semler und die Lohmännin g) Ausblick: Ernestis spätere Urteile h) Der Geisterseher antwortet – aus der Geisterwelt 5.1.3. Lutherische Proteste aus Rostock 5.1.4. Resümee und Ausblick 5.2. Friedrich Christoph Oetinger 5.2.1. Oetinger und Swedenborg – das Problem und die Forschung 5.2.2. Oetingers intellektuelle Biographie als Rahmen seiner Swedenborg-Rezeption 5.2.3. Oetingers Front gegen die Leibniz-Wolffsche Philosophie a) Ferner Uhrmacher b) Mechanisch-determinierte Seele c) Leugnung des Körpers d) Umformung der Theologie 5.2.4. Oetingers Theosophie im Kontext a) Eschatologie b) Göttliche Freiheit c) Urchaos und Polarität d) Gott und Schöpfung e) Schechina f) Das Rad der Geburten und der „Schrack“ g) Die Schöpfung des Himmels h) Selbstbewegung und Freiheit i) Das Böse j) Trinität und Sephiroth k) Sensorium Dei l) Endelechie statt Entelechie m) Todesimmunität, commercium corporis et animae, Interpenetrabilität n) Geistleiblichkeit 5.2.5. Oetinger und Swedenborg a) Kritische Adaption aa) Erste Berührungen bb) Swedenborgs und anderer irdische und himmlische Philosophie b) Konflikt aa) In Württemberg bb) Oetinger nimmt Kontakt auf cc) Bengel gegen Swedenborg dd) In Schweden ee) Swedenborg in der Metaphysic ff) Oetinger, Swedenborg, ‚Aliens' und Jüngstes Gericht gg) Oetinger und Beyer hh) Beurtheilungen und Unterricht – Oetingers ‚letztes Wort'? c) Oetinger bei Swedenborg d) Subkutane Rezeption aa) Böhme gegen (und als) Swedenborg bb) Swedenborg – Zeuge und zugleich Irrlehrer cc) Swedenborg im Wörterbuch (1) Negative Konnotation (2) Demonstrative Nichtnennung (3) Anonymisierte Adaption (4) Anonymisierte Zurückweisung (5) Maskierte Adaption (6) Resümee dd) Swedenborg als Negativfolie der biblisch-emblematischen Hermeneutik Oetingers ee) Eine vergessene Arbeit am Ende: Oetingers ‚letztes Wort' e) Zusammenfassung: Swedenborg bei Oetinger 5.3. Immanuel Kant 5.3.1. Das Problem 5.3.2. Träume eines Geistersehers a) Schwedenbergs Ambivalenz b) Die Ambivalenz der Träume c) Die ersten Leser der Träume d) Resümee 5.3.3. Swedenborg in Kants Eschatologie 5.3.4. Swedenborg in Kants Religionslehre a) Sündenlehre b) Rechtfertigungslehre c) Moral und Freiheit d) Moral und Kirchenglaube e) Judentum f) Hermeneutik 5.3.5. Swedenborg in Kants Moralphilosophie a) Ohne intelligible Welt keine Moral b) Für wen gilt das Sittengesetz? c) Die neue Ethik d) Der Mensch als Zweck e) Reich der Zwecke 5.3.6. Schluss: Die Grenze zwischen Kant und Swedenborg 5.3.7. Ausblick: Kant, ‚Mystiker' und Geister a) Der mystische Kantianer: Carl Arnold Wilmans b) Kant als Vollender der Mystik: Christoph Friedrich Ammon c) Mystik der reinen Vernunft: Johann Georg Hamann d) Ausblick im Ausblick: Gustav Ernst Wilhelm Dedekind und die Freiheit der Geister e) Gehört die Geisterlehre auf die Kanzel? f) Karl Heinrich Ludwig Pölitz und die Geister g) Einspruch von lutherischer Seite h) Dedekinds Antwort: Kant! i) Ist Dedekind Schwärmer oder Kantianer? j) Kontexte am Schluss: Personen, Geister und Kant Auswertung Geisterseher – Scharlatane – Swedenborg Esoterik – Theosophie Holistische Alternativen Vitalismus und Mechanismus Seele und Körper – Überbrückter Dualismus Zwischen Descartes und Newton Eklektizismus Erkennbare Seele? Erklärbare Freiheit? Bruch und Kontinuität Aufklärung als Kritik Aufklärung als Anthropologisierung Aufklärung als Freiheitsprogramm Aufklärung als Ethik: Der Mensch als Zweck Aufklärung als überkonfessionelles Projekt Was noch bleibt Aufklärung als Offenbarung Swedenborg als Rationalist Lebensgeister nach Swedenborg Swedenborg und die hermeneutische Wende Swedenborg im Teufelsstreit Die Fronten eines lutherischen Theosophen Swedenborg zwischen den Fronten Die Vielfalt der Rezeptionen Emblematik als Antwort Mechanist, nicht Theosoph Antworten aus Königsberg: Immanuel Kant Swedenborg als Element in Kants Philosophie Grenze – Umwertung – Aneignung Kant – Mystiker – Geister – Swedenborg Apokatastasis – Freiheit – Moral Vernunft und Glaube – nunc licet! Abkürzungen und Literatur A. Abgekürzt zitierte Werke B. Archivalien C. Nicht abgekürzt zitierte Schriften Swedenborgs D. Zeitschriften des 18. Jahrhunderts E. Zitierte Literatur Personenregister HauptbeschreibungIn den Träumen eines Geistersehers (1766) ist Swedenborg von Immanuel Kant ins "Hospital" verbannt und zugleich zum "Erzphantasten" erklärt worden. Dieses scharfe Verdikt dürfte erheblichen Anteil daran gehabt haben, dass der Name Swedenborgs aus der offiziellen Geschichtsschreibung weitestgehend verschwunden ist, obwohl die Schriften des Naturphilosophen und Theologen Swedenborg von vielen Zeitgenossen gelesen worden sind. Sein umfangreiches Werk, das aus der mechanistischen Naturphilosophie, aus der zeitgenössischen Seelen- und Hirnforschung, aus dem Leibniz-Wolffschen Rat
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