Behandlung von Jugendlichen mit Identitätsstörungen (AIT): Ein integratives Therapiekonzept für Persönlichkeitsstörungen (German Edition)
معرفی کتاب «Behandlung von Jugendlichen mit Identitätsstörungen (AIT): Ein integratives Therapiekonzept für Persönlichkeitsstörungen (German Edition)» نوشتهٔ Pamela A. Foelsch, Susanne Schlüter-Müller, Anna E. Odom, Helen Arena, Andrés Borzutzky H., Klaus Schmeck (auth.)، منتشرشده توسط نشر Springer-Verlag Berlin Heidelberg در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Während der Großteil der Adoleszenten befriedigende zwischenmenschliche Beziehungen aufbaut, erfolgreich in der Schule und bei der Arbeit ist sowie erste romantische Partnerschaften hat, gibt es eine Minderheit von Adoleszenten, denen dies nicht gelingt. Diese Jugendlichen haben ein hohes Risiko, vermehrt Probleme in der Schule und bei der Arbeit, in der Familie, in intimen und zwischenmenschlichen Beziehungen zu entwickeln. Dabei kommt der Gefahr, eine Identitätsdiffusion mit ihren dazugehörigen Psychopathologien zu entwickeln, eine signifikante Bedeutung zu. AIT hat zum Ziel, Blockaden zu lösen, die eine normale Identitätsentwicklung behindern, um somit langfristig ein adaptiveres Funktionsniveau zu erreichen; das zeigt sich z. B. in verbesserten zwischenmenschlichen Beziehungen, Vorstellungen von Lebenszielen, in befriedigenden romantischen Partnerschaften, in verbesserter Impulskontrolle, Affektregulation und Frustrationstoleranz. Um diese Ziele zu erreichen, werden aus der übertragungsfokussierten Therapie für Erwachsene abgeleitete psychodynamische Therapiemethoden mit systemischen und verhaltenstherapeutischen Behandlungsansätzen in einem gemeinsamen Therapiekonzept verbunden. Neben einem kompakten Grundlagenteil zu Störungsbeschreibung und Diagnostik bietet das AIT-Manual eine Vielzahl von Arbeitsmaterialien und unterstützenden Hilfen für die Therapiesitzungen durch viele konkrete Beispiele. Vorwort 6 Abkürzungsverzeichnis 7 Inhaltsverzeichnis 8 Autorenverzeichnis 12 1 Einleitung 13 Literatur 15 I Theoretischer Teil 16 2 Beschreibung des Störungsbildes 17 2.1 Terminologie und Störungsdefinition 18 2.1.1 Definition und Kriterien nach ICD-10-WHO 2013 19 2.1.2 Nach DSM-IV-TR 19 2.1.3 Nach DSM-5 20 2.2 Epidemiologie 22 2.3 Verlauf und Prognose 23 2.4 Diagnostisches Vorgehen, Differenzialdiagnose und Komorbidität 24 Literatur 25 3 Theoretische Grundlagen 27 3.1 Störungsmodell 28 3.2 Neurobiologische Vulnerabilität 28 3.3 Wachstumsschritte und die Auswirkung auf eine kontinuierliche Entwicklung 30 3.3.1 Bindung 31 3.3.2 Regulation 32 3.4 Zugrunde liegende Theorien 33 3.4.1 Objektbeziehungstheorie 33 3.4.2 Entwicklungstheorien 35 3.4.3 Identität 36 3.5 Bedeutung von Interventionen im Umfeld 48 Literatur 49 II Praktischer Teil 51 4 Diagnostik und Behandlungsindikationen 52 4.1 Erstkontakt zum Patienten 53 4.2 Diagnostischer Prozess 55 4.2.1 Erstvorstellung 55 4.2.2 Krisenmanagement 55 4.3 Diagnostisches Vorgehen 56 4.3.1 Psychiatrische Diagnostik 56 4.3.2 Strukturelle Diagnose 56 4.3.3 Identitätserfassung 59 4.3.4 Systematische Erfassung der Identitätsbereiche 60 4.3.5 Diagnostische Empfehlungen 63 4.4 Behandlungsindikationen und Kontraindikationen 64 4.4.1 Indikationen für zusätzliche Behandlungen 64 4.4.2 Behandlungsverweigerung 66 4.4.3 Kontraindikationen für die Behandlung 66 Literatur 68 5 Behandlung 69 5.1 Ziele 71 5.1.1 Spezifische Ziele 71 5.1.2 „Planting seeds“ (den Boden bereiten) 72 5.2 Einstellungen, Haltung und andere Therapeutenvariablen 73 5.2.1 Voraussetzungen erfolgreicher Behandlungen 73 5.2.2 Eigenschaften und Einstellungen des Therapeuten 73 5.2.3 Therapeutische Haltung 74 5.2.4 Aufrechterhalten von Objektivität 75 5.3 Vorbereitungsphase und Erläuterungen zur Behandlung 76 5.3.1 Vertraulichkeit 76 5.3.2 Veränderungen in der Familiendynamik 77 5.3.3 Grenzen der Behandlung 77 5.3.4 Die Rolle der Familie in der Behandlung 78 5.3.5 Psychoedukation 78 5.3.6 Faktoren, die zu einem frühzeitigen Behandlungsende führen können 79 5.3.7 Allgemeine Erziehungsstrategien 80 5.3.8 Aufgaben der Adoleszenz 81 5.4 Vertragsabschluss 82 5.4.1 Vertragsphase 83 5.4.2 Individueller Vertrag 83 5.4.3 Familienvertrag 84 5.4.4 Gefährdung der Behandlung 85 5.5 Strategien der Behandlung 86 5.5.1 Rhythmus der Therapiestunden: Einzeltherapie und Eltern- oder Familientermine 87 5.5.2 Länge der Behandlung 87 5.5.3 Direkte Interventionen 88 5.5.4 Der doppelte Behandlungsfokus: akut/fokal und langfristig (strukturelle Veränderungen) 88 5.5.5 Ausrichtung der Behandlung am Patienten vs. Behandlungsmodell 89 5.6 Taktiken 89 5.6.1 Aufrechterhaltung des Behandlungsrahmens 90 5.6.2 Erfassen des dominanten Affekts 90 5.6.3 Regulierung der Affekte in den Therapiestunden 91 5.6.4 Interventionen 92 5.6.5 Übertragung und Gegenübertragung 93 5.6.6 Modifikation der Übertragungsanalyse bei Adoleszenten 93 5.7 Techniken 94 5.7.1 Kommunikationswege 94 5.7.2 Klärung 95 5.7.3 Der Prozess der Klärung bei Adoleszenten 96 5.7.4 Konfrontation 98 5.7.5 Deutungen 99 5.8 Die Arbeit mit der Familie 107 5.8.1 Praktische Voraussetzungen für die Behandlung 108 5.8.2 Elterliche Strategien für den Umgang mit negativen Affekten 109 5.9 Direkte Interventionen in der Umgebung 110 5.9.1 Homeplan 110 5.9.2 Zusätzliche direkte Interventionen im Umfeld 114 5.10 Unterstützende psychopharmakologische Behandlung 114 5.11 Zusammenfassung 115 Literatur 117 6 Anwendung von AIT: Fallbeispiel 118 6.1 Erstkontakt 119 6.1.1 Das strukturelle Interview 120 6.1.2 Eltern-/Familienanamnese 123 6.1.3 Diagnostische Eindrücke 126 6.1.4 Empfehlungen am Anfang der Behandlung 127 6.2 Vertragsabschluss 127 6.2.1 Annas Behandlungsmotivation 128 6.2.2 Verlauf Vertragsabschluss 128 6.3 Behandlung 130 6.3.1 Annas Behandlungsverlauf 130 6.3.2 Die Implementierung des Homeplans mit den Eltern 136 6.3.3 Durcharbeitung der Spaltung in der Selbstrepräsentation 137 6.3.4 Zusammenfassung der Einzeltherapie 141 6.3.5 Verlauf der begleitenden Elternberatung 141 6.4 Zusammenfassung des Fallbeispiels 147 Literatur 148 III Empirie und Ausbildung 149 7 Wirksamkeit 150 7.1 Empirische Belege für die Wirksamkeit therapeutischer Bausteine von AIT 151 7.2 Modifikation der Erwachsenenbehandlungen für Jugendliche 152 7.3 AIT in der Behandlung von Jugendlichen 152 7.4 Vergleich von AIT und TAU (nichtrandomisierte Studie) 153 7.4.1 Methode 153 7.4.2 Studienergebnisse 156 7.5 Laufende randomisierte kontrollierte Studie 158 7.6 Zusammenfassung 159 Literatur 159 8 Training und Supervision 160 8.1 Training 161 8.2 Empfehlung für Therapeuten 161 8.3 Trainingsprozess 162 Serviceteil 163 Anhang 164 Stichwortverzeichnis 165 Front Matter....Pages i-xiii Einleitung....Pages 1-3 Front Matter....Pages 5-5 Beschreibung des Störungsbildes....Pages 7-16 Theoretische Grundlagen....Pages 17-40 Front Matter....Pages 41-41 Diagnostik und Behandlungsindikationen....Pages 43-59 Behandlung....Pages 61-109 Anwendung von AIT: Fallbeispiel....Pages 111-141 Front Matter....Pages 143-143 Wirksamkeit....Pages 145-154 Training und Supervision....Pages 155-157 Back Matter....Pages 159-163 Wahrend der Grossteil der Adoleszenten befriedigende zwischenmenschliche Beziehungen aufbaut, erfolgreich in der Schule und bei der Arbeit ist sowie erste romantische Partnerschaften hat, gibt es eine Minderheit von Adoleszenten, denen dies nicht gelingt.
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