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Begegnung und Verantwortung : Beiträge zu einer ärztlichen Menschenkunde

معرفی کتاب «Begegnung und Verantwortung : Beiträge zu einer ärztlichen Menschenkunde» نوشتهٔ Klaus Gahl، منتشرشده توسط نشر VERLAG KARL ALBER در سال 2020. این کتاب در 6 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Schmerz, Krankheit, Leiden und die Gewissheit, sterben zu müssen, gehören zu den Grunderfahrungen des Menschen. Ihnen kann er nicht entfliehen. Es sind Grenzerfahrungen leiblicher und seelischer Anfälligkeit, die zu einer veränderten Selbstwahrnehmung führen. Der Betroffene wird sich selbst zum Objekt seines gestörten Befindens, das er zugleich als Subjekt, als Person erlebt und überwiegend unbewusst gestaltet, bis in die "Leibgestalt" seines Krankseins. Indem der Kranke sich an einen Arzt wendet, wird er auch für den Untersucher zum Objekt von Diagnostik und Therapie. So werden Kranksein und Krankheit zu existenziellen Erfahrungen der eigenen Leiblichkeit und Zeitlichkeit, der bedrohten Selbstbestimmungsfähigkeit und Autonomie. Selbst- und Fremd-Objektivierung bringen die Gefahr der Selbst-Entfremdung zu einem unpersönlichen Gegenstand der Medizin mit sich.Die Begegnung des Arztes mit dem Patienten soll der empathisch zu erfassenden Sorge des Kranken gerecht werden und zu einer sachlich notwendigen, medizinisch angemessenen Behandlung beitragen. In der Sterbephase werden "Begegnung und Funktion" zu menschlicher Begleitung.Das Buch entspringt der fast 40-jährigen Erfahrung des Autors als Internist im Umgang mit Kranken: von der Erstbegegnung und der unmittelbaren Krankenuntersuchung, zum Nachdenken der Sprache des Kranken, zur Wahrheit und Wahrhaftigkeit am Krankenbett bis zur palliativmedizinischen Betreuung und der Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Cover Inhalt Vorwort Die Begegnung des Kranken mit dem Arzt – eine doppelte Entsprechung A) Die asymmetrische Beziehung zwischen dem Arzt und dem Kranken B) Zur Struktur ärztlichen Handelns C) »Zur Sinnstruktur der ärztlichen Handlung« nach Viktor Emil von Gebsattel D) Zur anthropologischen Medizin Viktor von Weizsäckers a) Die Kranker-Arzt-Beziehung als doppelte Entsprechung b) Die pathische Existenz des Menschen c) Die »cyklomorphe Ordnung« der Begegnung von Arzt und Krankem ca) Gegenseitigkeit cb) Umgang cc) Solidarität cd) Gestaltkreis ce) Der zyklomorphe »Vier-Klang« E) Fazit Verantwortung und Vertrauen in der Beziehung zwischen dem Arzt und dem Kranken Die asymmetrische Beziehung zwischen dem Arzt und dem Kranken Verantwortung und Vertrauen als personale Beziehungsbegriffe Die spezifische Verantwortung des Arztes Verantwortung als rollenspezifische Beziehung Vertrauen im Wissenschaftssystem Medizin Normative Aspekte verantwortlichen ärztlichen Handelns Zusammenfassung Krankheit als Sprache – Über Herzschmerzen Aspekte eines für ärztliches Handeln relevanten Menschenbildes Aspekte eines medizinischen Menschenbildes Leiblichkeit Subjekthaftigkeit und Intersubjektivität des Menschen Zeitlichkeit, Endlichkeit und biographische Geschichtlichkeit des Menschen Die pathische Existenz des Menschen Gegenseitigkeit und Solidarität des Menschen Wege zu einem anthropologisch-medizinischen Verständnis des Kranken Die hermeneutische Absicht der Einführung des Subjektes in die Krankheitslehre Der pragmatische Aspekt Der erkenntnistheoretische Aspekt der Einführung des Subjektes in die Medizin Ärztliches Handeln im »Gestaltkreis« Aspekte eines anthropologischen Krankheitsverständnisses Zusammenfassung Futurische Krankheit Zusammenfassung Sprache, Leib und Körper des Kranken Zur Sprache des Kranken Leib, Leib-Sein und Leiblichkeit des Menschen Körper und Körperlichkeit des Menschen Zusammenfassung Vom ärztlichen Handeln zum Blick auf den Menschen A) Die Begegnung des Kranken mit dem Arzt B) Die sog. Krankengeschichte, die Anamnese C) Die Untersuchung des Kranken – die Diagnostik D) Der Mensch in der Therapie E) Der Vorgriff in der Prognose Ausblick Autonomie und Selbstbestimmung des Kranken Zusammenfassung Wahrheit und Wahrhaftigkeit im ärztlichen Alltag Wahrheit und klinische Objektivität Wahrheit und Aufklärung Wieder eine kurze Zwischenbilanz Wahrheit am Sterbebett Nach-Denken Schmerz als Grenzerfahrung – Beitrag zu einer Anthropologie aus dem Schmerz Achtung der Menschenwürde im ärztlichen Handeln – eine Annäherung 1. Menschenwürde im Kontext der Reproduktionsmedizin 2. Achtung der Menschenwürde im Umgang mit erwachsenen Menschen 3. Menschenwürde angesichts des Sterbens und des Todes Zusammenfassung Palliativmedizin – ein neues Paradigma der Medizin Palliative Grundhaltung Aufgaben der PM Strukturen und Methoden der PM Anthropologische und ethische Aspekte der Palliativmedizin Schluss Wie wollen wir sterben? Wie aber wollen wir sterben? Was kann das heißen: »In Würde sterben«? Was aber ist menschen-unwürdig? Und wieder: Wie wollen wir sterben? Wie können und wollen wir selbstbestimmt sterben? Sterbehilfe und Sterbebeistand – wollen und können wir uns im Sterben helfen lassen? Können Überlegungen zu einer ärztlichen Menschenkunde unsere Erwartungen für unser Lebensende beeinflussen? Zusammenfassung Nachwort Literaturverzeichnis Verzeichnis der Erstveröffentlichungen Schmerz, Krankheit, Leiden und die Gewissheit, sterben zu müssen, gehören zu den Grunderfahrungen des Menschen. Ihnen kann er nicht entfliehen. Es sind Grenzerfahrungen leiblicher und seelischer Anfälligkeit, die zu einer veränderten Selbstwahrnehmung führen. Der Betroffene wird sich selbst zum Objekt seines gestörten Befindens, das er zugleich als Subjekt, als Person erlebt und überwiegend unbewusst gestaltet, bis in die "Leibgestalt" seines Krankseins. Indem der Kranke sich an einen Arzt wendet, wird er auch für den Untersucher zum Objekt von Diagnostik und Therapie. So werden Kranksein und Krankheit zu existenziellen Erfahrungen der eigenen Leiblichkeit und Zeitlichkeit, der bedrohten Selbstbestimmungsfähigkeit und Autonomie. Selbst- und Fremd-Objektivierung bringen die Gefahr der Selbst-Entfremdung zu einem unpersönlichen Gegenstand der Medizin mit sich. Die Begegnung des Arztes mit dem Patienten soll der empathisch zu erfassenden Sorge des Kranken gerecht werden und zu einer sachlich notwendigen, medizinisch angemessenen Behandlung beitragen. In der Sterbephase werden "Begegnung und Funktion" zu menschlicher Begleitung. Das Buch entspringt der fast 40-jährigen Erfahrung des Autors als Internist im Umgang mit Kranken: von der Erstbegegnung und der unmittelbaren Krankenuntersuchung, zum Nachdenken der Sprache des Kranken, zur Wahrheit und Wahrhaftigkeit am Krankenbett bis zur palliativmedizinischen Betreuung und der Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen in ihrer letzten Lebensphase.
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