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Bedeutungswandel und Sprachendifferenzierung : Die Entstehung der romanischen Sprachen aus wortsemantischer Sicht

معرفی کتاب «Bedeutungswandel und Sprachendifferenzierung : Die Entstehung der romanischen Sprachen aus wortsemantischer Sicht» نوشتهٔ Klein, Franz-Josef، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Thematik der 'Ausgliederung' der romanischen Sprachen aus dem Lateinischen wurde bisher vor allem aus phonetischer und lexikalischer (onomasiologischer) Sicht behandelt. Die vorliegende Studie versucht, das Problem der Entstehung der romanischen Sprachen aus wortsemantischer Sicht anzugehen. Die Untersuchung bezieht sich auf insgesamt 32 panromanisch erhaltene lateinische Verben, welche auf ihre Bedeutungsentwicklung in den älteren Entwicklungsstufen der romanischen Sprachen untersucht werden. Nach der Diskussion verschiedener theoretischer und methodischer Grundannahmen wird ein repräsentatives Wort in exemplarisch-ausführlicher Weise auf seine Bedeutungsentwicklung untersucht. Hierbei finden sowohl einzelwortbezogene ('semasiologische') als auch einzelwortübergreifende ('paradigmatisch-genetische' und 'paradigmatisch-strukturelle') Beschreibungsmethoden Berücksichtigung. Es folgen in geraffter Form die Darstellungen der übrigen Korpuswörter. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass vor allem das Rumänische und das Iberoromanische sich durch starke semantische Innovationstendenzen vom Lateinischen wegentwickelt haben. Die Sprachen der Zentralromania hingegen zeigen in ihrer Bedeutungsentwicklung eher bewahrende Tendenzen. Als Ursachen für diesen in verschiedener Hinsicht überraschenden Befund sind vor allem geographische und kulturgeschichtliche Faktoren anzunehmen (Isolierung der einzelnen Sprachräume im Mittelalter, Lebendigkeit der schriftlateinischen Tradition). 0. Zur Einleitung: Thema, Forschungsstand, Zielsetzung 15 1. Allgemeines zum wortsemantischen Wandel 21 1.1. Zum Gegenstand der diachronen Wortsemantik 23 1.2. Der semantische Wandel des Einzelworts 30 1.3. Wortsemantische Angleichungs- und Differenzierungsprozesse 46 1.4. Bedeutungswandel als Veränderung von Wortfeld- und Klassenstrukturen. Zum Anspruch der diachron-strukturellen Semantik 54 1.5. Regelmäßigkeiten im wortsemantischen Wandel? Zur Problematik der ‹Bedeutungsgesetze› 60 2. Praktische Probleme der diachronen Bedeutungsforschung 65 2.1. Die Unzugänglichkeit der Bedeutungsebene und das distributioneile Beschreibungsverfahren 66 2.2. Fragen der einzelwortbezogenen Bedeutungsermittlung und -beschreibung im diachronen Zusammenhang 68 2.3. Feldbezogene Beschreibung: Anwendungsprobleme der diachron-strukturellen Semantik 72 2.4. Probleme der vergleichenden diachron-semantischen Wortforschung 75 3. Fragen der vergleichenden diachron-semantischen Wortforschung im romanischen Bereich 82 3.1. Der Ausgangspunkt: Die unterschiedlichen Erscheinungsformen des Lateinischen und ihre semantische Dokumentierung 83 3.2. Der zeitliche Ablauf des semantischen Differenzierungsprozesses im romanischen Bereich. Praktische Konsequenzen 91 3.3. Soziolekte, Gruppensprachen und Dialekte in den älteren Epochen der romanischen Sprachen 94 3.4. Quellen zur semantischen Erforschung des romanischen Wortschatzes in älterer Zeit 97 3.5. Zur Auswahl und Anordnung des lexikalischen Materials 86 4. Ein Beispiel: Die Bedeutungsentwicklung des lateinischen Verbs levare und seiner romanischen Fortsetzungen 109 4.1. Semasiologisch-genetischer Aspekt 110 4.2. Paradigmatisch-genetischer Aspekt: Inhaltliche Parallelentwicklungen im Lateinischen und Romanischen 145 4.3. Paradigmatisch-struktureller Aspekt: Veränderung von Wortfeld- und Klassenstrukturen im Sinnbezirk ‘tragen, führen, treiben’ 155 5. Der lateinische Wortschatz des Sinnbezirks ‘L’activité physique exercée sur des objets’ und seine Bedeutungsentwicklung im Romanischen: Einzeldarstellungen 183 5.1. Teilbezirk ‘Herstellung, Bewahrung, Aufgabe von physischem Kontakt’ 185 5.2. Teilbezirk ‘Physische Einwirkung auf das Patiens mit Ortsveränderung des Patiens’ 210 5.3. Teilbezirk ‘Physische Einwirkung auf das Patiens mit Positionsveränderung des Patiens’ 246 5.4. Übrige Teilbezirke (semasiologische Betrachtung) 262 6. Der lateinische Wortschatz des Sinnbezirks ‘L’activité physique exercée sur des objets’: Tendenzen seiner Bedeutungsentwicklung im Romanischen 278 6.1. Bewahrung, Veränderung und Neuentstehung von Teilsignifikaten in der semantischen Entwicklung der Wörter des Sinnbezirks ‘L’activité physique exercée sur des objets’: Überblicksdarstellung 279 6.2. Zur geographischen Verteilung der semantischen Entwicklungen 293 6.3. Diachron-semantische Charakteristik der einzelnen romanischen Sprachen 299 6.4. Zur Ursachenfrage 322 7. Zusammenfassung und Ausblick 346 Anhang: Wortregister 351 Literatur 353 Die Thematik der 'Ausgliederung' der romanischen Sprachen aus dem Lateinischen wurde bisher vor allem aus phonetischer und lexikalischer (onomasiologischer) Sicht behandelt. Die vorliegende Studie versucht, das Problem der Entstehung der romanischen Sprachen aus wortsemantischer Sicht anzugehen. Die Untersuchung bezieht sich auf insgesamt 32 panromanisch erhaltene lateinische Verben, welche auf ihre Bedeutungsentwicklung in den �alteren Entwicklungsstufen der romanischen Sprachen untersucht werden. Nach der Diskussion verschiedener theoretischer und methodischer Grundannahmen wird ein repr�asentatives Wort in exemplarisch-ausf�uhrlicher Weise auf seine Bedeutungsentwicklung untersucht. Hierbei finden sowohl einzelwortbezogene ('semasiologische') als auch einzelwort�ubergreifende ('paradigmatisch-genetische' und 'paradigmatisch-strukturelle') Beschreibungsmethoden Ber�ucksichtigung. Es folgen in geraffter Form die Darstellungen der �ubrigen Korpusw�orter. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, da� vor allem das Rum�anische und das Iberoromanische sich durch starke semantische Innovationstendenzen vom Lateinischen wegentwickelt haben. Die Sprachen der Zentralromania hingegen zeigen in ihrer Bedeutungsentwicklung eher bewahrende Tendenzen. 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Hierbei finden sowohl einzelwortbezogene ('semasiologische') als auch einzelwortübergreifende ('paradigmatisch-genetische' und 'paradigmatisch-strukturelle') Beschreibungsmethoden Berücksichtigung. Es folgen in geraffter Form die Darstellungen der übrigen Korpuswörter. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, daß vor allem das Rumänische und das Iberoromanische sich durch starke semantische Innovationstendenzen vom Lateinischen wegentwickelt haben. Die Sprachen der Zentralromania hingegen zeigen in ihrer Bedeutungsentwicklung eher bewahrende Tendenzen. Als Ursachen für diesen in verschiedener Hinsicht überraschenden Befund sind vor allem geographische und kulturgeschichtliche Faktoren anzunehmen (Isolierung der einzelnen Sprachräume im Mittelalter, Lebendigkeit der schriftlateinischen Tradition) The study sets out to illustrate the broad lines of the evolution of the Romance languages as reflected at the level of lexical semantics. To this end, 32 Latin verbs are examined with regard to the way their meanings changed in the early stages of the development of the Romance languages. The descriptive methods used are both single-word-oriented and superordinate in their perspective (e.g. semantic field studies). The conclusion arrived at is that Romanian and the Romance languages of the Iberian peninsula display a propensity for semantic innovation leading them to develop away from the Latin in a way that contrasts with the more conservative tendencies observable in the central Romance language areas. The book series Beihefte zur Zeitschrift für romanische Philologie, founded by Gustav Gröber in 1905, is among the most renowned publications in Romance Studies. It covers the entire field of Romance linguistics, including the national languages as well as the lesser studied Romance languages. The editors welcome submissions of high-quality monographs and collected volumes on all areas of linguistic research, on medieval literature and on textual criticism. The publication languages of the series are French, Spanish, Portuguese, Italian and Romanian as well as German and English. Each collected volume should be as uniform as possible in its contents and in the choice of languages. Die vorliegende Untersuchung will die Grundlinien der Entstehung der romanischen Sprachen im Bereich der Wortsemantik aufzeigen. Zu diesem Zweck werden 32 lateinische Verben auf ihre Bedeutungsentwicklung in den älteren Entwicklungsstufen des Romanischen untersucht. Hierbei finden sowohl einzelwortbezogene als auch einzelwortübergreifende (z.B. feldbezogene) Beschreibungsmethoden Anwendung. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, daß das Rumänische und das Iberoromanische sich durch starke semantische Innovationstendenzen vom Lateinischen wegentwickelt haben. Die Sprachen der Zentralromania hingegen zeigen in ihrer Bedeutungsentwicklung eher bewahrende Tendenzen Franz-josef Klein. Includes Bibliographical References (p. 339-360) And Index.
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