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Bedeutung und Gebrauch der deutschen Modalverben : Lexikalische Einheit als Basis kontextueller Vielheit

معرفی کتاب «Bedeutung und Gebrauch der deutschen Modalverben : Lexikalische Einheit als Basis kontextueller Vielheit» نوشتهٔ Baumann, Carolin، منتشرشده توسط نشر Walter de Gruyter GmbH & Co KG در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

An abstract juxtaposition of two intentional verbs, their internal directedness at the other, and the external relation between them become the framework conditions for the semantic substance that creates the German modal verbs. This study proposes the “modal scenario” as a model to describe the meaning of __will, should, must,__ etc., and verifies it using extensive corpus data. Die Studie entwirft ein „modales Szenario" als Modell zur Beschreibung einer einheitlichen lexikalischen Modalverbbedeutung und prüft es anhand umfangreicher Korpusdaten. Wollen, mögen, sollen, dürfen, müssen und können erscheinen darin als Ausdruck von Situationsbedingungen, angeordnet in einem abstrakten Gegenüber aufeinander gerichteter, d.h. intentionaler, Instanzen. Die charakteristische Lesartvielfalt, deren lexemspezifische Ausformung sowie „idiosynkratische" Verwendungsweisen werden als systematischer Wechsel der Bezugsebene aufgrund lexikalisch angelegter Argumentforderungen einerseits und Interaktion mit strukturverwandten Zeichen andererseits erklärbar. „Grammatikalisierter" Bezug auf die aktuelle Kommunikationssituation entsteht, wo sich die nötigen intentionalen Referenten nicht im Dargestellten finden. Damit wechselt auch die Intentionalitätsform der Instanzen im „modalen Szenario" – von Wunsch und Absicht der Dargestellten zu Erfahrung, Urteil, Face der Kommunizierenden. Semantische Interaktion, v.a. mit Tempus und Modus, basiert auf verwandten Bedeutungsstrukturen. Der Konjunktiv wird in einer neuen Beschreibung als Ausdruck von ‚Alterität' gefasst, das Präteritum bezeichnet ‚Distanz'; beides sind Merkmale einer szenischen Struktur. "Als Modell zur Beschreibung der lexikalischen Bedeutung der deutschen Modalverben wird ein "modales Szenario" entworfen und geprüft anhand umfänglicher Korpusdaten. Wollen, dürfen und können, sollen, mögen und müssen erscheinen darin als Ausdruck geordneter Situationsbedingungen im abstrakten Gegenüber aufeinander gerichteter, d.h. intentionaler, Instanzen. Für eine einheitliche Darstellung problematischen Befunde -- eine Mehrzahl von Lesarten, deren lexemspezifische Ausformung, "idiosynkratische" Verwendungsweisen -- werden im Einzelnen aus der konkreten Verwendung erklärbar als systematischer Wechsel der Bezugsdomäne und Interaktion mit strukturähnlichen Zeichen. Bezug auf die aktuelle Kommunikationssituation entsteht, wo sich die nötigen intentionalen Referenten nicht im Dargestellten finden. Damit wechselt auch die Intentionalitätsform der Instanzen im "modalen Szenario" -- von Wunsch und Absicht der Dargestellten zu Perspektive, Urteil, Face der Kommunizierenden"-- Provided by publisher Vorwort Inhaltsverzeichnis Tabellenverzeichnis Abbildungsverzeichnis 1 Einleitung 2 Modalverben und semantische Kategorisierung 3 Das modale Szenario und andere Beschreibungsmodelle 4 Die Modalverblexeme und ihre Lesarten im Einzelnen 5 Exkurs: Diachrone Entfaltung des Wortfelds und Entstehung der Lesarten 6 Modalverbformen und Bedeutung 7 Syntaktische Einbettung des Modalverbs und Bedeutung 8 Fazit Literaturverzeichnis Index "Ein abstraktes Gegenüber zweier intentionaler Instanzen, ihre innere Gerichtetheit auf den je Anderen und die äussere Relation zwischen ihnen bilden als Bedingungsgefüge den semantischen Stoff, aus dem die deutschen Modalverben sind. Diese Studie entwirft das "modale Szenario" als Modell zur Bedeutungsbeschreibung von wollen, sollen, müssen usw. und prüft es anhand umfänglicher Korpusdaten."-- Provided by publisher
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