معرفی کتاب «Baukunst als unmögliche Möglichkeit : Plädoyer für eine unbestimmte Architektur» نوشتهٔ Christian J. Grothaus، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Der Begriff Architektur bezeugt die Balance zwischen »Arché« und »Techné«, die in der europäischen Entwicklung ins Ungleichgewicht zulasten der »Arché« geriet. Christian J. Grothaus zeigt mit den Mitteln der Ästhetik und u.a. entlang an Martin Heideggers Denken über »Physis, Ge-Stell, Kunstwerk und Gegnet« Auswege aus der Dominanz einer »Techné« auf, die als Rationalität, Formalismus und Technikselbstzweck missverstanden wurde. Eine Baukunst als unmögliche Möglichkeit kann die Architektur vor einer latenten Transzendenz-Sehnsucht und der aktuellen Virtualitätsfalle bewahren oder aus dem Tunnelblick der Bauwirtschafts-Effizienz befreien - und ihr über die Themen Präsenz, Ereignis sowie Zeit(-lichkeit) helfen, die »Arché« wiederzufinden. Architektur,Architekturphilosophie,Künstlerische Forschung,Kulturwissenschaft,Performativität,Architecture,Cultural Studies Inhalt Einleitung DYSBALANCEN. VOM VERGESSEN DER ARCHÉ 1. Dysbalancen. Vom Vergessen der Arché 1.1. Die Trias der Artefakte: Zur Arché, Poiesis und Physis bei Aristoteles 1.2. Von der Antike in die Gegenwart: (Bau-)Kunst zwischen Zweck und Zufall 1.3. Am Leitfaden von M. Heidegger: Zur Architektur im „Ge-Stell“ UNMÖGLICHE MÖGLICHKEITEN. EINE ARCHÉ-GRAPHIE 2. Unmögliche Möglichkeiten. Eine Arché-Graphie 2.1. Zur unmöglichen Möglichkeit in der Erhabenheit 2.1.1. Zur Ungleichheit von Schönheit und Proportion bei E. Burke 2.1.2. Zur zaghaften Emanzipation der Erhabenheit bei I. Kant und F. Schiller 2.1.3. Gestaltung heißt Nichtgestalt. Erhabenheit bei T.W. Adorno 2.1.4. Über die Quantität im Reinzustand. Zur Erhabenheit bei J.F. Lyotard 2.1.5. Architektur und Erhabenheit im 20 Jh. am Beispiel von P. Eisenman 2.2. Zwischenstück: Möglichkeit, Kraft und Material bei Aristoteles 2.3. Unmögliche Möglichkeit im Material 2.3.1. Materie als All-Eines bei G. Bruno und B. de Spinoza 2.3.2. Zum Band in der Materie bei F.W.J. Schelling 2.3.3. Über die Erde, den Streit und den Riss bei M. Heidegger 2.3.4. Die Real-Möglichkeit als Substrat bei E. Bloch 2.3.5. Dialoge mit dem Material bei J. Itten und L. Moholy-Nagy BALANCEN. VOM WIEDERFINDEN DER ARCHÉ 3. Balancen. Vom Wiederfinden der Arché 3.1. Chora, Gegnet und Geviert: Zum Gefüge der Arché 3.2. Über das Ereignis: Architektur und Zeit(-lichkeit) 3.3. Zur Performativität in Architektur und Urbanismus Literatur
Der Begriff Architektur bezeugt die Balance zwischen »Arché« und »Techné«, die in der europäischen Entwicklung ins Ungleichgewicht zulasten der »Arché« geriet.Christian J. Grothaus zeigt mit den Mitteln der Ästhetik und u.a. entlang an Martin Heideggers Denken über »Physis, Ge-Stell, Kunstwerk und Gegnet« Auswege aus der Dominanz einer »Techné« auf, die als Rationalität, Formalismus und Technikselbstzweck missverstanden wurde.Eine Baukunst als unmögliche Möglichkeit kann die Architektur vor einer latenten Transzendenz-Sehnsucht und der aktuellen Virtualitätsfalle bewahren oder aus dem Tunnelblick der Bauwirtschafts-Effizienz befreien - und ihr über die Themen Präsenz, Ereignis sowie Zeit(-lichkeit) helfen, die »Arché« wiederzufinden.
The etymology of architecture has deep allusions in Western culture. "Architecture" or "arché-techné" derives its life from a tense interaction between "basic force" and "knowledgeable fabrication". These two poles should be in balance but are not. Christian J. Grothaus pursues examples from antiquity, the Enlightenment, and the classical modern that document the struggle for and against the dominance of arché techné. He demonstrates that an "impossible possibility" proves the potential of the right architecture to prevail against current virtuality escapism, building and construction efficiency, or phantasms of timelessness