معرفی کتاب «BAND Wirtschafts- und Währungsunion auf dem Prüfstand: Schritte zur weiteren Integration Europas» نوشتهٔ Norbert Eickhoff (editor); Manfred Harrer (editor); Rolf Hasse (editor); Rolf Hasse (editor); Joachim Starbatty (editor)، منتشرشده توسط نشر De Gruyter Oldenbourg در سال 1997. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Das Thema ist zugleich eine Frage. Die Frage lautet: Können die Politiker das realisieren, worüber sie sich in Maastricht einigten -eine Währungsunion -, ohne das zu realisieren, worüber sie sich nicht einig waren -eine wirkliche Wirtschaftsunion und sogar eine politische Union? Und wenn das nicht realisiert wird (und ich glaube, daß das nicht realisiert wird): Was bedeutet das für die weitere europäische Integration? Der Vertrag von Maastricht beinhaltet eine Währungsunion, also eine einzige Währung, eine Währungspolitik -konzipiert und ausgeführt von einer gemeinsamen europäischen Zentralbank. Der Vertrag von Maastricht beinhaltet auch eine Wirtschaftsunion, die aber keine gemeinsame Politik voraussetzt; vielmehr sind die Mitgliedstaaten souverän. Sie verpflichteten sich jedoch zu -einer Koordination der Wirtschaftspolitiken, -einem Verzicht auf übermäßige Defizite in ihren nationalen Staatshaushalten. Anders gesagt: Die Mitgliedstaaten verpflichten sich, in Zukunft das zu tun, was sie in der Vergangenheit längst hätten tun sollen, aber nicht taten. Was würde passieren, wenn sie dies auch in Zukunft nicht täten? Die Währungsunion würde nicht Stand halten, weil die gemeinsame Währungspolitik überfordert wäre. Es würde das geschehen, was in Deutschland nach der Wiedervereinigung geschah, jedoch mit dem Unterschied, daß es in Deutschland einen Konsens über die Notwendigkeit einer antiinflationären Währungspolitik gab -durchgesetzt von einer unabhängigen Zentralbank. In der Europäischen Währungsunion wird es diesen Konsens zu Beginn, zumindest in diesem Umfang, nicht geben. Und eine eigenständige, unabhängige Zentralbank kann nur dann funktionieren, wenn ihre Politik eine aus-Einen solchen Bericht hat das EWI Mitte November 1995 vorgelegt.
Das Buch liefert mit einer Übersetzung des Menon eine fortlaufende Kommentierung dieses Dialogs. Dabei wird auf die Analyse der Argumente ebenso Wert gelegt wie auf die Beachtung literarischer Aspekte, die vermuten lassen, dass Platon dieses Werk für eine Zuhörerschaft in Sizilien verfasst hat. Zusammen mit den an die Komödie erinnernden Elementen ergibt sich daraus ein neues Verständnis bestimmter philosophischer Positionen, die dem Menon zugeschrieben werden.
Aus der Sicht des Autors Platon ist es das Ziel dieses Dialoges, einem sizilischen Publikum Sokrates als einen Meister der dialektischen Untersuchung nahezubringen:
- Im ersten Teil des Dialoges wird am Beispiel der Definition von Figur deutlich gemacht, dass eine korrekte (lexikalische) Definition jedenfalls die Koextensivität von Definiendum und Definiens garantieren muss.
- In einem Mittelstück wird Menon (und der Leser) über den Nutzen der Erkenntnis des eigenen Nichtwissens aufgeklärt.
- Im Schlussteil des Dialoges erweist sich Sokrates als jemand, der souverän mit dem Verfahren der Untersuchung im Ausgang von einer Voraussetzung aus umgehen kann.
Sowohl historisch wie philosophisch interessierte Leser werden aus dieser Deutung des Menon neue Erkenntnisse gewinnen können.
Vorwort Inhaltsverzeichnis I. Wirtschafts- und Währungsunion II. Sozialunion III. Regierungskonferenz IV. Europa - Vielfalt statt bürokratischer Einfalt V. Überlegungen und Empfehlungen zur Währungsunion Autorenverzeichnis