»Bald sind wir aber Gesang« : Essays zu Oper, Musik und Literatur
معرفی کتاب «»Bald sind wir aber Gesang« : Essays zu Oper, Musik und Literatur» نوشتهٔ Uwe Schweikert، منتشرشده توسط نشر J. B. Metzler'sche Verlagsbuchhandlung & Carl Ernst Poeschel GmbH در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
„Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an." Was der Dichterkomponist E. T. A. Hoffmann aussprach, verfolgen die in diesem Band versammelten Essays zunächst an literarischen Beispielen: Schiller, Tieck, Hölderlin, Balzac, Jahnn und anderen. Die Perspektive ist dabei eine doppelte – einmal wie Musik zum Gegenstand von Literatur wird, zum andern wie Texte von der Musik aufgegriffen werden und in ihr weiterwirken. Im Mittelpunkt steht die Oper, mit bekannten Meisterwerken von Mozart, Beethoven, Rossini, Smetana, Wagner und Strauss. Ins Blickfeld geraten aber auch selten gespielte Opern des jungen Verdi, Oratorien Schumanns sowie die Solitäre gänzlicher Außenseiter wie George Enescu oder Frank Martin. In 25 Werkporträts schließt Uwe Schweikert sie für die Leserinnen und Leser unter musikalisch-dramaturgischen Aspekten auf, betrachtet das Verhältnis von Libretto und Musik und macht auf eindringliche Weise deutlich, wie die Opern in ihrer Zeit stehen und zugleich je ganz eigene ästhetische Lösungen gestalten. Inhalt Musik und Literatur »Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an« Gedanken zum Verhältnis von Literatur und Musik Das Gewicht der Worte Dichtung als Musik Musik als Dichtung »Musik ist der durch Weisheit geordneten Seele Labung« Christian Friedrich Daniel Schubart als Musiker, Musikschriftsteller und Komponist. Eine Annäherung in drei Schritten Erster Schritt : Schubart als Musiker Zweiter Schritt : Schubart als (Lieder-)Komponist Dritter Schritt : Schubart als Musikschriftsteller Musikalische Wirkung eneines Unmusikalischen. Schiller und die Musik »Die Musik wirkte nur dunkel auf ihn« »Freude, schöner Götterfunken« Donizetti, Rossini und andere Verdi – »Giovanna d’Arco« und »I masnadieri« »Luisa Miller« – von der Konvention zu neuen Ufern »... es gibt in diesem Drama nichts Historisches« – Verdis »Don Carlos« Ausklang : Tschaikowsky, Fibich, Dvorák und Puccini »... bald sind wir aber Gesang«Friedrich Hölderlin und die Musik »... wie auf schwankem Kahne der See« Widerspiegelungen Hölderlins in der Musik der Moderne »Musik ist Dichtkunst« Poetik des Musikalischen bei Wackenroder und Tieck »Das musikalische Dramader Zukunft« Musik und Musikästhetik in Balzacs Romanzyklus »Die menschliche Komödie« »Das Ganze ist die Musik« Musik in Hans Henny Jahnns Romanzyklus» Fluß ohne Ufer« Opern »Martern aller Arten« Über eine Arie Mozarts und wie man mit ihr umgeht »Eine fast neue Art des Schauspieles« Libretto und Musik in Mozarts» Le nozze di Figaro« »Senza alcun Ordine ...« Drama und Musik in Mozarts »Don Giovanni« Verführbarkeit von beiden Seiten. Zur Dramaturgie von Mozarts »Così fan tutte« »La clemenza di Tito« – eine »echte« Oper ? Oder : Wie sich Mozart den Opera-seria-Typus anverwandelte »Die oper erwirbt mir die Märtirerkrone« Von der »Leonore« zum »Fidelio« – Beethovens Ringen um seine einzige Oper »Heutzutage singt man,was sich zu sagen nicht lohnt« Libretto und Musik in Rossinis »Il barbiere di Siviglia« »Mit Gesang zum Sterben bringen« Vincenzo Bellini und seine Oper» Beatrice di Tenda« Oper für einen Tag Verdis »Un giorno di regno« zwischen Tradition und Neuansatz Von Mailand nach Jerusalem. »I Lombardi alla prima crociata« »Nicht für den Betsaal, sondern für heitre Menschen« Robert Schumanns weltliches Oratorium» Das Paradies und die Peri« Verdis »I due Foscari« Eine Oper zwischen politischem Ideendrama und Individualtragödie »Ein fürchterliches Gesellschaftsgemälde« Giuseppe Verdis Schiller-Oper »I masnadieri« – vom Libretto aus betrachtet Ein verbreiteter Irrtum Präzise Treue Verskunst mit pöbelhafter Sprache Räubergesänge Vorstellung des Bösewichts Leidender Onkel, schmachtende Nichte Mutwilligste Lustigkeit Zweischneidige Nähe Vielsagende Brüche »Einsam und wild und fremd« Verdis »Il corsaro« – eine Oper nach Byron »Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis« Szenen aus Goethes »Faust« von Robert Schumann »Unbewusst – höchste Lust« Wagners »Tristan und Isolde« zwischen esoterischer Kunstreligion und Zukunftsmusik »Die lokale Oper wird Weltoper« Die Tanzszenen in Bedřich Smetanas »Verkaufter Braut« »... Glücklich macht uns Illusion« Tanz, Maske, Ironie und tiefere Bedeutung in der »Fledermaus« Auf der Suche nach der musikalischen Wahrheit Nikolai Rimsky-Korsakows Oper »Die Zarenbraut« Dramaturgie des Schweigens Maurice Maeterlinck und Claude Debussy Oper »Pelléas et Mélisande« »Die Musik hat ganz andere Mittel« Hofmannsthals »Elektra« : Von der Tragödie zum Libretto für Strauss »Die ganze Welt ist Bühne« Theater auf dem Theater – Hofmannsthals/Strauss’ »Ariadne auf Naxos« im Spiegel der Operngeschichte »Die letzte romantische Oper« Hugo von Hofmannsthal, Richard Strauss und »Die Frau ohne Schatten« – Versuch, sich über eine 100‐jährige Schönheit zu verständigen Schuldlos schuldig. George Enescus Tragédie lyrique »Oedipe« »Je vois clair !« – »Ich sehe klar« Leitmotivische Vernetzungen Bannende Faszination Reine Emotion »Pfeile der Sehnsuchtnach dem anderen Ufer« Frank Martin und sein Opern-Oratorium» Le Vin herbé« – ein Solitär zwischen den Gattungen Nachbemerkung Drucknachweise Musik und Literatur Oper Anmerkungen In 25 Werkportrats schliesst Uwe Schweikert sie fur die Leserinnen und Leser unter musikalisch-dramaturgischen Aspekten auf, betrachtet das Verhaltnis von Libretto und Musik und macht auf eindringliche Weise deutlich, wie die Opern in ihrer Zeit stehen und zugleich je ganz eigene asthetische Loesungen gestalten.
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