Bach-Rezeption ALS Kulturelle Praxis: Johann Sebastian Bach Zwischen 1750 Und 1829 in Berlin (Archiv Fur Musikwissenschaft - Beihefte) (German Edition)
معرفی کتاب «Bach-Rezeption ALS Kulturelle Praxis: Johann Sebastian Bach Zwischen 1750 Und 1829 in Berlin (Archiv Fur Musikwissenschaft - Beihefte) (German Edition)» نوشتهٔ Evelyn Buyken، منتشرشده توسط نشر Franz Steiner Verlag Wiesbaden GmbH در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Trotz zahlreicher musikwissenschaftlicher Arbeiten hat die Vorstellung einer plötzlichen Wiederentdeckung J. S. Bachs durch F. Mendelssohn Bartholdy im Jahr 1829 beharrlich das kulturelle Gedächtnis bestimmt. Diese Studie setzt sich kritisch mit dieser Art von musikhistoriographischer und -wissenschaftlicher Wissensproduktion auseinander und definiert auf der Basis umfassender Quellenstudien und -kritik den Begriff der Rezeption neu, nämlich im Sinne einer Vielfalt kultureller Praxis. Denn die frühe Rezeption J. S. Bachs zwischen 1750 und 1829 fand auf vielfältige und distinkte Art und Weise in Berlin statt: Bachs Musik war Experimentierfeld musikalischer Praxis in häuslich-intimer Atmosphäre, musikalisches Vermittlungsprogramm im privaten Bürgerhaus und Diskussionsstoff in Briefen. Evelyn Buyken zeichnet ein plastisches Bild dieser oft nur marginal behandelten frühen Phase der Bach-Rezeption. Im Fokus stehen die unterschiedlichen Rezeptionspraktiken, ihre Trägerinnen und Träger sowie die Räume und Medien, in denen die Musik Bachs nach 1750 aufgeführt und besprochen wurde. Mikrostudien zu Lea Mendelssohn Bartholdy und Sara Levy nehmen den häuslich-familialen Musikraum besonders in den Blick. VORWORT INHALT EINLEITUNG ERSTER TEIL EINE METHODENKRITISCHE GRUNDIERUNG: BACH UND REZEPTION 1. ZUR FORSCHUNGSLAGE: REZEPTION IN DER BACH-HISTORIOGRAPHIE 1.1 Ausgangslage: Kritische Betrachtung des Rezeptionsbegriffs 1.1.1 Reduktion von Rezeption auf Komposition und öffentliche Interpretation 1.1.2 Hierarchisierung von Rezeptionspraktiken 1.1.3 Rezeptionslücke: Das Problem 18. Jahrhundert 1.2 Ideologeme im Rezeptionsdiskurs 1.2.1 Öffentlichkeit 1.2.2 Geschlecht 1.2.3 Werk 1.3 Folgen: Bach-Rezeption zwischen Inklusion und Exklusion 2. ZUR METHODE: REZEPTION ALS PRAXIS 2.1 Praxisvielfalt statt Praxisreduktion 2.1.1 Akzentverlagerung vom Werk in das soziale Alltagsverhalten 2.1.2 Materialität 2.2 Weibliche Handlungsräume 2.3 Historizität von Praktiken ZWEITER TEIL BACH-REZEPTION I: BACH REFLEKTIEREN ZWISCHEN 1750 UND 1829 IN BERLIN 1. DISKURSIVE DIMENSION VON REZEPTIONSPRAXIS – METHODISCHE VORÜBERLEGUNGEN 2. BACH-DISKURSE ZWISCHEN 1750 UND 1829 IN BERLIN. EIN ÜBERBLICK 2.1 Zwischen strengem und freiem Stil – Ein Spannungsfeld entsteht 2.2 Bach, der Kontrapunktiker 2.3 Bach, das Genie 2.4 Bach, der Nationale 3. MIKRO-BLICK LEA MENDELSSOHN BARTHOLDY: BACH REFLEKTIEREN IN BRIEFEN 3.1 Voraussetzungen und Kontexte 3.1.1 Zwischen den Interessensgebieten der Forschung: Ein Forschungsrückblick 3.1.2 Mitten in der Bach-Forschung: Methodisches Konzept 3.1.3 Quellenkorpus 3.1.4 Briefe: Gattung – Probleme – Lesarten 3.1.5 Eine Frage der Wirkung: Familie zwischen Innen und Außen 3.1.6 Selbstverständnis: Die Mutter als Musikvermittlerin 3.2 „Die wahre, keusche, stärkende, nicht erschlaffende Gewalt der Musik“: Bach-Diskurse bei Lea Mendelssohn Bartholdy 3.2.1 Bach und Rossini 3.2.2 Bach und das „Alterthum“ 3.2.3 Bach und Aufführungspraxis 3.2.4 Bach und Erziehung 4. ZUSAMMENFASSUNG: BACH REFLEKTIEREN DRITTER TEIL BACH-REZEPTION II: BACH PRAKTIZIEREN ZWISCHEN 1750 UND 1829 IN BERLIN 1. BACH IN DEN RÄUMEN BERLINS: SOZIALE DIMENSION VON REZEPTIONSPRAXIS 1.1 Berlin als Musikraum – Bach-Räume Berlins 1.2 Medien der Bach-Rezeption 2. BACH-REZEPTIONSPRAKTIKEN ZWISCHEN 1750 UND 1829 IN BERLIN. EIN ÜBERBLICK 2.1 Die Kopierstube 2.1.1 Kopieren 2.1.2 Drucken und Verlegen 2.2 Der Hof 2.2.1 Der Hofmusiker in außerhöfischen Kontexten 2.2.2 Anna Amalia von Preußen 2.3 Der Haushalt 2.3.1 Familie Stahl 2.3.2 Familie Itzig 2.3.3 Familie Wessely 2.3.4 Familie J. P. Salomon 2.3.5 Familie von Voß 2.3.6 Familie Mendelssohn Bartholdy 2.4 Der Saal 2.4.1 Konzert für Kenner und Liebhaber 2.4.2 Fließsche Konzert 2.4.3 Sebaldts Liebhaberkonzert 2.5 Der Verein 3. MIKRO-BLICK SARA LEVY: BACH PRAKTIZIEREN IM SALON 3.1 Voraussetzungen und Kontexte 3.1.1 Quellenlage und Forschungsüberblick 3.1.2 Rezeptionsnarrative 3.1.3 Biographische Kontexte 3.1.4 Musikalischer Werdegang 3.1.5 Sara Levys Mitgliedschaft in der Sing-Akademie zu Berlin 3.2 „Es ward Musik gemacht“: Bach-Rezeptionspraktiken bei Sara Levy 3.2.1 Bach sammeln 3.2.2 Bach spielen 3.2.3 Bach vernetzen 3.2.4 Bach fördern 3.2.5 Bach salonfähig machen 4. ZUSAMMENFASSUNG: BACH PRAKTIZIEREN SCHLUSS ABKÜRZUNGEN QUELLENVERZEICHNIS LITERATURVERZEICHNIS PERSONENREGISTER Trotz zahlreicher musikwissenschaftlicher Arbeiten hat die Vorstellung einer plötzlichen Wiederentdeckung J. S. Bachs durch F. Mendelssohn Bartholdy im Jahr 1829 beharrlich das kulturelle Gedächtnis bestimmt. Diese Studie setzt sich kritisch mit dieser Art von musikhistoriographischer und -wissenschaftlicher Wissensproduktion auseinander und definiert auf der Basis umfassender Quellenstudien und -kritik den Begriff der Rezeption neu, nämlich im Sinne einer Vielfalt kultureller Praxis. Denn die frühe Rezeption J. S. Bachs zwischen 1750 und 1829 fand auf vielfältige und distinkte Art und Weise in Berlin statt: Bachs Musik war Experimentierfeld musikalischer Praxis in häuslich-intimer Atmosphäre, musikalisches Vermittlungsprogramm im privaten Bürgerhaus und Diskussionsstoff in Briefen. 0Evelyn Buyken zeichnet ein plastisches Bild dieser oft nur marginal behandelten frühen Phase der Bach-Rezeption. Im Fokus stehen die unterschiedlichen Rezeptionspraktiken, ihre Trägerinnen und Träger sowie die Räume und Medien, in denen die Musik Bachs nach 1750 aufgeführt und besprochen wurde. Mikrostudien zu Lea Mendelssohn Bartholdy und Sara Levy nehmen den häuslich-familialen Musikraum besonders in den Blick Despite numerous musicological works, the idea of a sudden rediscovery of J. S. Bach by F. Mendelssohn Bartholdy in 1829 persistently determined cultural memory. This study deals critically with this kind of music-historiographical and scientific knowledge production and redefines the concept of reception on the basis of comprehensive source studies and criticism, namely in the sense of a variety of cultural practice. For the early reception of J. S. Bach between 1750 and 1829 took place in Berlin in many different ways: Bach's music was an experimental field of musical practice in a domestic-intimate atmosphere, a musical mediation program in the private community center and a topic of discussion in letters. Evelyn Buyken paints a vivid picture of this often marginally treated early phase of Bach reception. The focus is on the different reception practices, their wearers and the spaces and media in which Bach's music was performed and discussed after 1750. Micro studies on Lea Mendelssohn Bartholdy and Sara Levy take a closer look at the home-family music room. -- cf. Google translate
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