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Autobiographisches : Ellen Olestjerne, Roman, Novellen, Schriften, Selbstzeugnisse

معرفی کتاب «Autobiographisches : Ellen Olestjerne, Roman, Novellen, Schriften, Selbstzeugnisse» نوشتهٔ Fanny zu Reventlow، منتشرشده توسط نشر F. A. Herbig. in Langen Müller Verlag GmbH در سال 1979. این کتاب در 4 صفحه، فرمت epub، زبان آلمانی ارائه شده است.

Franziska Gräfin zu Reventlow: Autobiographisches. München 1980. Entstanden 1900–1902. Erstdruck: München (J. Marchlewsky & Co.) 1903. Franziska Gräfin zu Reventlow veröffentlichte ihren Roman Ellen Olestjerne im Jahr 1903. Dieser erste, stark autobiografisch gefärbte Roman erzählt die Geschichte ihrer Kindheit, ihrer Auseinandersetzungen mit den Eltern (insbesondere ihrer Mutter), ihrer Jugend in Lübeck mit erster Liebe und Ibsenklub, und schließlich ihres Eintauchens in die Münchner Bohème und ihrer ersten Jahre in München bis zur Geburt ihres Sohnes. Franziska Gräfin zu Reventlow begann mit der Arbeit an Ellen Olestjerne während einer Reise nach Griechenland im Jahr 1900 und beendete ihn 1902. In diesem Erstlingswerk verschmelzen Autobiografie und Selbstentwurf zu einem packenden Roman mit großer literarischer und kulturhistorischer Bedeutung. Franziska Gräfin zu Reventlow wurde am 18. Mai 1871 in Husum geboren und starb am 26. Juli 1918 in Locarno. Sie war Schriftstellerin, Übersetzerin und Malerin. Sie wurde berühmt als »Skandalgräfin« oder »Schwabinger Gräfin« der Münchner Bohème. Ihr vollständiger Name lautet Fanny Liane Wilhelmine Sophie Auguste Adrienne Gräfin zu Reventlow. Ihre Familie unterhielt freundschaftliche Beziehungen zu dem Schriftsteller Theodor Storm und zur Familie des späteren Mitbegründers der Soziologie in Deutschland Ferdinand Tönnies. 1887 wurde sie aus einem Mädchenpensionat in Thüringen wegen »nicht zu bändigender Widerspenstigkeit« ausgeschlossen. Als ihre Eltern 1892 den heimlichen Liebesbriefwechsel mit ihrem Freund Emanuel Fehling entdeckten, wurde sie zur »Besserung« bei einer Pastorenfamilie auf dem Land in der Nähe von Flensburg untergebracht. Von dort floh sie 1893 zu Bekannten nach Wandsbek und überwarf sich dadurch für immer mit ihrer Familie. Der Besuch ihres im gleichen Jahr sterbenden Vaters wurde ihr verwehrt. Reventlow führte ab 1895 ein eigenständiges, wenn auch von dauernder finanzieller Not und Krankheit sowie mehreren Fehlgeburten gekennzeichnetes Bohèmeleben. Am 1. September 1897 wurde ihr Sohn Rolf geboren; den Namen des Vaters verschwieg sie zeitlebens. Ihren Unterhalt verdiente Reventlow zum Teil mit literarischen Übersetzungen für den Albert Langen Verlag und mit kleineren schriftstellerischen Arbeiten für Zeitschriften und Tageszeitungen. Nicht wenige Einkünfte verdankte sie schließlich der Schnorrerei und den Spenden ihrer männlichen Bekanntschaften. Mit ihrem Sohn Rolf unternahm sie Reisen unter anderem nach Samos (1900), Italien (1904, 1907) und Korfu (1906/1907). Im Oktober 1910 verließ sie München und lebte die folgenden Jahre in Ascona am Lago Maggiore. 1916 zog sie nach Muralto am Lago Maggiore, nur wenige Kilometer von Ascona entfernt. Am 26. Juli 1918 starb Fanny zu Reventlow im Alter von 47 Jahren in einer Klinik in Locarno an den Folgen eines Fahrradsturzes. Die Grabrede hielt der Schriftsteller Emil Ludwig. Ihre Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof der Kirche Santa Maria in Selva in Locarno. Ellen Olestjerne, Roman.--novellen.--schriften.--selbstzeugnisse. Franziska Gräfin Zu Reventlow ; Hrsg. Von Else Reventlow ; Mit E. Nachw. Von Wolfdietrich Rasch.
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