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Auszug aus dem Lager - Zur Überwindung des modernen Raumparadigmas in der politischen Philosophie

معرفی کتاب «Auszug aus dem Lager - Zur Überwindung des modernen Raumparadigmas in der politischen Philosophie» نوشتهٔ Ludger Schwarte; Akademie der Künste (Berlin, Germany); Freie Universität Berlin.; Graduiertenkolleg "Mediale Historiographien."; Zentrum für Literaturforschung (Berlin, Germany)، منتشرشده توسط نشر Transcript Verlag f ur Kommunikation در سال 2007. این کتاب در 7 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Wie läßt sich verhindern, daß je wieder Lager errichtet werden, in denen Menschen entrechtet, gequält oder gar ermordet werden? Daß diese Frage nach wie vor aktuell ist, belegen auch in heutigen Demokratien noch existierende Lager. Dieses Buch untersucht die bereits von Hannah Arendt entwickelte These, das Lager sei das Paradigma des modernen Raums. Die Perspektive verschärft sich im Zusammenhang mit der Diskussion um die Entstehung der Biopolitik bei Michel Foucault, der die Lager auf Praktiken der Produktion von Leben und die politische Kontrolle von Populationen seit dem 18. Jahrhundert zurückführt. Giorgio Agamben schließlich sieht in den Lagern die Matrix des Raums, in dem wir leben. Die Erörterung der vorliegenden Ansätze wird ergänzt durch Sondierungen der ästhetischen Bedingungen des Funktionierens von Lagern: Was ist ein Lager? Wie ist die Erfahrung des Lagers zu vermitteln? Was bleibt, wenn ein Lager zu funktionieren aufgehört hat? Lager,Philosophie,Architektur,Film,Literatur,Raum,Biopolitik,Politik,Politische Philosophie,Philosophy,Architecture,Literature,Space,Biopolitics,Politics,Political Philosophy Von Der Auflösung Der Seinsgebundenheit : Die Entstehung Der Wissenssoziologie In Deutschland Und Ihr Weg In Die Emigration / Gerald Hartung -- Heillose Historie : Sinn Der Geschichte Und Geschichtlicher Sinn In Autobiographie Und Geschichtstheorie Karl Löwiths / Martin Kagel -- Humanistische Begründung Der Geschichte : Ernst Cassirers Kozeption Von Philosophie- Und Wissenschaftsgeschichtsschreibung Während Der Exilszeit / Herbert Kopp-oberstebrink -- Historismuskrise Und Dritter Humanismus : Werner Jaegers Beiträge Zum Humanitatsdiskurs / Kay Schiller -- Arthur Liebert : Ein Geschäftsführer Des Philosophischen Humanismus Im Exil / Reinhard Mehring -- Selbstvergewisserung Im Exil : Autobiographische Dimensionen Einer Meistererzählung : Die Verspätete Nation Von Helmuth Plessner / Carola Dietze -- From Germany To Italy To America : The Migratory Significance Of Kristeller's Ficino In The 1930s / Warren Boutcher -- Europas Geistige Emanzipation : Die Italienische Renaissance In Den Amerikanischen Publikationen Leonardo Olschkis / Anke Dörner -- On The Significance Of Extraterritoriality In Siegfried Kracauer's Writings On Film And History / Tara Forrest -- Hannah Arendt : Totale Herrschaft, Biographisches Experiment Und Die Zukunft Politischen Denkens / Ludger Schwarte -- Intellectuals Of Our Time : The Humanist Approach Of Karl Jaspers And Hannah Arendt / Suzanne Kirkbright. Gerald Hartung, Kay Schiller (hg.). Papers Presented At A Conference Held September 25-27, 2002 At The Zentrum Für Höhere Studien , University Of Leipzig. Includes Bibliographical References. German And English. Seit über 30 Jahren setzen Oskar Negt und Alexander Kluge die Kritische Theorie fort. Ihre im Abstand von etwa zehn Jahren erschienenen drei gemeinsam verfassten Bücher sowie ihre Fernsehgespräche sind seit 2001 im Doppelband »Der unterschätzte Mensch« zusammengefasst. Dieser »gemeinsamen Philosophie« widmen sich die drei Gespräche und elf Aufsätze im vorliegenden Buch. Oskar Negt wird über Grundzüge seines Denkens, aber auch über sein Leben befragt, Alexander Kluge antwortet auf Fragen zum Verhältnis von Natur, Arbeit und Wertgesetz, Dirk Baecker erläutert im Gespräch Beziehungen zwischen Kritischer und Systemtheorie. Drei Beiträge verfolgen zunächst die mündliche und schriftliche Form der Gedankenproduktion von Kluge und Negt sowie deren Verhältnis (Burmeister, Bauer, Hahn). Vier Aufsätze untersuchen zentrale Kategorien wie ›Zusammenhang‹ (Holl), ›Eigensinn‹ (Jäger), ›Verdinglichung‹ (Kerber) ›Vernunft‹ (Stollmann), und vier weitere beschreiben nähere politische (Bock), ästhetische (Schulte) oder historische Zusammenhänge der Theorie wie die utopische Dimension (Mieth) und die Beziehungen zur Aufklärung des 18. Jahrhunderts (Siebers). Inhalt Vorwort Das Öffnen der Lager und das Schließen der Augen Das Lager als Paradigma der Moderne? Bemerkungen über die moderne biopolitische Regierung Enthüllungen. Zur Kritik des „nackten Lebens“ Bio-Politik versus Lagerparadigma. Eine Diskussion anhand des Lebensbegriffs bei Agamben und Foucault Das Lager als Matrix der Moderne? Kritische Reflexionen zum biopolitischen Paradigma Lager und Belagerung. Zur Geschichte des Ausnahmezustandes „Zaun des Gesetzes“ und „eisernes Band“. Zur politischen Topologie bei Hannah Arendt Lager in Demokratien Auszug aus dem Lager Auszug aus der „Lagerzivilisation“. Russische Lagerliteratur im europäischen Kontext Nationalsozialistische Biopolitik und die Architektur der Konzentrationslager Barackenlager. Zur Nutzung einer Architektur der Moderne Alles Theater? Decodierung einer Hinrichtung im Frauenlager von Majdanek (Neue) Gemeinschaften. Muster biopolitischer Raumordnung Sonderzone Heimat. Altstadt im modernen Städtebau Die Bilder sollen gegen sich selbst aussagen Anhang Zu den Autoren Abbildungsnachweis Wie läßt sich verhindern, daß je wieder Lager errichtet werden, in denen Menschen entrechtet, gequält oder gar ermordet werden? Daß diese Frage nach wie vor aktuell ist, belegen auch in heutigen Demokratien noch existierende Lager. Dieses Buch untersucht die bereits von Hannah Arendt entwickelte These, das Lager sei das Paradigma des modernen Raums. Die Perspektive verschärft sich im Zusammenhang mit der Diskussion um die Entstehung der Biopolitik bei Michel Foucault, der die Lager auf Praktiken der Produktion von Leben und die politische Kontrolle von Populationen seit dem 18. Jahrhundert zurückführt. Giorgio Agamben schließlich sieht in den Lagern die Matrix des Raums, in dem wir leben. Die Erörterung der vorliegenden Ansätze wird ergänzt durch Sondierungen der ästhetischen Bedingungen des Funktionierens von Lagern: Was ist ein Lager? Wie ist die Erfahrung des Lagers zu vermitteln? Was bleibt, wenn ein Lager zu funktionieren aufgehört hat?-- Provided by publisher In den letzten Jahren rückt das Thema »Biographie und Historiographie« immer mehr in den Mittelpunkt der Kulturgeschichtsschreibung. Das Interesse an sogenannten »intellektuellen« oder »philosophischen Biographien« vornehmlich des 20. Jahrhunderts nimmt zu. Der Band widmet sich diesem Themenbereich und geht dabei der Frage nach, wie die individuelle Lebenserfahrung der jüdisch-deutschen humanistischen Gelehrten während der Emigration aus Deutschland in den 30er und 40er Jahren des zurückliegenden Jahrhunderts in ihren Arbeiten zur Kultur- und Literaturgeschichte sowie zur Philosophie und Philosophiegeschichtsschreibung reflektiert wird. Die These lässt sich folgendermaßen formulieren: Die Form der Gelehrsamkeit kann in einem signifikanten Maß als eine Antwort auf die individuelle Lebenssituation und als Produkt einer anhaltenden Suche nach emblematischen Denkmodellen für die Bewältigung existenzieller Fragen im »Zeitalter der Extreme« (Eric Hobsbawm) gelesen werden. Der Wunsch nach einer Korrektur und Verbesserung der menschlichen Natur ist so alt wie die Menschheit selbst. Doch heute stehen für derart tief greifende »Umbauarbeiten« immer perfektere medizinische Technologien zur Verfügung: Schönheitschirurgie, Lifestyle-Psychopharmaka, »Hirnschrittmacher«, Gen-Doping. Im Zuge dieser nicht-krankheitsbezogenen Manipulationen wird aus dem Patientenkörper zunehmend eine Baustelle, die aus philosophischer, kulturwissenschaftlicher, medizinethischer und psychologischer Sicht bislang nicht hinreichend inspiziert worden ist. Wo liegen die Grenzen zwischen kreativer Selbstgestaltung und autoaggressiver Selbstverstümmelung, zwischen Selbstverwirklichung und Anpassung, zwischen einer Befreiung von den Fesseln der Natur und der Hybris »transhumaner Expansion«? Mit Beiträgen u.a. von Kurt Bayertz, Matthias Kettner, Kurt W. Schmidt, Julia Schoch, Bettina Schöne-Seifert und Ludwig Siep. Christoph Hennings materialreiche Studie unterzieht hundert Jahre theoretischer Marxrezeption über die Disziplingrenzen hinweg einer kritischen Analyse. Vor diesem Hintergrund versucht der Autor eine Rekonstruktion des Marx'schen Werkes gegen seine bisherigen Auslegungen. Der erste Teil des Bandes behandelt systematisch die Marxrezeptionen in Sozialdemokratie und Kommunismus, in Ökonomie, Soziologie, Philosophie, Kritischer Theorie und Theologie. Als Haupttendenz erweist sich hier die Verlagerung ökonomischer Argumente in immer spekulativere Gefilde. Der zweite Teil kritisiert heutige Sozialphilosophien und zeigt, dass ihr dezidiert normativer Ansatz aus diesen verfehlten Marxrezeptionen resultiert. Der Band fordert damit zu einer neuen Auseinandersetzung mit Marx jenseits politischer Grabenkämpfe heraus. Was bedeutet es, Integrität zu besitzen? In der kapitalistischen Spätmoderne wird es zunehmend schwieriger, »integer« zu sein und auch zu bleiben. Wachsende soziale Desintegration und Entfremdung lassen personale Attribute wie »Unbestechlichkeit«, »Selbsttreue«, »Rechtschaffenheit«, »Ganzheit« und »Unversehrtheit« an Bedeutung gewinnen. Bislang fehlte eine philosophische Theorie, die diese und weitere Bedeutungsdimensionen des Integritätsbegriffes umfassend zu erhellen und zu vermitteln vermochte. Mit »Integrität« liegt nun die erste deutschsprachige Monographie zum Thema vor. Sie gibt den Blick frei auf Integritätsgefährdungen und -verletzungen, die für unsere Zeit typisch sind. Christoph Henning. Originally Presented As The Author's Thesis (doctoral)--technische Universität Dresden, 2003. Includes Bibliographical References (p. [571]-659). Johann S. Ach, Arnd Pollmann (hg.). Includes Bibliographical References. In German.
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