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Ausgewählte Werke. Bd 7: Ausführliche Redekunst. Teil 3: Anhang, Variantenverzeichnis, Nachwort

معرفی کتاب «Ausgewählte Werke. Bd 7: Ausführliche Redekunst. Teil 3: Anhang, Variantenverzeichnis, Nachwort» نوشتهٔ Johann Christoph Gottsched (editor); P.M. Mitchell (editor); Rosemary Scholl (editor)، منتشرشده توسط نشر Walter de Gruyter GmbH & Co KG در سال 1975. این کتاب در 20 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Johann Christoph Gottsched ans Licht, welche ich durchgehends übersehen, verbessert und an vielen Orten merklich vermehret habe. Von der Eintheilung meines Buches habe ich nicht Ursache, viel zu sagen. Es ist ganz nach Art meiner kritischen Dichtkunst eingerichtet. 5 Anstatt der horazianischen Dichtkunst habe ich hier das Gesprach von Rednern zu einer Vorbereitung zu meinen Regeln gemacht; welches in der ersten Auflage, andrer Ursachen halber, weggeblieben war. In dem ersten Theile trage ich die allgemeinen Regeln der Redekunst vor, und erläutere sie, wie dort, mit lauter fremden Exempeln. In dem andern zeige ich die Ausübung und Anwendung derselben in allen besondem Fallen, wo man heute zu Tage zu reden pflegt. Diese erläutere ich größtenteils mit meinen eigenen (\*) Exempeln, außer wo ich noch keine Gelegenheit gehabt, dergleichen zu verfertigen; ebenfalls wie ich in der kritischen Dichtkunst gethan habe. Doch gebe ich dieselben für keine Meisterstücke aus: sie sind meistens schon vor etlichen Jahren ausgearbeitet gewesen; und haben wegen Mangel der Zeit, ja gar wegen meiner Abwesenheit, in währendem ersten Abdrucke, nicht einmal übersehen werden können. Die Scribenten alter und neuer Zeiten, deren Fußtapfen ich gefolget bin, habe ich im Werke selbst gelobet; auch aus dem Demosthenes, Cicero und Fleschier einige schöne Reden ganz eingerücket. Hier darf ich also nur gestehen, das ich fast alles Gute, so in meinem Buche zu finden ist, den größten Lehrern und Meistern in der Beredsamkeit zu danken habe. Ich werde mirs auch allemal für eine Ehre schätzen, wenn meine Vorschriften mit den Regeln Cicerons und Quintilians, des P. Rapin, des P. Lami und Herrn Rollin 2C. 2C. übereinstimmen werden.Künftig werde ich, gel. Gott ferner, wie bisher, alle halbe Jahre über den ersten Theil dieses Buches ordentliche Lectionen halten. Ob nun gleich dieselben einem jeden offen stehen werden, der sich ihrer bedienen will: so wünsche ich es doch, zum eigenen Besten meiner Zuhörer, daß sie nicht gleich im ersten Jahre ihres akademischen Lebens dieselben besuchen möchten. Ich habe in dem Buche selbst die Ursachen angeführt, warum ich glaube, daß man mit einem leeren Kopfe kein tüchtiger Schüler der Redekunst werden könne. Wenn man sich also erst die philosophischen Wissenschaften bekannt gemacht, und dadurch den Kopf aufgeräumet, sich auch sonst, durch seinen Fleiß im Bücherlesen, einen guten Vorrath nützlicher und wohl zusammenhangender Wahrheiten gesammlet hat: alsdann ist es allererst Zeit, die Kunst zu erlernen, wie man dieselben recht vortragen, und wiederum an den Mann bringen kann.Meine Lectionen über dieses Buch werden zwar auch einigermaßen 40 praktisch seyn: denn es wird mir lieb seyn, wenn meine Herren Zuhörer (\*) Dieses ist von der Auflage von 1739 zu verstehen: denn in den neuern sind auch an deren Stelle lauter fremde Stücke gekommen. \* Man sehe den 1. B. der Geschichte der kön. Akad. der schön. Wiss. zu Paris, a. d. 272 u. f. S. \*\* Man sehe im II. Th. dieser Redekunst a. d. 515 S. die Lobrede auf Kais. Leopold den Großen.Johann Christoph Gottsched §. 4. Es giebt einige Redner, die ihre Reden bloß in Gedancken ausarbeiten, und sich doch jedes Wort so fest ins Gedächtnis prägen, daß sie im Vortrage selbst keine Sylbe verfehlen, die sie sich zu sagen vorgenommen. 5 Ich habe selbst gesehen, daß sie ihre Reden, nachdem sie gehalten waren, allererst aufgeschrieben, und zwar mit eben den Redensarten, damit ich dieselben öffentlich hatte reden gehöret. Allein dergleichen Fähigkeit ist sehr wenigen gegeben, und es würde unter hunderten nicht einem gelingen solchen Exempeln zu folgen. §. 5. Es fragt sich ob man stille oder laut auswendig lernen solle. Hiebey kömmt sehr viel auf die Gewohnheit an. Wenn man nicht gantz allein seyn kan, so muß man wohl stille seyn: Allein wer es haben kan, thut wohl, wenn er alle Sätze nacheinander laut hersaget. Denn was man zu-15 gleich siehet, dencket, redet und höret, drückt sich desto tiefer ins Gedächtniß. Wenn man die Rede zu können dencket, thut man wohl, wenn man, wie Demosthenes am Ufer des Meeres bey dem Geräusche der Wellen gethan, sich sonst bey einem andern Gethöne dieselbe herzusagen übet; damit man sehe, ob man sich auch durch etwas unversehenes 20 werde stören lassen. \* Jac. I, v. 16. \*\* Cor. IV, v. 6. \*\*\* Apg. IX, v. 3.

»Blüthenstaub«, der Titel der berühmten Fragmentsammlung, steht hier metonymisch für das Gesamtwerk des Romantikers Friedrich von Hardenberg (Novalis, 1772-1801). Der Band dokumentiert die zweite Fachtagung der Internationalen Novalis Gesellschaft, die der Rezeption und Wirkung des Werkes insbesondere in den Künsten gewidmet war. Die Schwerpunkte der Beiträge liegen auf der Novalis-Rezeption in der deutschen Romantik, im Ausland (England, USA, Italien, Polen, Rußland) sowie in der Moderne; sie werden ergänzt durch Untersuchungen zu Novalis-Vertonungen, seiner Rezeption im Katholizismus und in der Anthroposophie u.a.m. Die hier erstmals im Zusammenhang untersuchte 200jährige Wirkungsgeschichte zeigt: Das Werk von Novalis ist in einem beeindruckenden, bislang nicht bekannten Ausmaß und auf vielfältige Weise im In- und Ausland zum Gegenstand produktiver Anverwandlungen und kritischer Auseinandersetzungen geworden. Die »litterairischen Sämereyen« sind auf einen fruchtbaren Boden gefallen.

Die Reihe „Ausgaben Deutscher Literatur des XV. bis XVIII. Jahrhunderts" startete 1967 mit dem Ziel, zur besseren Textkenntnis der vernachlässigten mittleren deutschen und neulateinischen Literatur beizutragen. In der Reihe erscheinen kritische Gesamtausgaben - in einzelnen Fällen auch Auswahlausgaben – der Werke bedeutender Autoren. Die Ausgaben werden in Textbände und Realienbände aufgeteilt. Sie enthalten neben dem Textcorpus, einem kritischen Apparat und einem ausführlichen wissenschaftlichen Apparat auch – soweit vorhanden – Briefwechsel, Tagebücher, Gespräche, Zeugnisse der Zeitgenossen zu Person und Werk des Autors, Bildnisse usw. Daneben gibt es Dokumentationsreihen, in denen einzelne historisch interessante Texte zu einem repräsentativen Überblick über ihre Gattung zusammengestellt sind (Beispiele hierfür sind die Reihen ‚Drama' und ‚Roman'). 1. Widmung von A und B 2. Vorrede von ABC und D 3. Nachricht wegen der dritten Auflage 4. Widmung und Vorerinnerung von D 5. Das dritte Hauptstück. Vom Auswendig Lernen 6. Rede des Hannibals an den Scipio 7. Rede des scythischen Gesandten an Alexandern 8. Rede, die von dem Cato im römischen Rathe, wider den Catilina hätte gehalten werden können 9. Fleschiers Lobrede auf den Grafen von Turenne 10. Güthers Rede auf Frau Lübekinn 11. Das V. Hauptstück. Von geistlichen Lehrreden, oder Predigten 12. Der Tod der Märtyrer, als ein Beweis der Evangelischen Wahrheit 13. Oratio inauguralis academica de utilitate Poetae Philosophi 14. Oratio inauguralis academica de utilitate et necessitate metaphysicae 15. Rede wieder die homiletischen Methodenkünstler 16. Rede wieder die so genannte Homiletik Variantenverzeichnis Nachwort des Herausgebers Quellenverzeichnis
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