Ausdruck, Mitwelt, Ordnung : Zur Ursprünglichkeit einer Dimension des Politischen im Anschluss an die Philosophie des frühen Heidegger
معرفی کتاب «Ausdruck, Mitwelt, Ordnung : Zur Ursprünglichkeit einer Dimension des Politischen im Anschluss an die Philosophie des frühen Heidegger» نوشتهٔ Ferdinando G. Menga، منتشرشده توسط نشر Brill | Fink. ein Imprint der Brill Deutschland GmbH در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
In the aftermath of the publication of the Black Notebooks, the debate on "Heidegger and Politics" seems, more than ever, to be colonized by the sole question regarding the connection between his thought and his involvement with Nazism and its anti-Semitic ideology. Far from relativizing the importance of such a debate, the book opens up a different approach to the political implications of Heidegger's philosophy: his early work devoted to a phenomenology of life in all its facticity. This early work has a genuine, although implicit, political character, which - as Ferdinando Menga argues - can be made explicit and developed in a way that yields inspiring material for a true and proper theory of democracy. Lässt sich mit Heidegger noch politische Philosophie betreiben? Seit der Veröffentlichung der Schwarzen Hefte scheint dies unmöglich oder zumindest sehr kontrovers. Ohne die Relevanz der um die Hefte entstandenen Debatte in Frage zu stellen, wird hier ein anderer Weg eingeschlagen, um, diese politische Dimension zu erkunden. Dieser alternative Zugang thematisiert die frühen phänomenologischen Schriften (1919-1923) des Autors, die um die fundamentale Frage nach einem Denken des Ursprungs kreisen. Es handelt sich um ein Denken, das für sich in Anspruch nimmt, einen genuinen und adäquaten Zugang zur ursprünglichen Struktur der faktischen Lebenserfahrung gefunden zu haben. Die zentrale These Mengas lautet nun, dass die Vorrangigkeit des Politischen gerade in dieser phänomenologischen Dimension entdeckt, weiter entfaltet und kritisch erörtert werden kann - bis hin zu Spuren einer Demokratietheorie in Heideggers früher Philosophie. Ausdruck, Mitwelt, Ordnung: Zur Ursprünglichkeit einer Dimension des Politischen im Anschluss an die Philosophie des frühen Heidegger Inhalt Vorwort Einleitung ERSTER TEIL: DIE SYMBOLISCHE DIMENSION DES URSPRUNGS 1. Das faktische Leben als Ursprungsgebiet 2. Leben und Welt: Die Struktur der Bedeutungsund Ausdrucksvermittlung 3. Die Bedeutungsstruktur des „Als“ und der schöpferische Ausdruck 3.1. Die phänomenologische Struktur der Bedeutung 3.2. Der schöpferische Ausdruck als grundlegender Charakter der Bedeutung und der Weltordnungen 4. Expressiver Charakter der Bedeutung und Öffnung der Vermittlung. Konturen der Ordnungskontingenz ZWEITER TEIL: VOM SYMBOLISCHEN ZUM POLITISCHEN MOMENT 5. Das Auftauchen des politischen Moments in der Vermittlung der Bedeutungsordnung 6. Um-, Mit-und Selbstwelt. Umrisse ihrer Ko-Implikation 7. Die Politik des „Als“. Die Vermittlung von Bedeutungsordnungen und die Mit-Teilung 8. Ursprünglichkeit der Umwelt und Vorrang der Bedeutsamkeitsvermittlung 9. Einleitende Bemerkungen zum Bereich des Politischen: Der mitweltliche Charakter von Umwelt und Selbstwelt 10. Die Darstellung des Politischen bei Heidegger: Die mitweltliche Komponente der Umwelt und der Selbstwelt DRITTER TEIL: AUSDRUCK, DEMOKRATIE, REPRÄSENTATION. DAS POLITISCHE „BEI HEIDEGGER“ UND „ÜBER HEIDEGGER HINAUS“ 11. Der politische Charakter des Ausdrucks als radikaler Raum der Demokratie. Heidegger mit Arendt und Castoriadis 12. Pluralität, Interaktion, Macht der Erscheinung. Hannah Arendt und die politische Konstitution der Welt 12.1. Zum interaktiven Charakter der Pluralität 12.2. Pluralität, Macht, Erscheinung 12.3. Pluralität und Welt als Raum der Öffentlichkeit 12.4. Politische Stiftung der Welt als Ausdrucksdynamik 13. Schöpfung und Stiftung. Der politische Diskurs von Cornelius Castoriadis 13.1. Zwischen praxis und poiesis. Von Arendt zu Castoriadis 13.2. Das Instituierende und das Instituierte 13.3. Institution und Kontingenz 13.4. Die Ausdrucksdimension der Institution 13.5. Institution und Raum der Pluralität 14. Arendts Neigung zur direkten Demokratie 14.1. Macht gegen Pluralität. Die Erfassung eines inneren Widerspruchs 14.2. Direkte und repräsentative Demokratie 14.3. Ein interpretativer Exkurs 14.4. Die Unhintergehbarkeit der demokratischen Repräsentation. Erste Hindeutungen auf eine expressive Artikulation 15. Der Entwurf der sozialen Autonomie. Castoriadis und die direkte Demokratie 15.1. Das Projekt einer radikalen Demokratie 15.2. Autonomie und unmittelbare Demokratie: die Verabsolutierung des politischen Raums 15.3. Die Pluralität des instituierenden Raums. Von vertikaler zu horizontaler Heteronomie 15.4. Repräsentation und Anerkennung. Die grundlegende expressive Gestaltung der Demokratie 15.5. Arendt, Castoriadis und das ambige Schicksal der Moderne 16. Der politische Charakter des Ausdrucks und die Unausweichlichkeit der demokratischen Repräsentation. Elemente für eine strukturelle Überlegung 16.1. Im Anschluss an Claude Lefort: Der leere Ort der Macht und die Stiftungsinteraktion 16.2. Stiftender Ausdruck und repräsentative Artikulation 17. Die responsive Artikulation der politischen Repräsentation 17.1. Repräsentation und Antwort: Der politische Raum zwischen Schöpfung und Wiederholung 17.2. Die responsive Repräsentation und die paradoxe Zeitlichkeit der Stiftung 18. Grundzüge eines responsiven Machtbegriffs 18.1. Jenseits einer transitiven und intransitiven Machtauffassung 18.2. Die Macht zwischen uns und die Antwort als gesellschaftliches Ereignis SCHLUSS: ZUR ANTIPOLITIZITÄT HEIDEGGERS 19. Resümee: Der Weg des Ausdrucks – vom Symbolischen zum Politischen, vom Politischen zum Raum der demokratischen Repräsentation 20. Die Totalisierung der Erfahrung, der Vorrang des Selbst, die Anschauung. Elemente einer Überlegung zum Antipolitischen bei Heidegger 20.1. Selbstgenügsamkeit des Lebens an sich. Zur Totalisierung der Erfahrung 20.2. Zugespitztheit des Lebens auf die Selbstwelt. Zum Vorrang des Erlebens des Selbst 20.3. Das Eindringen in das faktische Leben. Zum Vorrang der Anschauung 21. Schlussbemerkungen Abkürzungsverzeichnis Literatur Martin Heidegger Hannah Arendt Cornelius Castoriadis Weitere Literatur Namensregister
دانلود کتاب Ausdruck, Mitwelt, Ordnung : Zur Ursprünglichkeit einer Dimension des Politischen im Anschluss an die Philosophie des frühen Heidegger