Aufwändige Durchquerungen : Subjektivität als sexuelle Arbeit
معرفی کتاب «Aufwändige Durchquerungen : Subjektivität als sexuelle Arbeit» نوشتهٔ Renate Lorenz، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2009. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Entlang der außergewöhnlichen Photographien, Drag-Inszenierungen und obsessiven Tagebücher der viktorianischen Hausangestellten Hannah Cullwick diskutiert dieses Buch die zentrale Rolle von Sexualität für die Arbeit und ihre Verbindung zu visuellen Politiken. Die Autorin verschränkt in dieser interdisziplinären Studie queer-theoretische Überlegungen zu Sexualität, Geschlecht und Lohnarbeit mit machtkritischen Debatten um Visualität: Fetische, Phantasien, Posen und Photographien ermöglichen - und erzwingen zugleich - die »Durchquerung« gesellschaftlicher Plätze. Es zeigt sich eine neue Subjektivierungsweise, die als »sexuelle Arbeit« bezeichnet wird. Inhalt Einleitung zwei hypothesen sexualität und (lohn-)arbeit der aufwand ein exemplarisches beispiel durchquerungen sexuelle arbeit revisited 1 Die sexuellen Szenen die disziplin an der grenze die szene der anrufung als eine theorie der macht die subjektivität arbeitet, die arbeit subjektiviert die szene der anrufung als theater der repräsentation disidentifikation als queerender eingriff die szene(n) der anrufung als selbst-repräsentation und reartikulation die szenen als schauplatz szenische phantasie sex / sexuell sexualität als persönliche und öffentliche dimension von subjektivität ambivalenzen und widersprüche schuld oder scham als motiv aufwändiger umwendung scham = prekär = queer scham als neoliberale praxis aufwändige sexuelle arbeit als selbstführung und führung der anderen 2 Die dominanten Fiktionen das personal: männliche minenarbeiterinnen in hosen arthur munbys studien die besorgnis: konsens und explosion sexueller arbeit der glaube (belief): wie dominante fiktionen arbeiten sexuelle fiktionen produzieren eine normalisierungsgesellschaft dominante fiktionen als produkt und motor sexueller arbeit die krise dominanter fiktionen als ihr eigentlicher modus 3 Der Ruf anrufung und ruf in der sexuellen szene der produktive ruf als herausforderung dominanter fiktionen: richard helen bruce der ruf der anderen als arbeit an der selbst-präsentation: die kellerszene 4 Horizontale Durchquerungen photographie und die sexuelle arbeit der durchquerung eine pose, zwei bilder: die annahme widersprüchlicher plätze die figur der mesalliance: erotisierung eines verbotenen verhältnisses das geheimnis als eine technologie der unterwerfung und umarbeitung die verdopplung: das ineinandergreifen von arbeit und sexualität sm als verdopplung sm / sexualität und ihre effekte auf soziale hierarchien die grenze einer kritik neoliberaler arbeit als arbeit in eigenem auftrag die phantasie der veränderung die produktivität geteilter phantasien die phantasie bei der arbeit fetische und repräsentation der fetischcharakter der ware sexueller fetischismus der fetisch als verobjektivierung sexueller arbeit 5 Vertikale Durchquerungen die photographie-fetische drag / mimikry als arbeit an der grenzziehung prekäre subjekte das archiv des gesellschaftlichen die lesbare identität das theater der identitäten oder: die strategie, in die repräsentation einzutreten der aufwand der durchquerung alltägliche schwierigkeiten: die grenzen der erprobten repräsentationsstrategien ein neues dispositiv der macht im feld der arbeit Wir Viktorianer_innen (schlussbemerkung) Anhang Anmerkungen Quelle: Hannah Cullwick, Arthur Munby Bildverzeichnis Literatur Dank Entlang der außergewöhnlichen Photographien, Drag-Inszenierungen und obsessiven Tagebücher der viktorianischen Hausangestellten Hannah Cullwick diskutiert dieses Buch die zentrale Rolle von Sexualität für die Arbeit und ihre Verbindung zu visuellen Politiken. Die Autorin verschränkt in dieser interdisziplinären Studie queer-theoretische Überlegungen zu Sexualität, Geschlecht und Lohnarbeit mit machtkritischen Debatten um Visualität: Fetische, Phantasien, Posen und Photographien ermöglichen - und erzwingen zugleich - die »Durchquerung« gesellschaftlicher Plätze. Es zeigt sich eine neue Subjektivierungsweise, die als »sexuelle Arbeit« bezeichnet wird. Queer,Gender,Arbeit,Sexualität,Macht,Kolonialismus,Photographie,Visuelle Politik,Geschlecht,Körper,Gender Studies,Fotografie,Kunst,Kulturwissenschaft,Work,Sexuality,Body,Photography,Arts,Cultural Studies »Das Buch liest sich anregend in Bezug auf die Frage, wie die kulturelle Bedeutung von Arbeit und Sexualität immer zugleich verhandelt werden und dies Menschen dazu bringt, sich selbsttätig in Verhältnisse einzufügen.«Iris Nowak, DAS ARGUMENT, 287 (2010)Besprochen in: www.iaslonline.de, 4 (2011), Heide VolkeningH-Soz-u-Kult, 4 (2012), Peter-Paul Bänziger
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