Aufsatze Zur Griechischen Literatur Und Philosophie (German Edition)
معرفی کتاب «Aufsatze Zur Griechischen Literatur Und Philosophie (German Edition)» نوشتهٔ Thomas A. Szlezák, Thomas A. Szlezak، منتشرشده توسط نشر Academia Verlag Richarz GmbH در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Homer und Sophokles, Platon und Aristoteles: vier grosse Autoren, die die Essenz der griechischen Kultur mit besonderer Klarheit zum Vorschein kommen lassen, stehen im Fokus der gesammelten Aufsatze des Tubinger Grazisten Thomas Alexander Szlezak. Die Zugangsart zu den dichterischen wie zu den philosophischen Texten ist dieselbe: das leitende methodische Prinzip muss das der alexandrinischen Philologie sein, jeden Autor primar aus ihm selbst zu erklaren. Ein folgenreiches Novum ist die Anwendung der genannten Interpretationsmaxime auf Platon: Die einst von Schleiermacher irregeleitete Hermeneutik der Dialoge - sie seien autarke Werke, glaubte er - muss korrigiert werden. Platon selbst zwingt uns, die Dialoge gewiss nicht nur, aber wesentlich auch als Verweise auf jene Theorie der Prinzipien zu lesen, von der Aristoteles berichtet und die Platon mit vollem Bedacht aus seinem Schriftwerk herausgehalten hat. Cover Verzeichnis der Abkürzungen 1. Ilias und Gilgamesch-Epos (2004) 2. Sophokles’ Elektra und das Problem des ironischen Dramas (1981) 3. Der angeklagte Ödipus: Zum Charakter des Titelhelden im Oedipus Coloneus (2007) Nachtrag 4. Sophokles oder die Freiheit eines Klassikers (1994) 1. Aias 2. Trachiniai 3. Antigone 4. Oidipus Tyrannos und Elektra 5. Philoktetes und Oidipus auf Kolonos 5. Mania und Aidos. Bemerkungen zur Ethik und Anthropologie des Euripides (1986) 6. Polis – Arche – Adikia. Deutungen Athens bei Sophokles, Thukydides und Platon (1999) 7. Wolfgang Schadewaldt als Übersetzer (2005) 8. Alpha Elatton: Einheit und Einordnung in die Metaphysik (1983) 9. Die Lückenhaftigkeit der akademischen Prinzipientheorien nach Aristoteles’ Darstellung in Metaphysik M und N (1987) 10. La prosecuzione di spunti platonici nella Metafisica di Aristotele (1993) 1. La spaccatura fra Aristotele e Platone 2. La scienza «ricercata» 3. L'«aporia» come mezzo per raggiungere l'«euporia» 4. L'interrogazione della tradizione 5. La scienza «di tutto» 6. La scienza «più vera» 7. La superiorità della «οὐσία» 8. La felicità della conoscenza suprema 11. Von der τιμή der Götter zur τιμιότης des Prinzips. Aristoteles und Platon über den Rang des Wissens und seiner Objekte (1998) 12. Sechs Philosophen über philosophische Esoterik (2003) 1. Wittgenstein 2. Kant 3. Schleiermacher 4. Nietzsche 5. Hegel 6. Platon 13. Dialogform und Esoterik: Zur Deutung des platonischen Dialogs Phaidros (1978) 14. Wer braucht den Siebten Brief? Methodische Überlegungen zur Diskussion um die mündliche Philosophie Platons (2012/2019) 15. Are There Deliberately Left Gaps in Plato’s Dialogues? (2015) 16. Struttura e finalità dei dialoghi platonici. Che cosa significa «venire in soccorso al discorso»? (1989) 1. La finalità della critica della scrittura 2. Partizione e andamento concettuale della critica della scrittura 3. Alcune osservazioni sul testo 4. La spiegazione di Gregory Vlastos 5. Metodi filologici al posto dell’intuizione 6. Tre esempi di βοήθεια platonica 7. La situazione sempre uguale della βοήθεια. Alcuni sinonimi per βοηθεῖν τῷ λόγῳ 8. Sul significato di τίμιον 9. Il dialogo scritto può aiutarsi da solo? Le teorie sul dialogo del diciannovesimo e ventesimo secolo 10. Origine e caratteristiche delle contemporanee teorie del dialogo 11. L’impostazione di Schleiermacher deve essere controllata sul testo di Platone 12. βοηθεῖν orale e i passi che si trattengono dall’esprimersi 13. Che cosa significa veramente la critica della scrittura 17. Mündliche Dialektik und schriftliches ‚Spiel‘: Phaidros (1996) 18. Gilt Platons Schriftkritik auch für die eigenen Dialoge? Zu einer neuen Deutung von Phaidros 278 b8–e4 (1999) 19. On the Meaning of the Key Concepts in Plato’s Criticism of Writing. A Philological Approach to Phaedrus 274 b–278 e (2015) 20. Abschied von einem ‚Klassiker‘. 50 Jahre nach Vlastos ́ Rezension von Krämers „Arete bei Platon und Aristoteles“ (2016) 21. οὓς μόνους ἄν τις ὀρθῶς προσείποι φιλοσόφους. Zu Platons Gebrauch des Namens φιλόσοφος (2000) 22. Abbild der lebendigen Rede. Was ist und was will ein platonischer Dialog? (2009) 23. Schleiermachers „Einleitung“ zur Platon-Übersetzung von 1804: Ein Vergleich mit Tiedemann und Tennemann (1997) 1. Kritik an einem Klassiker? 2. Dieterich Tiedemann und die drei Quellen der platonischen Philosophie 3. Tennemann stimmt weitgehend überein mit Tiedemann 4. Tennemanns Fragen von Schleiermacher aufgenommen 5. Charakteristik der Dialogauffassung Schleiermachers 6. Was sonst noch fehlt in Schleiermachers „Einleitung“ 7. Anspruch und Wirklichkeit 24. Friedrich Schleiermacher und das Platonbild des 19. und 20. Jahrhunderts (2004) 25. Der Begriff „Seele“ als Mitte der Philosophie Platons (2010) 1. Platons Weichenstellung 2. Worauf Platon zurückgreifen konnte 3. Zehn kurze Beispiele platonischen Redens von der Psyche 4. Einige Grundzüge der platonischen Seelenvorstellung a) Die Struktur der Seele – und die des Staates b) Die Unsterblichkeit der Seele c) Verwandtschaft mit dem Intelligiblen. Eros d) Die ontologische Konstitution der Seele. Die Seele als Mitte des Seins e) Der ethische Aspekt. Die Angleichung an Gott 26. Sokrates’ Spott über Geheimhaltung Zum Bild des φιλόσοφος in Platons Euthydemos (1980) 27. Das Höhlengleichnis (Buch VII, 514 a–521 b und 539 d–541 b) (1997) 1. Herkunft, Ort und Vielschichtigkeit des Gleichnisses 2. Auffällige Einzelheiten 3. Die exegetischen Schwierigkeiten und die moderne Kritik am Gleichnis 4. Liniengleichnis und Höhlengleichnis. 5. Welcher Art ist die Erkenntnis des Guten? 6. Das Gute „hinreichend“ sehen? 7. Die Idee des Guten als Ursache 8. Das Gute als paradeigma des Handelns 9. Die Präzisierung der Seelenlehre 10. Die Umwendung der ganzen Seele. 11. Die Art der Durchführung der paideia 12. Die Pflicht zur Rückkehr in die Höhle: für wen ist der Staat da? 13. Ist der ‚beste Staat‘ eine bloße Wunschvorstellung? 28. Die Idee des Guten als arche in Platons Politeia (2002) 1. Sokrates’ Theorie des Prinzips 2. Die platonische Theorie der Prinzipien in der indirekten Überlieferung 3. Wie verhalten sich die beiden Theorien zu einander? Verschiedene Möglichkeiten der Erklärung 4. Die literarische Form der Entfaltung von Sokrates’ Theorie des Prinzips 5. Kein Widerspruch zwischen den beiden Theorien 6. In welcher Haltung spricht Sokrates? Was verrät uns die Sprache des Sonnengleichnisses? 7. Sokrates’ Zurückhaltung und die philosophische Praxis im Idealstaat 8. Probleme, die Sokrates offen läßt 29. Über die Art und Weise der Erörterung der Prinzipien im Timaios (1997) 30. The Indefinite Dyad in Sextus Empiricus’s Report (Adversus Mathematicos 10.248–283) and Plato’s Parmenides(2010) 1. The Problem 2. The Indefinite Dyad 3. The Indefinite Dyad in Plato’s Parmenides 4. The Indefinite Dyad and Plato’s Metaphysics 5. The Complementarity Between Sextus’s Report and the Parmenides 31. Platonische Dialektik: der Weg und das Ziel (2005) 1. Dialektik als Aufgabe 2. Wie wird man Dialektiker? Die Mündlichkeit der Dialektik 3. Wie wurde man Dialektiker zu Platons Zeit? Das philosophische συζῆν 4. Die verstreuten Hinweise der Dialoge 32. Platons Gründe für philosophische Zurückhaltung in der Schrift (2008) 33. Zur üblichen Abneigung gegen die Agrapha Dogmata (1993) Anhang: Zur Bedeutung von λεγόμενος (oben S. 654-656) 34. Platon und die Pythagoreer: das Zeugnis des Aristoteles (2011) 1. Die frühen Einflüsse auf Platons Denken 2. Platons Nähe zu den Pythagoreern 3. Das Pythagoreische im ἀρχή-Denken Platons 4. Platon und die philosophische Tradition der Griechen 35. Hermeneutische Grundprobleme der Platondeutung (2019) 1. Platons Kritik der Schrift als eines Mittels der philosophischen Erkenntnisgewinnung: Phaidros 274 b–278 e. 2. Was die Schriftkritik vom philosophos verlangt 3. Schleiermachers Fehlinterpretation und die moderne Theorie des Dialogs 4. Widerlegung der modernen Theorie des platonischen Dialogs 5. Die indirekte Überlieferung zu Platons Theorie der Prinzipien 6. Prinzipiendenken bei Speusippos, Xenokrates, Aristoteles 7. Die uneinholbare Überlegenheit des Dialogführers: Der philosophische Sinn dieser Figurenkonzeption 8. Vom fälligen Ende einer verfehlten Platonhermeneutik Literaturverzeichnis Schriftenverzeichnis von Thomas Alexander Szlezák I Bücher II Herausgebertätigkeit, Einleitungen, Vorworte u.a. III Aufsätze IV Rezensionen Homer und Sophokles, Platon und Aristoteles: vier große Autoren, die die Essenz der griechischen Kultur mit besonderer Klarheit zum Vorschein kommen lassen, stehen im Fokus der gesammelten Aufsätze des Tübinger Gräzisten Thomas Alexander Szlezák. Die Zugangsart zu den dichterischen wie zu den philosophischen Texten ist dieselbe: das leitende methodische Prinzip muss das der alexandrinischen Philologie sein, jeden Autor primär aus ihm selbst zu erklären. Ein folgenreiches Novum ist die Anwendung der genannten Interpretationsmaxime auf Platon: Die einst von Schleiermacher irregeleitete Hermeneutik der Dialoge ? sie seien autarke Werke, glaubte er ? muss korrigiert werden. Platon selbst zwingt uns, die Dialoge gewiss nicht nur, aber wesentlich auch als Verweise auf jene Theorie der Prinzipien zu lesen, von der Aristoteles berichtet und die Platon mit vollem Bedacht aus seinem Schriftwerk herausgehalten hat Homer and Sophocles, Plato and Aristotle: four great authors, who have let the essence of Greek culture appear with special clarity, are the focus of the collected essays by the Tübingen classical Greek scholar Thomas Alexander Szlezák. His approach to the poetic as to the philosophical texts is the same: the leading methodological principle has to be that of Alexandrian philology, namely to explicate each author from within himself. A novelty of considerable consequence is the application of the Alexandrian interpretive maxim to Plato: Schleiermacher's misguided hermeneutic of the dialogues as self-sufficient works, which has found many followers to this day, must be corrected. Plato himself forces us to read the dialogues not only, but essentially also, as pointers to that theory of principles reported by Aristotle, yet deliberately excluded from his dialogues by Plato himself.
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