معرفی کتاب «Aufgehobene Verborgenheit: Gotteslehre als Weg zum Gottesdienst (PThW 3) (Praktische Theologie Im Wissenschaftsdiskurs) (German Edition)» نوشتهٔ Meyer-Rohrschneider, Insa، منتشرشده توسط نشر Walter de Gruyter GmbH & Co. KG; Walter de Gruyter در سال 2007. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
The study uses historical models from systematic theology with reference to Biblical traditions and draws on philosophical concepts to demonstrate how the concealment of God is a necessary correlate of his revelation, but one which must be overcome. It becomes clear that the dialectic of God's invisibility and visibility is related both to the inner relationship of God and man, but also to their relationship to each other. When invisibility is transformed into revelation, God and Man are realised in and with each other. This happens especially in liturgy.
Die Kehrseite der Offenbarung Gottes ist seine Verborgenheit. In der vorliegenden Studie wird das Thema nicht als Frage nach der Existenz Gottes oder der Theodizee, sondern als Frage der Glaubensgewissheit behandelt.
Systematisch-theologiegeschichtliche Modelluntersuchungen bilden, nach einem Rekurs auf das Motiv der Verborgenheit Gottes und seiner Bedeutung in der biblischen Tradition, den Hauptteil des Buches. Sie führen zu drei Thesen: 1. Gottes Verborgenheit ist ein notwendiges, jedoch zu überwindendes Korrelat seines Offenbarseins. 2. Die Dialektik von Verborgen- und Offenbarsein findet sich im Selbstverhältnis Gottes und des Menschen sowie in ihrem Verhältnis zueinander. 3. Gott und Mensch sind zur Überwindung ihrer je eigenen Verborgenheit aufeinander angewiesen. Diese Transformation von der Verborgenheit zum Offenbarsein kann auch als Selbstverwirklichung aufgefasst werden.
Abschließend werden die gewonnenen Einsichten auf ihre Anschlussfähigkeit zur philosophischen Anthropologie hin untersucht. Sodann wird der Gottesdienst als prominenter und exemplarischer Ort einer solchen Transformation vom Verborgen- zum Offenbarsein in den Blick genommen und in einer agendarischen Gestalt auf seine diesbezügliche Leistungsfähigkeit hin überprüft.
I. Einleitung II. Biblische Bezüge 1. Verborgenheit Gottes im Alten Testament 1.1 Gott verbirgt sich 1.2 Gott ist wesentlich verborgen 1.3 Fazit 2. Verborgenheit Gottes im Neuen Testament 2.1 Gott ist Gott 2.2 Glaube und Unglaube 2.3 Erlösung als Erwählung 2.4. Selbstverborgenheit des Menschen und das Unbewußte bei Paulus 2.5. Fazit 3. Ergebnis und Ausblick III. Systematisch-theologische Denkmodelle 1. Verborgenheit Gottes als Unerkennbarkeit: Dionysius Areopagita 1.1 Neuplatonismus im Kontext 1.2 Theologische Strukturen 1.3 Gottes Unerkennbarkeit und sein Anwesen 1.4 Fazit und Ausblick 2. Doppelte Verborgenheit Gottes: Martin Luther 2.1 Willensfreiheit als Kontext: De servo arbitrio 2.2 Theologische Strukturen 2.3. Gottes Verborgenheit und die Gewißheit seiner Gegenwart 2.4. Fazit und Ausblick 3. Verborgenheit Gottes in sich selbst: Georg Wilhelm Friedrich Hegel 3.1 Hegel im Kontext 3.2 Gott in der Religionsphilosophie Hegels 3.3. Verborgenheit Gottes in sich selbst, im Begriff und in der Gemeinde 3.4. Fazit und Ausblick IV. Praktische Bewährung 1. Offenbarung als Bestimmtheitsgewinn 2. Verborgenheit des Menschen als Selbstentsicherung 3. Bestimmtheit als Vollzug 4. Gottesdienst als Transformationsgeschehen V. Abkürzungsverzeichnis VI. Literaturverzeichnis VII. Personenregister Die Kehrseite der Offenbarung Gottes ist seine Verborgenheit. In der vorliegenden Studie wird das Thema nicht als Frage nach der Existenz Gottes oder der Theodizee, sondern als Frage der Glaubensgewissheit behandelt. Systematisch-theologiegeschichtliche Modelluntersuchungen bilden, nach einem Rekurs auf das Motiv der Verborgenheit Gottes und seiner Bedeutung in der biblischen Tradition, den Hauptteil des Buches. Sie führen zu drei Thesen: 1. Gottes Verborgenheit ist ein notwendiges, jedoch zu überwindendes Korrelat seines Offenbarseins. 2. Die Dialektik von Verborgen- und Offenbarsein findet sich im Selbstverhältnis Gottes und des Menschen sowie in ihrem Verhältnis zueinander. 3. Gott und Mensch sind zur Überwindung ihrer je eigenen Verborgenheit aufeinander angewiesen. Diese Transformation von der Verborgenheit zum Offenbarsein kann auch als Selbstverwirklichung aufgefasst werden. Abschließend werden die gewonnenen Einsichten auf ihre Anschlussfähigkeit zur philosophischen Anthropologie hin untersucht. Sodann wird der Gottesdienst als prominenter und exemplarischer Ort einer solchen Transformation vom Verborgen- zum Offenbarsein in den Blick genommen und in einer agendarischen Gestalt auf seine diesbezügliche Leistungsfähigkeit hin überprüft. Die Studie zeigt anhand systematisch-theologiegeschichtlicher Modelluntersuchungen unter Bezugnahme auf biblische Traditionen und Inanspruchnahme philosophischer Begriffe, inwiefern die Verborgenheit Gottes ein notwendiges, jedoch zu überwindendes Korrelat seiner Offenbarung ist. Es wird deutlich, dass sich die Dialektik von Verborgen- und Offenbarsein auf das Selbstverhältnis Gottes und des Menschen sowie auf ihr Verhältnis zueinander bezieht. Wenn Verborgen- in Offenbarsein transformiert wird, verwirklichen sich Gott und Mensch an- und miteinander. Das geschieht insbesondere im Gottesdienst.