Auch eine Geschichte der Philosophie: Band 1: Die okzidentale Konstellation von Glauben und Wissen. Band 2: Vernünftige Freiheit. Spuren des Diskurses über Glauben und Wissen
معرفی کتاب «Auch eine Geschichte der Philosophie: Band 1: Die okzidentale Konstellation von Glauben und Wissen. Band 2: Vernünftige Freiheit. Spuren des Diskurses über Glauben und Wissen» نوشتهٔ Jürgen Habermas, Jürgen Habermas، منتشرشده توسط نشر Suhrkamp Verlag در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Das neue Buch von Jürgen Habermas ist auch eine Geschichte der Philosophie. Es gibt im Stil einer Genealogie darüber Auskunft, wie die heute dominanten Gestalten des westlichen nachmetaphysischen Denkens entstanden sind. Als Leitfaden dient ihm der Diskurs über Glauben und Wissen, der aus zwei starken achsenzeitlichen Traditionen im römischen Kaiserreich hervorgegangen ist. Habermas zeichnet nach, wie sich die Philosophie sukzessive aus ihrer Symbiose mit der Religion gelöst und säkularisiert hat. In systematischer Perspektive arbeitet er die entscheidenden Konflikte, Lernprozesse und Zäsuren heraus sowie die sie begleitenden Transformationen in Wissenschaft, Recht, Politik und Gesellschaft. Titel 2 Widmung 3 Inhalt 1 Vorwort 10 Siglen 18 I. Zur Frage einer Genealogie nachmetaphysischen Denkens 22 1. Krisenszenarien und Verfallsgeschichten in philosophischen Großtheorien des 20. Jahrhunderts 41 2. Religion als eine »gegenwärtige« Gestalt des objektiven Geistes? 73 3. Der okzidentale Entwicklungspfad und der Universalitätsanspruch nachmetaphysischen Denkens 105 4. Gesellschaftstheoretische Grundannahmen und programmatische Ausblicke 129 II. Die sakralen Wurzeln der achsenzeitlichen Überlieferungen 169 1. Kognitiver Durchbruch und Bewahrung des sakralen Kerns 174 2. Mythos und Ritus 191 3. Der Sinn des Sakralen 232 4. Der Weg zur achsenzeitlichen Transformation des religiösen Bewusstseins 257 III. Ein provisorischer Vergleich der achsenzeitlichen Weltbilder 290 1. Die Moralisierung des Heiligen und der Bruch mit dem mythischen Denken 294 2. Die Abkehr des jüdischen Monotheismus vom »Heidentum« 308 3. Buddhas Lehre und Praxis 339 4. Konfuzianismus und Taoismus 360 5. Von den griechischen »Naturphilosophen« zu Sokrates 382 6. Platos Ideenlehre – im Vergleich 408 Erste Zwischenbetrachtung: Die begrifflichen Weichenstellungen der Achsenzeit 433 IV. Die Symbiose von Glauben und Wissen im christlichen Platonismus und die Entstehung der römisch-katholischen Kirche 452 1. Das Urchristentum: Der verkündigende und der verkündigte Jesus 462 2. Die Begegnung von Christentum und Hellenismus in der gräkoromanischen Umgebung des Kaiserreichs 483 3. Plotin und Augustin: Die christliche Transformation des Platonismus 510 4. Die römisch-katholische Kirche – zwischen Heilsanstalt und weltlicher Macht 545 V. Das christliche Europa: Fortschreitende Differenzierung zwischen sacerdotium und regnum, Glauben und Wissen 576 1. Kirche, Gesellschaft und Staat im »christlichen Europa« 595 2. Die Herausforderungen des Aristoteles für die Theologie des 13. Jahrhunderts 632 3. Die Antworten des Thomas von Aquin 650 4. Die Ontologisierung der aristotelischen Ethik und der Umbau der praktischen Philosophie 678 VI. Die via moderna: Philosophische Weichenstellungen zur wissenschaftlichen, religiösen und gesellschaftlich-politischen Moderne 711 1. Einleitung eines Paradigmenwechsels: Duns Scotus 716 2. Wilhelm von Ockham: Das doppelte Gesicht der »nominalistischen Revolution« 754 3. Die funktionale Ausdifferenzierung von Recht und Politik und eine neue Form der gesellschaftlichen Integration 799 4. Eine funktionalistische Theorie der staatlichen Macht (Niccolò Machiavelli) und neue Legitimationsprobleme (Francisco de Vitoria) 831 VII. Die Trennung von Glauben und Wissen: Protestantismus und Subjektphilosophie 864 1. Der Bruch Luthers mit der Tradition und der Gestaltwandel der Theologie 873 2. Theologische, gesellschaftliche und politische Weichenstellungen für das moderne Vernunftrecht 915 3. Der Kontext des Vernunftrechts: Gesellschaftsgeschichtliche Dynamik und Wissenschaftsentwicklung 952 4. Der Paradigmenwechsel zur Subjektphilosophie und das Folgeproblem der Begründung bindender Normen 989 Zweite Zwischenbetrachtung: Die Zäsur der Trennung von Glauben und Wissen 1036 VIII. An der Wegscheide nachmetaphysischen Denkens: Hume und Kant 1059 1. Humes Dekonstruktion des theologischen Erbes der praktischen Philosophie 1073 2. Die anthropologische Erklärung der Phänomene von Recht und Moral 1115 3. Kants Antwort auf Hume: Der praktische Sinn und der religionsphilosophische Hintergrund der transzendentalphilosophischen Wende 1141 4. Die nachmetaphysische Rechtfertigung eines der Vernunft innewohnenden Interesses 1176 IX. Sprachliche Verkörperung der Vernunft: Vom subjektiven zum »objektiven« Geist 1218 1. Politische, wirtschaftliche, kulturelle und wissenschaftliche Anstöße zum Paradigmenwechsel 1226 2. Motive zur linguistischen Wende bei Herder, Schleiermacher und Humboldt 1269 3. Hegels Assimilation von Glauben an Wissen: Die Erneuerung metaphysischen Denkens nach Kant 1309 4. Vernunft in der Geschichte: Autonomie versus Selbstbewegung des Begriffs 1346 Dritte Zwischenbetrachtung: Vom objektiven Geist zur kommunikativen Vergesellschaftung erkennender und handelnder Subjekte 1398 X. Die Zeitgenossenschaft der Junghegelianer und die Probleme des nachmetaphysischen Denkens 1431 1. Ludwig Feuerbachs anthropologische Wende: Zur Lebensform organisch verkörperter und kommunikativ vergesellschafteter Subjekte 1441 2. Karl Marx zum Thema der geschichtlich situierten Freiheit produktiv tätiger und politisch handelnder Subjekte 1462 3. Der religiöse Schriftsteller Sören Kierkegaard zur ethisch-existentiellen Freiheit des lebensgeschichtlich individuierten Einzelnen 1503 4. Interpretationsprozesse zwischen Wahrheitsbezug und Handlungsbezug: Peirce als Initiator des Pragmatismus 1538 5. Zum Modus der Verkörperung der Vernunft in Praktiken der Forschung und der Politik 1581 Postskriptum 1598 Dank 1638 Namenregister 1640 Fußnoten 1656 Informationen zum Buch 1771 Impressum 1772 Hinweise zum eBook 1773 90. Geburtstag,Religion,Säkularisierung Band 1: Die okzidentale Konstellation von Glauben und Wissen Band 2: Vernnftige Freiheit. Spuren des Diskurses ber Glauben und Wissen Das neue Buch von Jrgen Habermas ist auch eine Geschichte der Philosophie. Es gibt im Stil einer Genealogie darber Auskunft, wie die heute dominanten Gestalten des westlichen nachmetaphysischen Denkens entstanden sind. Als Leitfaden dient ihm der Diskurs ber Glauben und Wissen, der aus zwei starken achsenzeitlichen Traditionen im rmischen Kaiserreich hervorgegangen ist. Habermas zeichnet nach, wie sich die Philosophie sukzessive aus ihrer Symbiose mit der Religion gelst und skularisiert hat. In systematischer Perspektive arbeitet er die entscheidenden Konflikte, Lernprozesse und Zsuren heraus sowie die sie begleitenden Transformationen in Wissenschaft, Recht, Politik und Gesellschaft. Das neue Buch von Jrgen Habermas ist aber nicht nur eine Geschichte der Philosophie. Es ist auch eine Reflexion ber die Aufgabe einer Philosophie, die an der vernnftigen Freiheit kommunikativ vergesellschafteter Subjekte festhlt: Sie soll darber aufklren, was unsere wachsenden wissenschaftlichen Kenntnisse von der Welt fr uns bedeuten fr uns als Menschen, als moderne Zeitgenossen und als individuelle Personen. "Das neue Buch von Jürgen Habermas ist auch eine Geschichte der Philosophie. Es gibt im Stil einer Genealogie darüber Auskunft, wie die heute dominanten Gestalten des westlichen nachmetaphysischen Denkens entstanden sind. Als Leitfaden dient ihm der Diskurs über Glauben und Wissen, der aus zwei starken achsenzeitlichen Traditionen im römischen Kaiserreich hervorgegangen ist. Habermas zeichnet nach, wie sich die Philosophie sukzessive aus ihrer Symbiose mit der Religion gelöst und säkularisiert hat. In systematischer Perspektive arbeitet er die entscheidenden Konflikte, Lernprozesse und Zäsuren heraus sowie die sie begleitenden Transformationen in Wissenschaft, Recht, Politik und Gesellschaft. Das neue Buch von Jürgen Habermas ist aber nicht nur eine Geschichte der Philosophie. Es ist auch eine Reflexion über die Aufgabe einer Philosophie, die an der vernünftigen Freiheit kommunikativ vergesellschafteter Subjekte festhält: Sie soll darüber aufklären, 'was unsere wachsenden wissenschaftlichen Kenntnisse von der Welt für uns bedeuten - für uns als Menschen, als moderne Zeitgenossen und als individuelle Personen.'"-- Provided by publisher
دانلود کتاب Auch eine Geschichte der Philosophie: Band 1: Die okzidentale Konstellation von Glauben und Wissen. Band 2: Vernünftige Freiheit. Spuren des Diskurses über Glauben und Wissen