Asoziale Und Berufsverbrecher in Den Konzentrationslagern 1933 Bis 1938 (Kritische Studien Zur Geschichtswissenschaft) (German Edition)
معرفی کتاب «Asoziale Und Berufsverbrecher in Den Konzentrationslagern 1933 Bis 1938 (Kritische Studien Zur Geschichtswissenschaft) (German Edition)» نوشتهٔ Hörath, Julia، منتشرشده توسط نشر Vandenhoeck & Ruprecht; Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Company KG در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die Konzentrationslager-Haft von sogenannten "Asozialen" und "Berufsverbrechern" bildet eines der letzten Desiderate der KZ-Forschung, ist doch gerade über die erste Phase ihrer Verfolgung kaum etwas bekannt. Die Studie von Julia Hörath schließt diese Lücke und eröffnet zugleich neue Perspektiven auf die Geschichte der KZ. Indem sie einen weiten Begriff von Konzentrationslager zu Grunde legt, kann sie bislang kaum berücksichtigte Haftstätten in den Blick nehmen. Die Untersuchung zeigt die Schwächen des Stufenmodells, das die Forschungsdebatten bislang dominierte und von scharfen Zäsuren in der Entwicklung der KZ ausgeht. Demgegenüber stärkt Hörath die Argumente der Kontinuitätsthese, nach der alle wesentlichen Funktionen bereits in den frühen KZ angelegt waren. Wie ihre Studie zeigt, setzte schon kurz nach der Machtübergabe eine systematische Verfolgung von "Asozialen" und "Berufsverbrechern" ein. Die KZ-Einweisungen wurden nur punktuell und allenfalls rahmensetzend von den Zentralinstanzen gesteuert, gingen vielmehr in erster Linie auf die Initiative lokaler Akteure zurück. Bevor sich die in der Frühphase gesammelten Erfahrungen im Konzept der "rassischen Generalprävention" verdichteten, prägten verschieden motivierte und konzipierte Spezialpräventionen das Vorgehen, die Hörath in die langen sozialpolitischen Entwicklungslinien des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts einordnet. Quelle: Klappentext Die Konzentrationslager-Haft von sogenannten "Asozialen" und "Berufsverbrechern" bildet eines der letzten Desiderate der KZ-Forschung, ist doch gerade über die erste Phase ihrer Verfolgung kaum etwas bekannt. Die Studie von Julia Hörath schliesst diese Lücke und eröffnet zugleich neue Perspektiven auf die Geschichte der KZ. Indem sie einen weiten Begriff von Konzentrationslager zu Grunde legt, kann sie bislang kaum berücksichtigte Haftstätten in den Blick nehmen. Die Untersuchung zeigt die Schwächen des Stufenmodells, das die Forschungsdebatten bislang dominierte und von scharfen Zäsuren in der Entwicklung der KZ ausgeht. Demgegenüber stärkt Hörath die Argumente der Kontinuitätsthese, nach der alle wesentlichen Funktionen bereits in den frühen KZ angelegt waren. Wie ihre Studie zeigt, setzte schon kurz nach der Machtübergabe eine systematische Verfolgung von "Asozialen" und "Berufsverbrechern" ein. Die KZ-Einweisungen wurden nur punktuell und allenfalls rahmensetzend von den Zentralinstanzen gesteuert, gingen vielmehr in erster Linie auf die Initiative lokaler Akteure zurück. Bevor sich die in der Frühphase gesammelten Erfahrungen im Konzept der "rassischen Generalprävention" verdichteten, prägten verschieden motivierte und konzipierte Spezialpräventionen das Vorgehen, die Hörath in die langen sozialpolitischen Entwicklungslinien des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts einordnet. -- Provided by publisher Die KZ-Haft von »Asozialen« und »Berufsverbrechern« wurzelte in Plänen zur Inhaftierung „sozialschädlicher“ Personen vor 1933. Bereits kurz nach der Machtübernahme realisierten lokale Akteure die Konzepte mittels KZ-Haft. Ihr Agieren schuf die Voraussetzungen für Massenverhaftungen von über 10.000 Menschen 1937/38. Julia Höraths Studie zeigt die Schwächen des bisher die Forschungsdebatten dominierenden Stufenmodells, das von scharfen Zäsuren in der Entwicklung der KZ ausgeht. Sie stärkt demgegenüber Argumente der Kontinuitätsthese, nach der alle wesentlichen Funktionen bereits in den frühen KZ angelegt waren Diese Studie beleuchtet die KZ-Einweisungen von »Asozialen« und »Berufsverbrechern« von 1933–1938 neu und schließt Forschungslücken über Verlauf und Entwicklung der systematischen Verfolgung der Betroffenen Neue Erkenntnisse über die KZ-Einweisungen von »Asozialen« und »Berufsverbrechern« von 1933–1938
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