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Armut und Engagement : Zur zivilgesellschaftlichen Partizipation von Menschen in prekären Lebenslagen

معرفی کتاب «Armut und Engagement : Zur zivilgesellschaftlichen Partizipation von Menschen in prekären Lebenslagen» نوشتهٔ Leiv Eirik Voigtländer، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2015. این کتاب در 5 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Why is it so hard as someone living in poverty and unemployment to become socially active against those conditions? Their employment is indeed diverse - whether at the food banks, in counseling or in the protest against »the dole«. But the mechanisms of discrimination which act as barriers to these actors' claims for equality are also in effect in civil society. Leiv Eirik Voigtländer, with the help of qualitative interviews, analyses typical beneficial and inhibiting conditions of action, and thereby contributes to an understanding of the social division of civic action in the context of eroding social rights. The predominant focus on the civil apathy of the precarious is thus countered by the experiences of socially active citizens in situations of poverty. Inhalt Vorwort 1. Einleitung 1.1 Problemstellung 1.2 Forschungsstand 1.2.1 Soziale Verzerrung bürgerschaftlichen Engagements 1.2.2 Probleme der Selbstorganisation und Interessenartikulation Erwerbsloser und Armer 1.2.3 Erklärungsfaktoren 1.3 Desiderat und Fragestellung 2. Methode 2.1 Datenerhebung 2.1.1 Feldzugang 2.1.2 Stichprobe 2.1.3 Interviewführung 2.2 Datenauswertung 2.2.1 Transkription 2.2.2 Kodierung 2.2.3 Thematischer Vergleich 2.2.4 Typisierende Abstraktion 3. Empirie 3.1 Private Alltagserfahrungen 3.1.1 Prekäre Beschäftigung und Erwerbslosigkeit 3.1.2 Einkommen und Lebensstandard 3.1.3 Jobcenter 3.1.4 Maßnahmen 3.2 Soziales und sozialpolitisches Engagement 3.2.1 Persönliche Anlässe 3.2.2 Arbeitsteilung 3.2.3 Adressaten 3.2.3.1 Die Bezeichnung der Adressaten 3.2.3.2 Formen der Interaktion mit den Adressaten... ...in einer Tafel und in einem Sozialkaufhaus ...bei Beratung und Beistandschaft ...im politischen Engagement „Wir“ und „die“ 3.2.4 Das sozialpolitische Feld 3.2.5 Engagementförderung 3.3 Typische Motive, förderliche und hemmende Bedingungen 3.3.1 Betroffenheit bewältigen 3.3.2 Unter Gleichen sein 3.3.3 Mehr erreichen, als bloß zu helfen 3.3.4 Politisch wirken 4. Literaturstudie: Soziale Bürgerrechte 4.1 Soziale Rechte – prekäre Bürgerrechte 4.2 Prinzipien und Grenzen sozialer Rechte in der Mindestsicherung 4.2.1 Schutz vor Not und Ausgrenzung 4.2.2 Schutz vor Willkür und Bevormundung 4.3 Konsequenzen erodierender sozialer Rechte für bürgerschaftliche Teilhabe 5. Fazit Literaturverzeichnis Warum ist es so schwierig, sich als Betroffene gegen Armut und Erwerbslosigkeit sozial zu engagieren? Ihr Einsatz ist zwar vielfältig - ob bei den Tafeln, in der Beratung oder im Protest gegen »Hartz IV«. Doch auch in der Zivilgesellschaft wirken Mechanismen der Diskriminierung, die dem Anspruch dieser Akteure auf Gleichheit als Bürger entgegenstehen. Leiv Eirik Voigtländer analysiert anhand von qualitativen Interviews typische förderliche und hemmende Handlungsbedingungen und trägt so dazu bei, die soziale Spaltung bürgerschaftlichen Engagements im Kontext erodierender sozialer Rechte zu verstehen. Dem vorherrschenden Fokus auf die bürgerschaftliche Apathie der Prekären werden so die Erfahrungen von sozial engagierten Bürgern in Armutslagen entgegengestellt. Deutschland,Zivilgesellschaft,Armut,Soziales Engagement,Soziale Bürgerrechte,Hartz IV,Soziale Ungleichheit,Politische Soziologie,Soziologie,Germany,Civil Society,Poverty,Civic Engagement,Social Rights,Social Inequality,Political Sociology,Sociology

Warum ist es so schwierig, sich als Betroffene gegen Armut und Erwerbslosigkeit sozial zu engagieren? Ihr Einsatz ist zwar vielfältig - ob bei den Tafeln, in der Beratung oder im Protest gegen »Hartz IV«. Doch auch in der Zivilgesellschaft wirken Mechanismen der Diskriminierung, die dem Anspruch dieser Akteure auf Gleichheit als Bürger entgegenstehen.Leiv Eirik Voigtländer analysiert anhand von qualitativen Interviews typische förderliche und hemmende Handlungsbedingungen und trägt so dazu bei, die soziale Spaltung bürgerschaftlichen Engagements im Kontext erodierender sozialer Rechte zu verstehen. Dem vorherrschenden Fokus auf die bürgerschaftliche Apathie der Prekären werden so die Erfahrungen von sozial engagierten Bürgern in Armutslagen entgegengestellt.

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