Arme und reiche Städte : Ursachen der Varianz kommunaler Haushaltslagen
معرفی کتاب «Arme und reiche Städte : Ursachen der Varianz kommunaler Haushaltslagen» نوشتهٔ Marc Seuberlich (auth.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 2017. این کتاب در 2 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Vor dem Hintergrund einer zunehmend disparat verlaufenden Finanzlage der deutschen Kommunen begibt sich Marc Seuberlich mithilfe quantitativer und qualitativer Daten auf die Suche nach den möglichen Ursachen dieser Entwicklung. Forschungsleitend wird von der These ausgegangen, dass neben den extern vorgegebenen Determinanten kommunaler Finanzlagen hausgemachte Faktoren nicht nur einen bedeutsamen Beitrag zur kommunalen Finanzlage leisten, sondern für die fiskalische Varianz zwischen Kommunen mit ähnlichen sozioökonomischen Voraussetzungen mitverantwortlich sind. Danksagung 5 Inhaltsverzeichnis 6 Abbildungsverzeichnis 10 Tabellenverzeichnis 11 Abkürzungsverzeichnis 13 1 Einleitung, Fragestellung und Aufbau der Studie 14 1.1 Problemdarstellung 14 1.2 Fragestellung und Zielsetzung 23 1.3 Überlegungen zum Forschungsdesign 24 1.4 Der Forschungsstand zur kommunalen Haushaltspolitik 25 1.5 Relevanz dieser Arbeit und Einordnung in den Forschungsstand 34 1.6 Aufbau und Vorgehensweise der Argumentation 37 2 Bestimmungsfaktoren kommunaler Haushaltslagen 38 2.1 Das Finanz- und Aufgabensystem der Städte und Gemeinden 38 2.1.1 Das kommunale Aufgabensystem 41 2.1.2 Das öffentliche Finanzsystem 46 2.1.3 Aktuelle Entwicklungen im öffentlichen Finanzsystem 60 2.2 Rational Choice-Institutionalismus als theoretischer Rahmen 64 2.2.1 Rationale Akteure 65 2.2.2 Institutionen als Rahmensetzer 68 2.3 Theoretische Ansätze zur Erklärung kommunaler Haushaltslagen 70 2.3.1 Theorie des politischen Konjunkturzyklus 72 2.3.2 Das common pool-Problem in der Haushaltspolitik 73 2.3.2.1 Parteiendifferenzhypothese 91 2.3.2.2 Machtressourcenansatz 94 2.3.2.3 Der institutionelle Rahmen der Kommunalpolitik 96 2.3.2.4 Kommunale Konkordanz- und Konkurrenzdemokratie 108 2.3.3 Principal-Agent-Theorie und das Verhältnis von Politik und Verwaltung 110 2.3.4 Bürokratietheorie, Politikerbe und Pfadabhängigkeit 116 2.3.5 Das Tiebout-Modell 120 2.4 Zusammenfassung 122 3 Methodische Umsetzung 125 3.1 Auswahl der Untersuchungseinheiten 126 3.2 Festlegung der abhängigen Variablen 128 3.3 Wahl und Begründung des Untersuchungszeitraums 130 3.4 Datengrundlagen 132 3.4.1 Datenbasis der regressionsanalytischen Verfahren und der Faktorenanalysen 132 3.4.2 Die schriftlichen Befragungen 135 3.4.2.1 Umsetzung der Befragungen 140 3.4.2.2 Rücklauf 142 3.4.2.3 Sozialprofil der Befragungsteilnehmer 145 3.5 Operationalisierung der unabhängigen Variablen 146 3.6 Kontrollvariablen 152 4 Der endogene Einfluss auf das lokale Haushaltsergebnis: deskriptive Erkenntnisse aus zwei standardisierten Befragungen von Ratsmitgliedern 156 4.1 Politische Fragmentierung 157 4.1.1 Parteiendifferenz 157 4.1.2 Ergebnisse der Ratsbefragung zur Parteipolitik 162 4.1.3 Politische Konstellationen (deutschlandweite Befragung) 165 4.1.4 Ergebnisse der Ratsbefragung 173 4.2 Politisch-administrative Führung im Haushaltsprozess 175 4.2.1 Ergebnisse der deutschlandweiten Befragung 175 4.2.2 Ergebnisse der Ratsbefragung 179 4.3 Organisierte Interessen in der Haushaltspolitik 188 4.4 Interkommunaler Wettbewerb 190 4.5 Fiskalische Verantwortlichkeit 193 4.5.1 Ergebnisse der deutschlandweiten Befragung 193 4.5.2 Ergebnisse der Ratsbefragung 197 4.6 Fiskalische Erblasten 198 5 Der Einfluss exogener und endogener Faktoren auf die kommunale Haushaltslage in einer regressionsanalytischen Betrachtung 201 5.1 Methodisches Vorgehen bei den multiplen Regressionsanalysen 201 5.2 Vorbereitung der Regressionsanalysen 203 5.3 Ergebnisse der Regressionsanalysen 206 5.3.1 Regressionsanalysen für die kreisfreien Städte 207 5.3.2 Regressionsanalysen für die Mittelstädte 214 5.3.3 Regressionsanalysen der Kleinstädte 222 5.4 Zusammenfassung und ein erstes Zwischenfazit 224 5.5 Vorbereitung der Clusteranalysen 229 5.6 Die Faktorenanalysen 230 5.7 Die Clusterung der Gemeinden 234 5.7.1 Vorgehensweise 235 5.7.2 Ergebnisse der Clusteranalysen 236 5.8 Diskriminanzanalysen zur Überprüfung der gewählten Clusterlösungen 241 5.9 Erklärungen für die fiskalischen Varianzen innerhalb der Cluster 242 5.9.1 Kreisfreie Städte 242 5.9.2 Mittelstädte 247 5.9.3 Kleinstädte 254 5.10 Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse 257 6 Der Einfluss endogener Faktoren auf die Haushaltslage in einer Fallstudienbetrachtung 261 6.1 Rahmenbedingungen kommunalen Handels in Sachsen 262 6.2 Auswahl der Untersuchungsgemeinden und Auswertungsstrategie 263 6.3 Ergebnisse der Fallstudien 266 6.3.1 Fallkommune A 266 6.3.1.1 Haushaltssituation 266 6.3.1.2 Allgemeine Akteurskonstellation - die Rolle der Parteien 268 6.3.1.3 Bedeutung von Bürgermeister und Verwaltung 269 6.3.1.4 Interaktion in der Haushaltspolitik 271 6.3.1.5 Fazit 273 6.3.2 Fallkommune B 273 6.3.2.1 Haushaltssituation 274 6.3.2.2 Allgemeine Akteurskonstellation - die Rolle der Parteien 275 6.3.2.3 Bedeutung von Bürgermeister und Verwaltung 276 6.3.2.4 Interaktion in der Haushaltspolitik 278 6.3.2.5 Fazit 281 6.3.3 Was sagen uns die Fallstudien für die quantitative Analyse? 282 7 Zusammenfassung, Schlussfolgerungen und Ausblick 286 7.1 Einordnung der Ergebnisse und mögliche Konsequenzen 291 7.2 Methodische Implikationen 292 7.3 Ausblick 293 Literaturverzeichnis 295 Vor dem Hintergrund einer zunehmend disparat verlaufenden Finanzlage der deutschen Kommunen begibt sich Marc Seuberlich mithilfe quantitativer und qualitativer Daten auf die Suche nach den möglichen Ursachen dieser Entwicklung. Forschungsleitend wird von der These ausgegangen, dass neben den extern vorgegebenen Determinanten kommunaler Finanzlagen hausgemachte Faktoren nicht nur einen bedeutsamen Beitrag zur kommunalen Finanzlage leisten, sondern für die fiskalische Varianz zwischen Kommunen mit ähnlichen sozioökonomischen Voraussetzungen mitverantwortlich sind. Der Inhalt Bestimmungsfaktoren kommunaler Haushaltslagen in der Theorie Haushaltspolitik auf der kommunalen Ebene Endogene und exogene Bestimmungsfaktoren kommunaler Haushaltslagen in der Empirie Unterschiedliche fiskalische Performanz unter ähnlichen sozioökonomischen Umständen Analyse endogener Einflussfaktoren anhand von Fallstudien aus Sachsen Die Zielgruppen Dozierende und Studierende der Politik-, Verwaltungs- und Wirtschaftswissenschaften Expertinnen und Experten aus Kommunen, Ministerialverwaltungen, Kämmerei, sowie Politikerinnen und Politiker Der Autor Marc Seuberlich ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliche Verwaltung, Stadt- und Regionalpolitik an der Ruhr-Universität Bochum und promovierte ebendort bei Prof. Dr. Jörg Bogumil Front Matter....Pages I-XV Einleitung, Fragestellung und Aufbau der Studie....Pages 17-40 Bestimmungsfaktoren kommunaler Haushaltslagen....Pages 41-127 Methodische Umsetzung....Pages 129-159 Der endogene Einfluss auf das lokale Haushaltsergebnis: deskriptive Erkenntnisse aus zwei standardisierten Befragungen von Ratsmitgliedern....Pages 161-205 Der Einfluss exogener und endogener Faktoren auf die kommunale Haushaltslage in einer regressionsanalytischen Betrachtung....Pages 207-266 Der Einfluss endogener Faktoren auf die Haushaltslage in einer Fallstudienbetrachtung....Pages 267-291 Zusammenfassung, Schlussfolgerungen und Ausblick....Pages 293-301 Back Matter....Pages 303-317
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