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Aristoteles Hispanus : Eine altspanische Übersetzung seiner Zoologie aus dem Arabischen und dem Lateinischen

معرفی کتاب «Aristoteles Hispanus : Eine altspanische Übersetzung seiner Zoologie aus dem Arabischen und dem Lateinischen» نوشتهٔ Dehmer, Verena Cäcilia، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2007. این کتاب در 2 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

The publication draws on philological, translatological, and language-historical methodologies to investigate an Old Spanish manuscript of Aristotle's »De animalibus«. It also provides an appreciation of the (translated) work's significance for the history of science. In the study, extracts from the manuscript are edited, compared with the Arabic and Latin text, and commented upon for the first time. The outcome of this close examination is that two translators were involved, probably in the second half of the 13th century, and that they translated simultaneously from Arabic and Latin into Castilian, an approach not otherwise evidenced so far. I. Aristoteles Hispanus 13 1. convivencia und Wissenschaftskultur 14 1.1 Al-Andalus - das muslimische Spanien 14 1.2 Das christliche Spanien 17 1.3 Das arabische und arabisch-vermittelte Erbe 18 2. Aufbau und Zielsetzung der Arbeit 19 2.1 Die Quellenfrage 20 II. Die Biologie des Aristoteles 23 1. Philosophie und Biologie 23 1.1 Das Verhältnis von Materie und Form 25 2. Die biologischen Schriften des Aristoteles 28 2.1 Vita des Aristoteles und Chronologie der biologischen Schriften 28 2.2 Historia animalium 30 2.3 De partibus animalium 32 2.4 De generatione animalium 33 III. Geschichte der Biologie von der Spätantike bis zur Renaissance 35 1. Gemeinsamkeiten zwischen Orient und Okzident 35 2. Die arabisch-islamische Periode 36 2.1 Das griechisch-persische Erbe des Islam 36 2.2 Die Zoologie in der wissenschaftlichen Literatur der Araber 38 2.3 Die adab-Literatur 40 3. Die christlich-lateinische Periode (5.-14. Jahrhundert) 42 3.1 Die christlichen Traditionen 42 3.2 Die Berührung mit der arabischen Wissenschaft 44 4. Die Situation auf der iberischen Halbinsel 45 IV. Die Rahmenbedingungen der Naturwissenschaften auf der iberischen Halbinsel im Mittelalter 49 1. Die Übersetzerschule von Toledo 49 1.1 Anfangs- und Blütezeit 51 1.2 Die alfonsinische Wende 52 1.3 Sancho IV und das Ende einer Ära 54 2. Alfonso el Sabio und die Wissenschaftskultur im 13. Jahrhundert 54 2.1 Politische Biographie 55 2.2 Kulturelle und wissenschaftsgeschichtliche Leistungen 56 V. Text- und Überlieferungsgeschichte 63 1. Die griechische Überlieferung 63 1.1 Historia animalium 63 1.2 De partibus und De generatione animalium 64 2. Die arabische Überlieferung mit syrischem Einfluss 64 2.1 Handschriften und Editionen 65 2.2 Die Syrer als Vermittler zwischen Hellenismus und Islam 66 2.3 Die Frage nach der Person des Übersetzers und sprachliche Auffälligkeiten 67 3. Die arabisch-lateinische Übersetzung und deren Überlieferung 68 3.1 Handschriften und Editionen 69 3.2 Michael Scotus: Leben und Werk 70 3.3 Wirkungsgeschichte 71 3.4 Sprache und Methode 73 VI. Zur Handschrift Mss 10198 der Biblioteca Nacional de Madrid: Historia de los animales 74 1. Katalogangaben 74 2. Beschreibung 74 2.1 Zum Textbestand 76 3. Bibliographie 76 4. Sprachgeschichtliche Auffälligkeit 77 VII. Die altspanisch-arabisch-lateinischen Textsynopsen 78 1. Zur Edition und Transkription 78 1.1 Vorbemerkung 78 1.2 Text und Kommentar in den Synopsen 78 1.3 Kriterien für die Übersetzung des arabischen Textes 79 1.4 Transkriptionskriterien 79 2. Synopsen der Bücher I-XIX 81 3. Die religiösen Formeln zu Beginn und am Ende der einzelnen Bücher 216 VIII. Philologisch-historische Einordnung der Handschrift Mss 10198 219 1. Textbestand und Kürzungen 219 1.1 Kürzungsmethoden 220 1.2 Analyse der Kürzungen nach inhaltlichen Kriterien 221 1.3 Conclusio zu den Textkürzungen 222 2. Ergebnisse der sprachlichen Untersuchungen 223 2.1 Lexik und Syntax: 224 2.2 Phonetische bzw. orthographische und morphologische Aspekte 235 3. Die Autor(en)frage 236 3.1 Eine Handschrift - drei Sprachen 236 3.2 Quellenabhängige Übersetzungsunterschiede 239 3.3 Jude oder Christ? 242 4. Die Handschrift Mss 10198 als einziger Textzeuge 246 5. Überlegungen zum historischen Kontext 247 5.1 Die wissenschaftlichen Institutionen im 13. Jahrhundert 247 5.2 Zeitliche Einordnung 248 5.3 Mögliche Auftraggeber 249 6. Abschließende Bewertung der Handschrift 252 Abkürzungen 255 Abkürzungen für Wörterbücher 255 Allgemeine Abkürzungen 255 Bibliographie 257 1. Handschriften 257 2. Editionen der Quellentexte 258 2.1 Aristoteles 258 2.2 Weitere Texte 259 3. Sekundärliteratur 260 Register 273 Verena Dehmer untersucht eine altspanische Handschrift der Biblioteca Nacional de Madrid von Aristoteles zoologischem Hauptwerk »De animalibus« unter Anwendung philologischer, traduktologischer und sprachhistorischer Methoden. In der Einleitung stellt sie die Biologie des Aristoteles mit ihrer Überlieferungs- und Wirkungsgeschichte sowie den historischen Rahmenbedingungen für naturwissenschaftliche Studien auf der Iberischen Halbinsel im 13./14. Jahrhundert dar. Im Hauptteil werden Auszüge aus der Handschrift erstmals ediert, mit dem arabischen und dem (zur Zeit nur teilweise edierten) lateinischen Text von Michael Scotus verglichen und kommentiert. Die Kommentare beziehen sich aus linguistischer und sprachhistorischer Sicht auf einzelne Wörter und Begriffe, syntaktische Erscheinungen oder auch biologisch interessante Passagen oder Fachtermini. Die Autorin erbringt den Nachweis, dass zwei Übersetzer gleichzeitig aus dem Arabischen und dem Lateinischen ins Kastilische übersetzten - eine bislang noch unbelegte Arbeitstechnik. Die vorgenommenen Textkürzungen wurden im Hinblick auf die wissenschaftsgeschichtliche Einordnung hin untersucht. Als Entstehungszeitraum kommt die Wirkungszeit Alfonsos el Sabios (1221-1284) in Frage, wenngleich andere Auftraggeber als der König selbst diskutiert werden Die vorliegende Arbeit wurde im Wintersemester 2004/2005 von der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich als Dissertation angenommen. Sie ist über Jahre hinweg und mit ideeller und finanzieller Unterstützung des Cusanuswerkes gewachsen und hat sich verändert, um schließlich, wie Aristoteles sagen würde, am Ziel, also demeidos, im Modus der Wirklichkeit (energeia) anzukommen. Im Laufe des kinetischen Prozesses (um bei Aristoteles zu bleiben) haben viele Menschen mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden, manchenur punktuell in einem wichtigen Moment oder Abschnitt, manche kontinuierlich über Höhen und Tiefen hinweg. Diese Publikation untersucht eine altspanische Handschrift von Aristoteles' De animalibus unter Anwendung philologischer, traduktologischer und sprachhistorischer Methoden. Zudem wird eine wissenschaftsgeschichtliche Würdigung vorgenommen. Auszüge aus der Handschrift werden erstmals ediert, mit dem arabischen und lateinischen Text verglichen und kommentiert. Als Ergebnis weist die Untersuchung nach, dass zwei Übersetzer, wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, gleichzeitig aus dem Arabischen und dem Lateinischen ins Kastilische übersetzten- eine bislang noch unbelegte Arbeitstechnik.
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