Argumenta Papiniani: Studien zur Geschichte und Dogmatik des Privatrechts (German Edition)
معرفی کتاب «Argumenta Papiniani: Studien zur Geschichte und Dogmatik des Privatrechts (German Edition)» نوشتهٔ Prof. Dr. Martin Avenarius (auth.), Jan Dirk Harke (eds.)، منتشرشده توسط نشر Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH & در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Der besondere Einfluss der Rhetorik, den das Werk des spätklassischen Juristen Papinian kennzeichnet, hat auch das Urteil späterer Juristen über seine wissenschaftliche Leistung geprägt und gleichermaßen Anerkennung und Ablehnung provoziert. Seine Methode der Rechtsfindung zu erkunden war das Ziel einer Tagung im Kloster Bronnbach. Die hierzu geleisteten Beiträge gelten der Regelbildung und den Absurditätsargumenten bei Papinian, seiner Argumentation in Pfandrechtsfragen und bei der Testamentsauslegung, seiner Haltung zu Freilassungs- und Prositutionsverboten bei Sklavenverkäufen und der Herausbildung einer Vorform des Anwartschaftsrechts zum Schutz bedingt freigelassener Sklaven sowie schließlich seinem Werk über den Ehebruch. Vorwort 5 Inhaltsverzeichnis 6 Autorenverzeichnis 7 Papinians Beitrag zur Vorgeschichte des Anwartschaftsrechts 8 I. Einführung 8 II. Papinian als schöpferischer Jurist 11 III. Römische „Vorformen“ des Anwartschaftsrechts 13 1. Der Schutz des zivilrechtlich Erwerbenden durch prätorische Bestimmungen 14 2. Der Schutz des bedingten Rechtserwerbs 16 3. Insbesondere das Recht des statuliber 17 4. Der statuliber als Rechtssubjekt 19 IV. Schluss 25 Regelbildung durch exempla – Papinians Quaestiones zur lex Iulia de adulteriis (Pal. 378) 26 I. Einleitung 26 II. Thematische Schwerpunkte in Pal. 378 = D. 48,5,39pr.-7 Pap. 36 quaest. 29 1. Strafbarkeit des incestum nach der lex Iulia de adulteriis 30 2. Entschuldigungsgründe für incestum bei Frau und Mann 31 III. Besonderheiten der Darstellung 32 1. Ermittlung der Fragestellung 32 2. (Scheinbare) Redundanzen 34 IV. Die Regel zur Strafschonung bei incestum in § 7 35 1. § 7 als Regel 35 2. Die argumentative Funktion der Reskripte 36 a) Die Reskripte als exempla 36 b) Der Induktionsschluss aus §§ 5 und 6 39 3. § 7 im Verhältnis zum pr. und zu § 3 39 a) Humanitas als Leitlinie (§ 3) 40 b) Leges contrariae (pr. und § 7) 41 4. Zwischenfazit 43 5. § 7 als Regel für den in § 1 geschilderten Fall? 43 V. Vergleich mit zivilrechtlichen Katenen 45 Papinian und die reductio ad absurdum 48 Testamentsauslegung bei Papinian 65 I. Ein Gegensatz zur Lehre der Hochklassiker? 65 II. Der Erblasserwille bei Papinian 66 1. Die quaestio voluntatis 66 2. Coniectura voluntatis 73 III. Verba und voluntas: Kampf gegen Buchstabentreue 79 IV. Fazit 83 Papinian D. 18,7,6pr. und die Sanktionierung von Freilassungs- und Prostitutionsverboten bei Sklavenverkäufen 85 I. Einleitung 85 II. Erster Zugang 87 III. Die besonderen Wirkungen der Klauseln ne prostituatur und ne manumittatur 90 1. ne prostituatur 90 2. ne manumittatur 92 IV. Nochmals: Der Sachverhalt 96 V. Kumulation von absoluter Wirkung und Vertragsstrafe? 97 1. Papinians Erörterung 97 2. Die Regelungsabsicht der Parteien 100 a) Prostitutionsverbot 100 b) Freilassungsverbot 101 VI. Fazit 103 Papinians Liber singularis de adulteriis: Überlieferung und Authentizität 105 I. Die Lex Iulia de adulteriis 106 II. Die Gliederung des Liber singularis de adulteriis 108 III. Die Sprache Papinians im Liber singularis de adulteriis 109 IV. Die Überlieferung des Liber singularis de adulteriis in den Digesten 111 V. Die Überlieferung des Liber singularis de adulteriis in der Collatio 112 1. Die Collatio 112 2. Pap. 22 Coll. 4,7 112 3. Pap. 23 Coll. 4,8 114 4. Pap. 24 coll. 4,9 119 5. Pap. 25 Coll. 4,10 121 6. Pap. 26 Coll. 4,11 123 7. Pap. 27 Coll. 6,6 125 VI. Ein Werk Papinians? 126 Zur Behandlung des Pfandrechts im Werk Papinians – Pap. 11 resp. D. 20,1,1,2 und Pap. 23 quaest. D. 41,3,44,5–7 128 I. Erscheinungsformen des Pfandrechts im Werk Papinians 128 II. Ziele der Studie 129 III. Die Papinianstellen 131 1. Pap. 11 resp. D. 20,1,1,2 131 a) Grundstücksverpfändung und „ausdrückliche“ Früchteverpfändung 132 b) Der Verpfänder als Nichteigentümer des Grundstücks 132 c) Der Verpfänder als Nichteigentümer der Früchte 133 d) Ein Pfandrecht entsteht nicht ein Pfandrecht besteht fort: Fortbestandsdogmatik 134 e) Publizianische Berechtigung des Verpfänders?! 137 f) Überlieferte und historische Fragestellung 138 g) Zweifel am Grundstückspfandrecht 139 2. Pap. 23 quaest. D. 41,3,44,5 140 a) Fortbestandsdogmatik 140 b) Ausgreifen über den Pfandrechtszusammenhang (Nießbrauch) 141 c) Zur Chronologie 142 3. Bleibende Bedeutung der Papinianstellen 143 IV. Schluss 144 Verzeichnis der juristischen Quellen 146 Sach- und Personenverzeichnis 150 Front Matter....Pages I-IX Papinians Beitrag zur Vorgeschichte des Anwartschaftsrechts....Pages 1-18 Regelbildung durch exempla – Papinians Quaestiones zur lex Iulia de adulteriis (Pal. 378)....Pages 19-40 Papinian und die reductio ad absurdum ....Pages 41-57 Testamentsauslegung bei Papinian....Pages 59-78 Papinian D. 18,7,6pr. und die Sanktionierung von Freilassungs- und Prostitutionsverboten bei Sklavenverkäufen....Pages 79-98 Papinians Liber singularis de adulteriis: Überlieferung und Authentizität....Pages 99-121 Zur Behandlung des Pfandrechts im Werk Papinians – Pap. 11 resp. D. 20,1,1,2 und Pap. 23 quaest. D. 41,3,44,5 –....Pages 123-140 Back Matter....Pages 141-146 Der besondere Einfluss der Rhetorik, den das Werk des spätklassischen Juristen Papinian kennzeichnet, hat auch das Urteil späterer Juristen Ã1⁄4ber seine wissenschaftliche Leistung geprägt und gleichermaßen Anerkennung und Ablehnung provoziert. Seine Methode der Rechtsfindung zu erkunden war das Ziel einer Tagung im Kloster Bronnbach. Die hierzu geleisteten Beiträge gelten der Regelbildung und den Absurditätsargumenten bei Papinian, seiner Argumentation in Pfandrechtsfragen und bei der Testamentsauslegung, seiner Haltung zu Freilassungs- und Prositutionsverboten bei Sklavenverkäufen und d Der besondere Einfluss der Rhetorik, den das Werk des spatklassischen Juristen Papinian kennzeichnet, hat auch das Urteil spaterer Juristen uber seine wissenschaftliche Leistung gepragt und gleichermassen Anerkennung und Ablehnung provoziert.
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