معرفی کتاب «Argument und literarische Form in antiker Philosophie: Akten des 3. Kongresses der Gesellschaft fur antike Philosophie 2010 (Beitrage Zur ... Altertumskunde) (German and English Edition)» نوشتهٔ Gesellschaft für antike Philosophie. Kongress, Jan Erik Hessler، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
In der Antike ist philosophische Argumentation oft in literarische Darstellungsformen eingebettet, deren Gestaltung eigenen, genrebedingten Regeln folgt. Beim 3. Kongress der Gesellschaft für antike Philosophie beschäftigten sich Philologen und Philosophen mit diesem Verhältnis von philosophischem Argument und literarischer Form. Der Band möchte einen Eindruck der Diskussion vermitteln und zu weiteren Überlegungen anregen. Einleitung 9 Literarische Formen der Vergegenwärtigung in der Philosophie 21 Argument und Dialogform in Platons Menon 41 Plasma und Historie: Platon über die Poetizität seiner Dialoge 67 Glaukon am Scheideweg. Zur kritischen Verarbeitung eines literarischen Motivs in Platons Politeia 93 Philosophy and Love in Plato’s Symposium – or: Why the first five speeches matter 115 Das erste ‚Argument des Dritten Menschen‘ im Parmenides: Zum Umgang mit enthymematischen Argumenten bei Platon 135 Literarische Form und Grenzen des Arguments in Platons Gesetzen. Zu Nomoi 859b-864c 151 Dihairese Mythos Beispiel. Literarische Werkzeuge der philosophischen Argumentation in Platons Politikos 177 Argument and Form, Philosophy and Rhetoric in the Phaedrus 187 Argument und literarische Form in der Metaphysik des Aristoteles. Die Vereinbarkeit der unterschiedlichen Bestimmungen zur ‚ersten Philosophie‘ im Rahmen einer universalistischen Substanz-Ontologie 199 Form and Argument in Aristotle’s Nicomachean Ethics: Some Observations 223 Aristoteles Poetik 1: die Poetizität philosophischer Texte und die Unterscheidung zwischen Metrum und Rhythmus 247 Sprachliche Gestaltung und philosophische Klarheit bei Aristoteles 291 Literary genres and judgements of taste: some remarks on Aristotle’s remarks about the poetry of Empedocles 313 Forme della comunicazione in Epicuro 323 Therapie und Dialog. Ein Vergleich zwischen Platons Phaidon und Ciceros Tusculanae Disputationes I 347 Elenchos socratico e genesi della strategia argomentativa dell’Accademia scettica 363 Die Selbstbetrachtungen Marc Aurels. Ein stoischer Selbstdialog 379 The Pyrrhonist’s Dilemma: What to write if you have nothing to say 397 Paraenesis and Argument in Arrian, Discourses of Epictetus 1.4 419 Narratives in (late-antique) commentary 443 The Rhetoric of the Ineffable in late ancient Philosophy 465 Surface Reading and Deeper Meaning. On Aristotle reading Plato and Platonists reading Aristotle 477 Argument und Bild in Plotins Schrift Über das Schöne 503 Die Enthüllung der intelligiblen Materie. Ein Versuch über die Argumentationstechnik Plotins (Enneaden 2,4 [12] 1-5) 525 Philosophisches Argument und literarische Form in Augustins Soliloquia 549 Round-Table-Gespräche: Vorstellung von Dissertationsprojekten im Bereich der antiken Philosophie 573 Abkürzungsverzeichnis 588 Namensverzeichnis Antike und Mittelalter 591 Namensverzeichnis Frühe Neuzeit bis Gegenwart 595 Stellenverzeichnis Antike und Mittelalter 600
In der modernen Universität werden Literatur, Philologie und Philosophie als unterschiedliche Bereiche betrachtet. Damit wird eine im 19. und 20. Jahrhundert zunehmende Entfremdung zwischen der Erforschung antiker Philosophie und Philologie manifest, die den ursprünglichen Gegebenheiten in der Antike keineswegs gerecht wird. Denn die Philosophie entwickelt sich in Griechenland und Rom in enger Verbindung mit und oft in einem Spannungsverhältnis zu unterschiedlichen literarischen Genres. Dies hat zur Folge, dass die Autoren und Interpreten infolge der Wahl bestimmter Gattungen als Medium philosophischer Botschaften neben der eigentlichen Argumentation auch Darstellungsformen der jeweiligen Gattungen zu würdigen haben. Dieses oft spannungsvolle Verhältnis von philosophischem Argument und literarischer Form auszuleuchten hatte sich der 3. Kongress der Gesellschaft für antike Philosophie vorgenommen. In Vorträgen und Diskussionsrunden von Philosophen und Philologen wurde diese Frage unter verschiedenen Aspekten mit Blick auf antike Philosophen verschiedener Epochen lebendig diskutiert. Dieser Band, der den Großteil dieser Beiträge versammelt, mag einen Eindruck von der Diskussion vermitteln und Philologen, Philosophen und an der Antike Interessierte zu weiteren Überlegungen anregen.
In antiquity, philosophical argumentation was often embedded in a literary form of presentation whose composition followed certain genre-determined rules. At the Third Congress of the Society for Ancient Philosophy, philologists and philosophers gave presentations about this point of intersection between philosophical argument and literary forms. This volume seeks to provide insight into the discussion as well as stimulate further thought. The volumes published in the series Beiträge zur Altertumskunde comprise monographs, collective volumes, editions, translations and commentaries on various topics from the fields of Greek and Latin Philology, Ancient History, Archeology, Ancient Philosophy as well as Classical Reception Studies. The series thus offers indispensable research tools for a wide range of disciplines related to Ancient Studies.