معرفی کتاب «Aretai und Virtutes : Untersuchungen zu den Wertvorstellungen der Griechen und Römer» نوشتهٔ von Carl Joachim Classen، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Der vorliegende Band vereinigt neue und überarbeitete ältere Aufsätze zu den Werten und Normen bei einigen griechischen und römischen Autoren. Es wird gefragt: Welche Kräfte garantieren nach Hesiod die Ordnung des Kosmos, welche gefährden ihn, welche das Leben der Menschen? Nach welchen Maßstäben beurteilt Thukydides einzelne Politiker oder ganze Poleis, welche Gedanken entwickelt Platon zum Wesen der Tugenden, welche Anforderungen stellt Aristoteles an den vorbildlichen Redner, wie versuchen Philon, Clemens von Alexandreia und Origenes Lehren der Heiden mit den eigenen zu verbinden ? Der zweite Teil gilt Lucilius' Kritik an seinen Zeitgenossen, Lukrez' Versuchen, römische Begriffe in Epikurs Weltbild einzuordnen, und Ciceros Bemühen, den traditionellen Maßstäbe der Römer, die ausführlich dargestellten werden, mit rhetorischen Mitteln gerecht zu werden; weiter wird gezeigt, wie Seneca diese Maßstäbe in den Luciliusbriefen mit Lehren der Stoa verknüpft und Claudian ihnen treu bleibt, ferner, welches Bild Quintilian vom vollkommenen Redner zeichnet und welchen Beitrag Sarkophage und Triumphbögen zum Verständnis der Wertvorstellungen der Römer leisten. Ein abschließender Rückblick schildert die wechselvolle Geschichte der so genannten Kardinaltugenden.
Der vorliegende Band vereinigt neue und überarbeitete ältere Aufsätze zu den Werten und Normen bei einigen griechischen und römischen Autoren.
Es wird gefragt: Welche Kräfte garantieren nach Hesiod die Ordnung des Kosmos, welche gefährden ihn, welche das Leben der Menschen? Nach welchen Maßstäben beurteilt Thukydides einzelne Politiker oder ganze Poleis, welche Gedanken entwickelt Platon zum Wesen der Tugenden, welche Anforderungen stellt Aristoteles an den vorbildlichen Redner, wie versuchen Philon, Clemens von Alexandreia und Origenes Lehren der Heiden mit den eigenen zu verbinden ?
Der zweite Teil gilt Lucilius’ Kritik an seinen Zeitgenossen, Lukrez’ Versuchen, römische Begriffe in Epikurs Weltbild einzuordnen, und Ciceros Bemühen, den traditionellen Maßstäbe der Römer, die ausführlich dargestellten werden, mit rhetorischen Mitteln gerecht zu werden; weiter wird gezeigt, wie Seneca diese Maßstäbe in den Luciliusbriefen mit Lehren der Stoa verknüpft und Claudian ihnen treu bleibt, ferner, welches Bild Quintilian vom vollkommenen Redner zeichnet und welchen Beitrag Sarkophage und Triumphbögen zum Verständnis der Wertvorstellungen der Römer leisten. Ein abschließender Rückblick schildert die wechselvolle Geschichte der so genannten Kardinaltugenden.
Frontmatter 1 Inhaltsverzeichnis 7 Einleitung 9 Hesiod: Götter und Bauern 13 Thukydides: Politiker und Poleis 34 Platon: Philosophische Überlegungen 75 Aristoteles: Forderungen an den vollkommenen Redner 95 Der platonisch-stoische Kanon der Kardinaltugenden bei Philon, Clemens Alexandrinus und Origenes 115 Lucilius’ Zeitkritik 147 Lukrez: griechische Philosophie statt römischer Tradition 171 Zur Rolle der Wertbegriffe im öffentlichen Leben der Römer 201 Seneca: Römische Tradition in stoischem Gewand 238 Quintilians Redner: ein vir bonus dicendi peritus 269 Virtutes und Vitia in Claudians Gedichten 278 Sarkophage und Triumphbögen 305 Plato’s virtues in Rome 328 Schluss 340 Backmatter 347 Dieser Band ist den Idealen und Urteilsmaßstäben einiger griechischer und römischen Autoren und Künstler gewidmet: Hesiod, Thukydides, Platon, Aristoteles (zum Redner), Philon, Clemens von Alexandreia und Origenes, Lucilius, Lukrez, Cicero (mit Darstellung der traditionellen Maßstäbe der Römer), Seneca, Quintilian, Claudian und den Sarkophagen und Triumphbögen, dazu in knapper Skizze der wechselvollen Geschichte der ‚Kardinaltugenden'. Alle griechischen und lateinischen Zitate und Termini sind übersetzt.