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Archäologie des Erinnerns. Sigmund Freud in Walter Benjamins »Berliner Kindheit«

معرفی کتاب «Archäologie des Erinnerns. Sigmund Freud in Walter Benjamins »Berliner Kindheit«» نوشتهٔ Nadine Werner، منتشرشده توسط نشر Konstanz University Press. in Wallstein-Verlag GmbH Verlag und Werbung در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Eine Entzifferung der erinnerungstheoretischen Spuren Sigmund Freuds im Nachlass zu Walter Benjamins Berliner Chronik/Berliner Kindheit um 1900. Poetische Prosaminiaturen, autobiographische Erinnerungsbilder, sprachliche Momentaufnahmen - Walter Benjamins »Berliner Kindheit um neunzehnhundert" (1932-1938) gilt als Schlüsseltext der Moderne. Benjamin schreibt ihn im letzten Jahrzehnt seines Lebens, im Exil und in großer Sehnsucht nach der Heimat der Kindheit. In die Texte eingeschlossen und zum Teil verborgen sind Reflexionen über die Unwiederbringlichkeit der Vergangenheit. Trotzdem suchen die Texte das Vergangene unermüdlich auf. Die implizite Gedächtnistheorie des Kindheitsbuchs ist durch die Lektüre Sigmund Freuds geprägt. Nadine Werner geht den Spuren Freuds erstmals in ihrem ganzen Umfang nach. Das Bild vom »Analytiker als Archäologen", der Vergangenes an die Oberfläche des Bewusstseins hebt, ist Freuds wirkungsmächtigste Metapher - Benjamin dient die Archäologie als Denkfigur. Sie bringt den gedanklichen Raum hervor, in dem seine erinnerungstheoretischen Überlegungen wachsen. Entlang der Archäologie als Metapher und Methode entziffert die Autorin die Aufnahme Freuds in das (zum Teil noch unpublizierte) Nachlassmaterial zum Kindheitsbuch. Umschlag Titel Impressum Inhalt Einleitung I. Gedächtnistheorie 1. Ausgangspunkte 1.1 Freud: Erinnerung zwischen psychoanalytischer Praxis und Theoriebildung Verknüpfung von Gedächtnis und Unbewusstem Energiebesetzungen/Innervationen Aufnahmeverfahren Zwei Systeme: uneingeschränkte Aufnahme und Unveränderbarkeit 1.2 Benjamin: Erinnerung als Gegenstand theoretischer Reflexion und literarischer Praxis Augenblicklichkeit Unwiederbringlichkeit Jetztzeit Erfahrung 2. Benjamins Quellen –Auseinandersetzung mit Proust und Freud 2.1 Prousts mémoire involontaire Benjamins Proustlektüren im Querschnitt Proust und das Kindheitsbuch Abgrenzung gegen das Zufällige Abgrenzung gegen das Uferlose Abgrenzung gegen den Authentizitätsanspruch 2.2 Freuds Gedächtniskonzeption Bewusstsein und Gedächtnis Die Schwelle von Traum und Erwachen, Vergangenheit und Gegenwart Wahrnehmungsbedingungen: Psychoanalyse, Film, Surrealismus Mimetische Sprache und wiederholende Erinnerung 3. Spurensuche – Freud im Kindheitsbuch 3.1 Zwei erinnerungstheoretische Modelle Freuds Erinnerung als Umschrift Einschreibung als Gravur 3.2 Berliner Chronik Bewusstes Erinnern, unbewusstes Gedächtnis Ungesichertes Erinnern, Traum, Déjà-vu Topographische Erinnerungsmodelle Archäologie als stratigraphisches Erinnerungsmodell Schreiben 3.3 Berliner Kindheit um neunzehnhundert Sprache Dinge Traum Raum (Um-)Schreiben Nachträglichkeit Zwischenbilanz II. Archäologie 4. Archäologie als Metapher und Methode 4.1 Die Metaphorik des Archäologischen Freud: Über Rom, Pompeji und Schliemann Freud als Archäologe Die psychoanalytische Methode als Ausgrabung Archäologie und archäologische Ausgrabungsgegenstände als Therapiemittel Archäologie und Erinnerung/Gedächtnis Benjamin: Über die Verknüpfung von Graben, Erinnern und Schreiben Archäologisches in der Sprache Benjamin als Archäologe des Jüngstvergangenen Archäologisches Erinnern 4.2 Zur Funktion der Archäologiemetaphorik bei Freud und Benjamin Archäologie als Re-/Konstruktion psychischer Bildungen Archäologisches Erinnern im Spannungsfeld von Restitution und Konstruktion Die Dimensionen der Erinnerung und die archäologische Denkfigur Archäologie als Konstruktion der Erinnerung im Schreibvorgang Archäologie – Metapher, dialektisches Bild oder Denkfigur? Archäologisches Erinnern: fragmentarisch und konstruktiv Archäologie des Erinnerns als schreibendes Verfahren 4.3 Archäologisches Erinnern im Kontext 5. Benjamins archäologische Schreibpraxis 5.1 Textgenetischer Überblick 5.2 Vom Glück des Erinnerns: Hallesches Tor/Winterabend Material und Vergleich der Fassungen Die Erinnerung als Platzhalterin der Wirklichkeit Erinnertes Glück und geglücktes Erinnern 5.3 Zwei Inseln des Erinnerns: Pfaueninsel und Rousseau-Insel Pfaueninsel und Glienicke – Material und Vergleich der Fassungen Die Pfaueninsel als Grabungsort Rousseau-Insel – Material und Umschriften: Blumeshof 12, Zwei Blechkapellen Der Inselname als archäologischer Fund 5.4 Wege unter die Oberfläche Vergessen und Erinnern als Abwärtsbewegung Die erinnerte Unterseite der Kindheit Das Erinnerungsschreiben als Vertiefung III. Anhang 6. Abbildungen 7. Transkriptionen 8. Siglen 9. Literatur 10. Register der behandelten Texte Danksagung

Eine Entzifferung der erinnerungstheoretischen Spuren Sigmund Freuds im Nachlass zu Walter Benjamins Berliner Chronik/Berliner Kindheit um 1900.Poetische Prosaminiaturen, autobiographische Erinnerungsbilder, sprachliche Momentaufnahmen - Walter Benjamins »Berliner Kindheit um neunzehnhundert" (1932-1938) gilt als Schlüsseltext der Moderne. Benjamin schreibt ihn im letzten Jahrzehnt seines Lebens, im Exil und in großer Sehnsucht nach der Heimat der Kindheit. In die Texte eingeschlossen und zum Teil verborgen sind Reflexionen über die Unwiederbringlichkeit der Vergangenheit. Trotzdem suchen die Texte das Vergangene unermüdlich auf.Die implizite Gedächtnistheorie des Kindheitsbuchs ist durch die Lektüre Sigmund Freuds geprägt. Nadine Werner geht den Spuren Freuds erstmals in ihrem ganzen Umfang nach. Das Bild vom »Analytiker als Archäologen", der Vergangenes an die Oberfläche des Bewusstseins hebt, ist Freuds wirkungsmächtigste Metapher - Benjamin dient die Archäologie als Denkfigur. Sie bringt den gedanklichen Raum hervor, in dem seine erinnerungstheoretischen Überlegungen wachsen. Entlang der Archäologie als Metapher und Methode entziffert die Autorin die Aufnahme Freuds in das (zum Teil noch unpublizierte) Nachlassmaterial zum Kindheitsbuch.

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