Arbeitspsychologische Leitsätze Für Den Zeitnehmer (German Edition)
معرفی کتاب «Arbeitspsychologische Leitsätze Für Den Zeitnehmer (German Edition)» نوشتهٔ Poppelreuter, Walther، منتشرشده توسط نشر OLDENBOURG WISSENSCHAFTSVERLAG در سال 1929. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Das Handbuch Sprache in der Geschichtestellt den bereits vorhandenen Darstellungen der Genese der lexikalischen, grammatischen und textlichen Teilsysteme des Deutschen keinen neuen Überblick an die Seite, sondern beleuchtet vielmehr die Rolle, die dem Sprechen und Schreiben in der Sprache Deutsch im Laufe der Sprachgeschichte zugeschrieben wurde. In dieser Perspektivewird die Geschichtlichkeit von Sprache mit all ihren Facetten aus dem überlieferten Sprachbewusstsein bzw. aus dem Gebrauchsspektrum der Sprache erschlossen.Das Handbuch besteht aus zwei konstituierenden Blöcken. Auf den ersten, allgemeinen, an den Gegenstandsbereichen der Sprachgeschichte orientierten Teil schließt sich ein zweiter, auf die verschiedenen Wissensdomänen (alltägliche Sinnwelt, institutionelle Sinnwelt, religiöse Sinnwelt, wissenschaftliche Sinnwelt und dichterische Sinnwelt) bezogener Teil an. Die Beiträge eröffnen in ihrer Gesamtheit eine neue Sicht auf die Geschichte der deutschen Sprache. Vorwort Inhaltsverzeichnis I. Teil 1. Die Natur des Menschen widerstrebt der Rationalisierung 2. Der Anreiz, spontan Mängel zu beseitigen, ist viel geringer als die Fähigkeit, sie zu ertragen 3. Fähigkeit und Antrieb des Menschen, Arbeiten ökonomisch zu verrichten, sind gering 4. Werden den Menschen irgendwelche Arbeitsaufgaben gestellt, so besteht im allgemeinen eine Tendenz, die Aufgabe auszuführen, ohne sich über die genauere Art und Weise der Ausführung genauere Gedanken zu machen 5. Es besteht allgemein eine Tendenz, bei einer Vielheit von Arbeitsmethoden die anfänglich gewählte besondere Arbeitsmethode beizubehalten, auch dann, wenn sie unzweckmäßig ist 6. Im allgemeinen haben die Menschen nur ein sehr ungenaues Bild der Ausführungsmethoden ihrer eigenen Arbeit 7. Ist irgendeine menschliche Arbeit nicht ausdrücklich auf Grund von Rationalisierungsmaßnahmen gestaltet, so ist gewiß, daß man sie wesentlich verbessern kann II. Teil 8. Zeitstudien und Arbeitsrationalisierung sind nur dann erfolgreich zu leisten, wenn sie als Sonderaufgabe betrieben werden 9. Die Fähigkeit, Arbeitsbesonderheiten, insbesondere Arbeitsmängel zu sehen, ist eine Sonderbegabung 10. Es besteht bei den Menschen die Neigung, auch diejenigen Dinge von der theoretischen Überlegung aus zu entscheiden, die man nur induktiv von praktischen Versuchen her entscheiden kann 11. Für den Zeitstudienbeamten sind besondere Eigenschaften unerläßlich. Hat er sie nicht, so muß er sie durch Selbstdisziplinierung erwerben 12. Ziel des Zeitstudiums ist die „Arbeitsstudie" als qualitative Ermittelung; die Zeitmessung als solche darf nicht im Vordergrund stehen 13. Voraussetzung für das Zeitstudienmachen ist die Gesetzlichkeit der menschlichen Beobachtungsfähigkeit 14. Nur gering entwickelt ist die Fähigkeit des Menschen, die Zeiten sowohl von Arbeiten als auch ganz besonders von Leerpausen aufzulassen und zu schätzen 15. Der Zeitnehmer muß die Unvollkommenheit des Stoppens kennen 16. Die schaubildliche Zeitaufnahme ist psychologisch und praktisch notwendig 17. Großen, zum Teil unüberwindlichen Schwierigkeiten begegnet die Zeitstudie bei Arbeitsprozessen, die sich zeitlich mehrfach überlagern 18. Die Fähigkeit des Zeitnehmers, Zusammenhänge von Arbeitsprozessen unmittelbar zu beobachten, kann man nicht gering genug ansetzen. Daher sind ausdrückliche Maßnahmen zur Überwindung dieser Schwäche nötig III. Teil 19. Selbst bei den einfachsten Arbeitshantierungen zeigen sich große individuelle Unterschiede 20. Auch für den Zeitnehmer ist die gesetzliche Analyse der Beziehungen des Arbeitstempos zur jeweiligen Natur der Arbeit von großer Bedeutung 21. Die Variation der Arbeitszeiten als solche und der Individuen untereinander stehen in gesetzlicher Beziehung zu der Art der Arbeit 22. Die Verschiedenheit der Arbeitszeiten verschiedener Individuen sind zunächst Verschiedenheiten der Arbeitsweisen 23. Arbeitsweise und damit Arbeitstempo ist in erster Linie Ausdruck des individuellen Arbeitstypus 24. Bei jeder Arbeit ist die gesetzliche Beziehung zwischen Tempo und Exaktheit zu beachten 25. Bei jeder studierten Arbeit muß der Zeitnehmer die „Typen-Diagnose" stellen 26. Zur Arbeitsstudie sind möglichst verschiedene Menschentypen zu verwenden 27. Bei jeder Arbeit ist das „adäquate Tempo" zu berücksichtigen 28. Urteilsmaßstäbe in bezug auf die Qualität von Arbeiten sind ausdrücklich festzulegen IV. Teil 29. „Ermüdung" darf nicht schematisiert werden 30. Bei der praktischen körperlichen Arbeitskurve spielt auch die Beschleunigung der Arbeitszeiten bzw. Zunahme an Menge trotz Ermüdung eine große Rolle 31. Die spontanen Pansen bei anstrengender körperlicher Schwerarbeit sind nicht gesetzlos; vielmehr zeigt sich n. a. die Regel: die Pausen werden im Verlauf häufiger und länger, dabei aber überwiegt stark die Verlängerung 32. Für den arbeitssteigernden Einfluß von eingelegten Pausen lassen sich vorläufig allgemeinere Gesetze nicht sagen; es bleibt vorläufig noch der experimentellen Ermittlung im einzelnen Fall überlassen! 33. Das Gesetz des „durchgängigen Tempos" ist zu beachten 34. Für die Verbesserung der Arbeitsleistung durch vermehrte Anstrengung gilt das Asymptotengesetz. Man darf also von vermehrter Arbeitsanspannung nicht allzuviel erwarten 35. Die Schwankungen der Arbeitszeiten, wie sie durch das Wetter, die Jahreszeit, Zeitereignisse usw. hervorgerufen werden, haben gegenüber den Schwankungen zwischen den Individuen, nur geringe Beträge 36. Nur ungefähr und unter besonderen Verhältnissen gilt die Regel einer zunehmenden Qualitätsverschlechterung durch „Ermüdung" bzw. längeren Verlauf V. Teil 37. Die Schematisierung des kürzesten Weges ist durchaus nicht gerechtfertigt 38. Das künstliche Bremsen des Arbeitstempos wird von der Praxis oft falsch beurteilt 39. Bei der Umgestaltung von Arbeitsplätzen ist planmäßiges Experimentieren anzuraten 40. Erprobt man neu gestaltete Arbeitsverrichtungen, so tritt oft zu Anfang ein Mißerfolg auf, der nur scheinbar ist 41. Der Zeitnehmer muß sieh bemühen, der „Psyche des Arbeiters" stets Rechnung zu tragen 42. Es empfiehlt sich für den Zeitnehmer die Regel, niemals moralische Stellung zu nehmen, sondern eine kühle naturwissenschaftliche Betrachtung der Dinge einzuhalten 43. Es ist eine menschliche Eigenschaft, daß dann, wenn man sich einmal in eine Sache vertieft hat, die Tendenz zu weiterer Vertiefung gesetzt wird, wobei aber die Gefahr des „fallenden Wirkungsgrades" akut wird 44. Der Rationalisierungs-Ingenieur muß sich stets vor Augen halten, daß das eigentliche Ziel der Technik die Überwindung der Arbeitsrationalisierung zugunsten völliger Mechanisierung darstellt 45. Wissenschaftliche Zeitstudie und Arbeitsrationalisierung sind etwas ganz allgemein Gesetzliches und ziemlich unabhängig von einzelnen Fabrikationszweigen 46. Bei der allgemeinen Einführung der wissenschaftlichen Betriebsführung handelt es sich weniger um die objektiven Maßnahmen als solche, als um eine seelische Umstellung des ganzen Betriebes
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