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Antikenkonfigurationen in Der Deutschsprachigen Lyrik Nach 1990 (Spectrum Literaturwissenschaft) (German Edition)

معرفی کتاب «Antikenkonfigurationen in Der Deutschsprachigen Lyrik Nach 1990 (Spectrum Literaturwissenschaft) (German Edition)» نوشتهٔ Knoblich, Aniela، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Homer, Sappho, Horace, Catullus, and other authors of antiquity have enjoyed a rebirth in German-speaking lyric poetry since the 1990s. Examining the work of four particularly notable poets – Durs Grünbein, Thomas Kling, Barbara Köhler, and Raoul Schrott – this book illuminates how classical antiquity is presented anew in contemporary lyric poetry, and sheds light on the ideas that are connected to this rediscovery of the Greek and Roman past. Danksagung Einleitung: Antikes in der deutschsprachigen Lyrik seit den 1990er Jahren 1 Singen die Musen noch – und wenn ja, für wen? Barbara Köhlers ‚Gesänge‘ 2 Antikes in der deutschsprachigen Lyrik seit den 1990er Jahren 3 Zur Anlage der Untersuchung 3.1 Quelle, Palimpsest und Ostrakon 3.2 Wiedergeben, nachzeichnen und retten 3.3 Verse, Strophen und Zyklen 3.4 Großstadt, Exil und Hotel 3.5 Dichterbilder 4 Das Textkorpus 5 Terminologische Präliminarien 6 Zum Forschungsstand I Quelle, Palimpsest und Ostrakon: Poetische Bilder und poetologische Konzepte von Intertextualität 1 Quellen und Einflüsse 2 Andere Intertextualitätsmetaphern 3 Einflussangst 4 Palimpseste 4.1 Das Palimpsest bei Grünbein 4.2 Das Palimpsest bei Kling 5 Ostraka 5.1 „die wenigen erhaltenen Zeilen der Sappho“: Antike Dichtungsfragmente als Vorlagen 5.1.1 Antike Fragmente bei Grünbein 5.1.2 Antike Fragmente bei Schrott 5.2 Zerlegung und Fragmentarisierung als Merkmale des Gedichts im 21. Jahrhundert 5.2.1 Fragmentarisierung in Schrotts Lyrik 5.2.2 Fragmentarisierung in Klings Lyrik 5.2.3 Fragmentarisierung in Grünbeins Lyrik II Wiedergeben, nachzeichnen und retten: Neue Übersetzungen antikerLyrik 1 „Poetry is what gets lost in translation“: Zur Übersetzbarkeit von (antiker) Lyrik 2 Thomas Kling als Übersetzer antiker Lyrik 2.1 „Catull · 14a“ als Motto 2.2 „Catull · 5“ 2.3 „Catull · 51“ 2.4 Reaktionen der Kritik 2.5 Die übersetzte Übersetzung als Vorlage für ein eigenes Gedicht: Zwei letzte Äußerungen des delphischen Orakels 3 Raoul Schrotts Übersetzungen antiker Literatur 3.1 Schrotts Fassung von Catulls carmen 5 3.2 Schrotts Fassung von Catulls carmen 2 4 Barbara Köhlers Übersetzung des Anaktoria-Fragments 5 Durs Grünbein als Übersetzer antiker Dramen 6 Zusammenfassung III Verse, Strophen und Zyklen: Antike Formen in der Gegenwartslyrik 1 Kurzer historischer Überblick 2 ‚Formzwang‘ bei Durs Grünbein 2.1 Freie Handhabung einer strengen Form: „In der Provinz 5“ 2.1.1 Brechts Amsel-Gedicht als Prätext 2.1.2 Das Gedicht im Kontext des Zyklus „In der Provinz“ und des Bandes Nach den Satiren 2.2 Visuelle Formung nach antikem Muster: „Krater des Duris“ 3 Destruierter Körper – konstruierter Text: Zerrissene und wieder zusammengesetzte Formen bei Thomas Kling 3.1 Assoziative Rezeption einer Gattung: Der Zyklus „elegn“ 3.2 Poetik der Zerreißung: Der Zyklus „actaeon“ 4 „sich [...] einen Reim auf die Dinge [...] machen“: Ausprägungen und Funktionen lyrischer Formen bei Raoul Schrott 4.1 „Physikalische Optik 1“ als Mise en abyme 4.2 Raoul Schrotts poetologische Äußerungen zur poetischen Form 4.3 Form und Figur: „Figuren III – Die Tochter des Diomedes“ 5 „Antiker Form sich nähernd“: Zusammenfassung IV Großstadt, Exil und Hotel: Poetische Standortbestimmungen 1 Städtische und ländliche Räume bei Grünbein, Kling und Schrott 2 Antike als Fluchtpunkt? Antike Räume bei Grünbein, Kling und Schrott 2.1 Poetische Identitätsbestimmung in der Stadt 2.1.1 Grünbein und Juvenal 2.1.1.1 Juvenal als Wiedergänger: „Nach den Satiren IV“ 2.1.1.2 Juvenal als Doppelgänger 2.1.1.3 Der Dichter als Großstadtbewohner 2.1.1.4 Der Gang durch die Stadt als Gang durch die Psyche 2.1.2 Kling und Catull 2.2 Landschaft als Gegenwelt? Klings bukolisches Manhattan 2.3 Ortlosigkeit als Schicksal des (heutigen) Dichters 2.3.1 Grünbeins Exilgedichte 2.3.1.1 Verbannt nach Kalifornien? „Grüße aus der Hauptstadt des Vergessens“ 2.3.1.2 Das Exil als Dichterschicksal: „Julia Livilla“ 2.3.1.3 Fazit 2.3.2 Schrotts Hotelgedichte und „winckelmanns tod“ 3 Zusammenfassung V Dichterbilder: Spannungsfelder zwischen Inspiration und Gelehrsamkeit 1 Thomas Kling als gelehrter Schamane: „Neues vom Wespenbanner“ 1.1 Die Wespe 1.2 Die Säule 1.3 Ein Raucherhusten hält Einzug: Die Stimme 1.4 Hermes 2 „Immer schon ...“: Raoul Schrott 2.1 Mal Dichter, mal Komparatist 2.2 Dichtung als Musengesang 2.3 Maskenspiele? ‚Der Dichter‘ und ‚die Frau‘ 2.3.1 ‚Die Frau‘ als poetisches Objekt 2.3.2 Das Ich des Dichters – oder das ‚lyrische Ich‘? 2.4 Ein poeta doctus als Anwalt des poeta vates 3 Durs Grünbein 3.1 Der Entwurf des poeta empiricus als Image-Korrektur 3.2 Dichter von jeher? „Präexistenz“ 4 Ist ‚poeta‘ nicht weiblich? Barbara Köhler 5 Zusammenfassung VI Resümee Siglenverzeichnis Quellen- und Literaturverzeichnis Antike Quellen Neuere Quellen Interviews Forschung

Homer, Sappho, Horaz, Catull und viele andere antike Autoren werden in der deutschsprachigen Lyrik seit den 1990er Jahren neu entdeckt, ‚recycelt‘  und weitergeschrieben. An vier besonders profilierten Lyrikern - eine davon eine Lyrikerin: Durs Grünbein, Thomas Kling, Barbara Köhler und Raoul Schrott - zeigt Aniela Knoblich, wie Literatur der griechisch-römischen Antike in der Gegenwartslyrik re-präsentiert wird und mit welchen poetologischen Ideen die verschiedenen Formen des Rückgriffs auf die Antike verbunden sind. Schwerpunkte der Untersuchung sind Intertextualitätskonzepte, poetische Übersetzungen, poetische Formen, Semantisierungen des geographischen Raums und poetische Selbstinszenierungen. Dadurch entsteht ein facettenreiches Gesamtbild der Antikenbezüge in der deutschen Gegenwartslyrik, bei dem close readings einzelner Gedichte und weiterreichende literarhistorische Kontextualisierungen einander wechselseitig beleuchten.

Homer, Sappho, Horaz, Catull und viele andere antike Autoren werden in der deutschsprachigen Lyrik seit den 1990er Jahren neu entdeckt, ,recycelt' und weitergeschrieben. An vier besonders profilierten Lyrikern - eine davon eine Lyrikerin: Durs Grünbein, Thomas Kling, Barbara Köhler und Raoul Schrott - zeigt Aniela Knoblich, wie Literatur der griechisch-römischen Antike in der Gegenwartslyrik re-präsentiert wird und mit welchen poetologischen Ideen die verschiedenen Formen des Rückgriffs auf die Antike verbunden sind. Schwerpunkte der Untersuchung sind Intertextualitätskonzepte, poetische Übersetzungen, poetische Formen, Semantisierungen des geographischen Raums und poetische Selbstinszenierungen. Dadurch entsteht ein facettenreiches Gesamtbild der Antikenbezüge in der deutschen Gegenwartslyrik, bei dem close readings einzelner Gedichte und weiterreichende literarhistorische Kontextualisierungen einander wechselseitig beleuchten Das aktuelle Spektrum der Literaturwissenschaft ist durch eine komparatistische und kulturwissenschaftliche Öffnung mit mannigfachen interdisziplinären Anschlüssen gekennzeichnet. Die Reihe spectrum Literaturwissenschaft versteht sich als Forum dieser pluralistischen Neuformierung der Literaturwissenschaft; sie präsentiert Studien von methodisch innovativem, häufig komparatistischem Zuschnitt, deren Ergebnisse über enge nationalphilologische Horizonte hinaus von exemplarischer Bedeutung sind
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