Antagonismen in neutestamentlichen Schriften : Studien zur Neuformulierung der "Gegnerfrage" jenseits des Historismus
معرفی کتاب «Antagonismen in neutestamentlichen Schriften : Studien zur Neuformulierung der "Gegnerfrage" jenseits des Historismus» نوشتهٔ Stefan Alkier، منتشرشده توسط نشر Brill U Schoningh در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die inter- und transdisziplinäre Studienreihe Beyond Historicism – New Testament Studies Today baut auf den philologischen Prinzipen auf, die der Übersetzung des Frankfurter Neuen Testaments von Stefan Alkier und Thomas Paulsen zu Grunde liegen. Der philologisch-kritische Respekt vor der jeweiligen Ausdruckskraft der Zeichenproduktion anderer ist nicht nur die wissenschaftliche, sondern auch die ethische Grundlage der Studienreihe Beyond Historicism. Sie publiziert kritische philologische, exegetische und historische Monographien und Sammelbände, die in unmittelbarer oder auch mittelbarer Weise neutestamentliche Texte in ihren jeweiligen enzyklopädischen Kontexten erhellen. Die Verpflichtung zur gründlichen kritischen Philologie als Grundlage der Datenanalyse und der historischen Hypothesenbildung will jeglichen Historizismus hinter sich lassen. Manuskripte können in deutscher, englischer, französischer und italienischer Sprache eingereicht werden. Sie durchlaufen ein peer-review-Verfahren innerhalb des Herausgeberkreises und seines wissenschaftlichen Beirats. The inter- and transdisciplinary study series Beyond Historicism - New Testament Studies Today builds on the philological principles underlying the translation of the Frankfurter Neues Testament by Stefan Alkier and Thomas Paulsen. The philological-critical respect for the respective expressive power of the sign production of others is not only the scientific but also the ethical basis of the Beyond Historicism study series. It publishes critical philological, exegetical and historical monographs and anthologies that directly or indirectly illuminate New Testament texts in their respective encyclopedic contexts. The commitment to thorough critical philology as the basis for data analysis and historical hypothesis formation aims to leave behind any form of historicism. Manuscripts can be submitted in German, English, French and Italian. They undergo a peer-review process within the editorial board and its scientific advisory board. Inhalt Vorworte Vorwort der Reihenherausgeber zu Band 1. Beyond Historicism – New Testament Studies Today Vorwort A. Grundlegungen Auf dem Weg von der „Gegnerfrage“ zur neutestamentlichen Konfliktforschung. Was dieses Buch erreichen möchte Positionen im Konflikt. Neutestamentliche Antagonismen in neuer Perspektive B. Fallstudien Briefliteratur Paulus als kontroverser Mediator. Konfliktpraxeologische Beobachtungen im Corpus Paulinum Zeit, die bleibt. Der 2. Thessalonicherbrief Oppositionelle Konstellationen im Kolosser- und Epheserbrief “Beware of him, for he strongly opposed our message!” Antagonisms and Identity-Construction in 2 Timothy Die Schmach des Messias. Antagonismen im Brief an die Hebräer Arme und Reiche. Antagonismen im Jakobusbrief Synoptische Evangelien und Apostelgeschichten Antagonismen im Markusevangelium Judas. Der gemeine Antagonist und das Markusevangelium Antagonismen? Gegensatzbeziehungen und Konfliktkonstellationen im Matthäusevangelium Antagonistische Gegner im lukanischen Doppelwerk Positionen jenseits des Kanons. Antagonismen in apokryphen Apostelerzählungen Corpus Johanneum Streitigkeiten in der Familie? Konstellationen von Konflikten in den Johannesbriefen Feindliche, zweifelnde und glaubende Juden im Johannesevangelium. Ein narrativ-kritischer Versuch Konstellation und Syntagmatik. Zum Verhältnis zweier Interpretationskonzepte am Beispiel von Apk 2,12–16 See des Feuers oder himmlisches Jerusalem – Qual ohne Wahl? Autorinnen und Autoren Register Sachregister Bibelstellenverzeichnis "Worüber wird in den Schriften des Neuen Testaments gestritten, und wer streitet mit wem? Zu lange wurde diese Frage als Frage nach den jeweiligen „Gegnern" bzw. „Opponents" in einem historistischen Zirkel beantwortet. Man entwarf Hypothesen über die „hinter" dem Text stehenden Kommunikationssituationen, konstruierte von da aus „Gegner", und von diesem Konflikt her interpretierte man dann wiederum die jeweiligen Schriften. Unter Einbeziehung politik- und kulturwissenschaftlicher Theorieansätze stellen die Beiträge dieses Bandes einen theoretisch belastbaren und an Fallstudien (wie etwa Antagonismen in den Evangelien oder Paulus als kontroverser Mediator) überprüften Neuansatz einer neutestamentlichen Konfliktforschung vor. Das Konzept fragt nach im Text beschreibbaren Konflikten und nach der Weise, wie diese inszeniert, gelöst oder offen gelassen werden. Von da aus werden dann hypothetische Schlüsse auf historische Kontexte der Text- und Rezeptionsprozesse gezogen." --Provided by publisher
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